15. Februar 2012 | 06:39 Uhr

krank_apa © APA/Barbara Gindl

Influenza

Jetzt ist die Grippewelle da

Vergangene Woche 11.300 Erkrankungen in Wien. Impfen ist noch möglich.

Der Anfang der diesjährigen Influenza-Welle: Vergangene Woche gab es laut den Hochrechnungen der MA15 in Wien (Gesundheitsdienst) bereits 11.300 Neuerkrankungen infolge der echten Virus-Grippe bzw. wegen grippaler Infekte. "Man kann sich durchaus noch impfen lassen", sagte am Dienstag der Leiter des Departments für Virologie der MedUni Wien, Franz X. Heinz, gegenüber der APA.

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Deutlicher Anstieg
Nach jeweils 6.900 geschätzten Fällen in der dritten und vierten Kalenderwoche waren es vor zwei Wochen rund 7.900 Erkrankungen in der Bundeshauptstadt gewesen. Heinz: "Die Zahl ist vergangene Woche mit 11.300 deutlich gestiegen. Wir haben auch einen Anstieg bei den Nachweisen von Influenza-Viren in unserem Labor. Mehr als die Hälfte der eingesendeten Proben sind Influenza-positiv. Rund 80 Prozent entfallen auf A(H3N2), es gibt aber auch einige wenige Influenza B-Fälle."

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Impfen noch möglich
Der Experte rät weiterhin zur Impfung. Eine Influenza-Welle dauert jeweils einige Wochen. Der Impfschutz baut sich binnen rund zehn Tagen auf. Man hätte also jetzt gerade noch die Möglichkeit, via Immunisierung davon zu kommen. International sind derzeit wieder vor allem A(H3N2)-Virusstämme unterwegs. Die Schweinegrippe-Pandemie-Erreger A(H1N1) sind nur noch in einigen Regionen aktiv.

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Der Jahresvergleich für Wien zeigt jedenfalls, dass die ärgste Influenza-Welle der vergangenen Jahre mit der höchsten Spitze an Erkrankungszahlen (an die 23.000 Erkrankungsfälle durch Influenza bzw. grippale Infekte in einer Woche) etwa in der zweiten/dritten Jännerwoche 2009 auftrat. 2011 waren es um die sechste Kalenderwoche dann knapp unter 20.000. Die Influenza-Pandemie zeigte ein ganz anderes Bild: Da kletterten die Erkrankungszahlen in Wien bereits ab dem Herbst in die Höhe, erreichten den Wert von 10.000 Erkrankten um die 39. Kalenderwoche und blieben über diesem Pegel bis zur 52. Kalenderwoche. Der Gipfel der Erkrankungszahlen in der Pandemie-Saison 2009 wurde in der 49. Kalenderwoche mit um die 17.000 erreicht.

Diashow: Die gesündesten Lebensmittel

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Brokkoli ist ein guter Lieferant für pflanzliches Eisen. Trinken Sie dazu ein Glas Orangensaft, so wird die Aufnahme im Körper verbessert. Außerdem gilt er als starke Waffe gegen Krebs und ist gut für das Immunsystem.
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Neben Lachs und Heidelbeeren gehört der Spinat zu den Stars unter den Superfoods. Dieses nährstoffreiche Gemüse schützt uns vor Schlaganfall und etlichen Krebsarten. Hier ist nicht nur Eisen, sondern auch Kalzium und Magnesium versteckt.
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Orangen sind schon lange als Vitamin C Lieferanten bekannt. Dieses Vitamin gehört zu den wasserlöslichen und wird im Körper nicht gespeichert. Deshalb sollten Sie jeden Tag Früchte wie Orangen, Grapefruits oder Mandarinen essen.
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So wie alle Meeresfische sind im Lachs Omega-3-Fettsäuren enthalten. Außerdem liefert er wichtiges Eiweiß. Fisch unterstützt sowohl Herz als auch Gehirn. Zwei Mal pro Woche sollte Fisch auf Ihren Tisch.
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Hühnerbrust ohne Haut enthält viel fettarmes Eiweiß. Außerdem ist sie ein guter Lieferant für Eisen, Zink und Selen. Hühnerfleisch ist preisgünstig und in der Küche vielseitig verwendbar.
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Im Joghurt sind viele lebende Kulturen enthalten die den Darm nachweislich positiv beeinflussen. Das reichhaltige Angebot im Supermarkt bietet für jeden Geschmack die passende Sorte.
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Haferflocken, Haferkleie und Hafermehl vermindern das Herzerkrankungsrisiko nachweislich. Sie sind eine gute Quelle für Ballaststoffe, Eiweiß und lebenswichtige Mineralstoffe.
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Heidelbeeren enthalten besonders viele Antioxidantioen. Diese schützen den Körper vor Alterserscheinungen und vor Krebs.
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Aus Soja wird Tofu, Sojamilch und Miso hergestellt. Diese Wunderbohne enthält nicht nur besonders wertvolles Eiweiß (wichtig für Vegetarier) sondern auch viele pflanzliche Östrogene. Studien bestätigen den Schutz vor Osteoporose und Herzerkrankungen.
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Viele Vitamine und hochwertiges pflanzliches Eiweiß. Außerdem senken Bohnen den Cholesterinspiegel.
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Tee wird schon seit vielen Jahrhunderten getrunken, seine gesundheitsfördernde Wirkung ist aber noch nicht so lange bekannt. Grüner und schwarzer Tee enthalten wertvolle Flavonoide die als Antioxidantien in unserem Körper arbeiten.
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Nüssen sind sehr gesund. Sie enthalten wichtige Omega-3-Fettsäuren.
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Tomaten Sie sind ein wichtiger Bestandteil von Pizza und Nudelgerichten. Der in Tomaten enthaltene Farbstoff Lycopin wirkt als Antioxidant. Er fängt die Sauerstoff-Radikale und macht sie unschädlich.
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Kürbis zählt wegen seines hohen Nährstoffgehalts zu den Superfoods. Der Speisekürbis ist kalorienarm und dient als Quelle wertvoller Carotinoide. Diese sind außerdem in Karotten, Marillen und gelben oder rotem Paprika enthalten.
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