27. Oktober 2012 | 09:25 Uhr

müde_getty.jpg © Getty Images

Studie zeigt:

Frauen leiden stärker unter Zeitumstellung

Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit bringt Biorhythmus durcheinander.

Schlafmützen können sich freuen, denn am Sonntag wird wieder an der Uhr gedreht. Das heißt, dass wir eine Stunde länger schlafen können. Bei manchen Menschen bringt die Zeitumstellung allerdings den Biorhythmus durcheinander. Konzentrationsprobleme, Müdigkeit und Schlafstörungen sind die Folge. Frauen setzt die Umstellung besonders zu. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage.

Kurzzeitig Probleme
46 Prozent der Frauen leiden kurzzeitig unter Problemen mit dem neuen Schlafrhythmus, bei den Männern sind es hingegen nur 36 Prozent. Im Normalfall braucht der Körper nur ein paar Tage um sich auf die neuen Zeiten einzustellen. Neun Prozent der befragten Frauen und 4 Prozent der Männer berichteten allerdings, unter der Zeitumstellung richtig zu leiden.

10 Mythen über den Schlaf: 1/10
Mythe 1 - Der Schlaf vor Mitternacht ist der Beste

Da ist überholt. Wichtig ist, dass der Schlaf in den ersten Stunden, wenn die Tiefschlafphasen am längsten sind, ungestört ist. Somit erholt sich der Körper am besten.    

Winterzeit
Am Sonntag begibt sich die Sommerzeit in ganz Europa in den "Winterschlaf". Dabei werden die Uhren um eine Stunde - von 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr - zurückgestellt. Die "Verlängerung" bietet einige Möglichkeiten: Nachtschwärmer können die gewonnene Stunde für zusätzlichen Spaß nutzen, Pedanten Punkt 3.00 Uhr aufwachen, um die Uhren zurückzustellen und romantische Gemüter 60 Minuten zusätzlich kuscheln.

Mini-Jetlag für den Körper
Die Umstellung kann wie jene auf die Sommerzeit aber auch einen "Mini-Jetlag" verursachen. Typische Symptome sind Ein- und Durchschlafstörungen, Tagesschläfrigkeit, Schwankungen der Herzfrequenz, Verdauungsstörungen, Gereiztheit sowie Konzentrationsstörungen.

Früher schlafen gehen
Um das Zeitgeschenk optimal zu nützen, sollte man schon am Freitag oder Samstag eine Stunde später zu Bett gehen und länger schlafen. So überlisten Sie den eigenen Schlafrhythmus. Ansonsten würden Sie beispielsweise schon um sieben, statt um acht Uhr wach werden. Zwei Tage dauert es in der Regel dann, bis sich der Körper auf die neue Zeit umgestellt hat. Und: Am gesündesten sind sieben Stunden Schlaf. Kinder sollten mindestens 11 Stunden Schlaf bekommen!