19. Dezember 2024 | 14:56 Uhr

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Bis nach Wien

Diese Schnee-Massen erreichen uns bis Heiligabend

Pünktlich zu den Weihnachtsferien bringt eine Serie von Tiefdruckgebieten erhebliche Neuschneemengen nach Österreich. 

Besonders die Alpenregionen müssen sich auf winterliche Verhältnisse einstellen, während auch in tieferen Lagen erste Schneeflocken möglich sind. Hier erfahren Sie, welche Gebiete besonders betroffen sind und was Sie in den kommenden Tagen beachten sollten.

Große Schneemengen erwartet

Bereits von Donnerstagabend bis Freitag bringt eine Kaltfront aus Nordwesten kräftige Schneefälle in die Alpenregionen. In Höhenlagen ab etwa 600 bis 700 Metern ist mit bis zu 40 Zentimetern Neuschnee innerhalb von 24 Stunden zu rechnen. Besonders betroffen sind die Nordstaulagen vom Bregenzerwald bis ins Salzkammergut.

 

 

 

Bis Weihnachten nimmt die Intensität der Schneefälle weiter zu. Von Sonntag, dem vierten Advent, bis zum Stefanitag (26. Dezember) schüttelt „Frau Holle“ ihre Kissen besonders kräftig. In den Nord- und Zentralalpen könnten bis zu 100 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen, in höheren Staulagen sogar noch mehr. Im Süden und Osten fällt hingegen deutlich weniger Schnee.

 

 

 

Regionale Unterschiede bei den Schneemengen

  • Vorarlberg (Bregenzerwald, Arlbergregion): In Höhenlagen ab 1000 Metern sind bis Freitagabend lokal 40 bis 50 Zentimeter Neuschnee möglich. Ab 600 bis 700 Metern Höhe wird eine Schneemenge von 10 bis 30 Zentimetern erwartet.
  • Nordalpen (Salzkammergut bis Dachstein): Hier könnten ebenfalls bis zu 45 Zentimeter Schnee fallen, besonders in höheren Staulagen.
  • Tiefe Lagen (Bodensee bis Wienerwald): An Heiligabend könnten auch tiefergelegene Regionen wie Wien mit Schneeflocken rechnen, allerdings ist es noch unsicher, ob eine geschlossene Schneedecke entsteht.

Schneefallgrenze sinkt deutlich

Am Samstag liegt die Schneefallgrenze zunächst bei etwa 1200 Metern, sinkt jedoch bis Montag auf 500 bis 600 Meter ab. Dies bedeutet, dass viele Regionen in Österreich zumindest vorübergehend winterliche Bedingungen erleben werden.

Lawinengefahr steigt deutlich an

Die enormen Neuschneemengen, kombiniert mit teils stürmischem Wind, führen zu einer erheblichen Lawinengefahr in den Alpen. Abseits gesicherter Pisten wird Skifahren und Tourengehen äußerst riskant. Experten warnen davor, sich ohne entsprechende Erfahrung oder Sicherheitsausrüstung ins Gelände zu begeben.

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Kalt mit Schauern, 7/12°

Vor allem in der ersten Tageshälfte überwiegt landesweit die dichte Bewölkung. In Nordstaulagen regnet oder schneit es häufig, die Schneefallgrenze steigt nur langsam von knapp 1000m bis in höhere Mittelgebirgslagen. Auch im Osten regnet es noch recht häufig, teils in Schauerform. Die stärksten Regenfälle konzentrieren sich aber auf die Alpensüdseite und den Südosten, örtlich sind dort noch Blitz und Donner möglich. Am Nachmittag nimmt die Regenwahrscheinlichkeit deutlich ab, von Westen her gehen sich zumindest abseits der Berge noch ein paar Sonnenfenster aus. Der Wind weht in freien Lagen oft mäßig bis kräftig aus West-Nordwest. Frühtemperaturen 2 bis 12 Grad, Tageshöchsttemperaturen kaum über 5 bis 14 Grad.
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