07. August 2016 | 09:31 Uhr

Earl.jpg © AFP

Bereits sechs Tote

Todes-Sturm "Earl" verwüstet Mexiko

Erdrutsch verschüttet Häuser im Osten des Landes.

Ein vom Tropensturm "Earl" ausgelöster Erdrutsch hat in Mexiko mindestens sechs Menschen in den Tod gerissen. Ein Paar und sein eineinhalbjähriges Kind starben nach Behördenangaben, als das Haus der Familie im östlichen Bundesstaat Veracruz von den Erdmassen verschüttet wurde. Ein achtjähriges Kind der Familie wurde gerettet.

Ein weiteres Paar mit seinem dreijährigen Kind kam ums Leben, als das Familienhaus unter Schlamm begraben wurde.

Behörden warnen vor Erdrutschen und Schlammlawinen

Zwei weitere Menschen wurden am Samstag verletzt, wie der Zivilschutz mitteilte. Mindestens 40 Familien wurden in Sicherheit gebracht. Die Behörden warnten trotz nachlassenden Regens vor weiteren Erdrutschen und Schlammlawinen sowie einem Anschwellen des Jamapa-Flusses.

"Earl" war in der Nacht zum Donnerstag im zentralamerikanischen Belize auf Festland getroffen. Nachdem er sich zunächst über der Karibik zu einem Hurrikan der ersten Kategorie von insgesamt fünf Hurrikan-Stufen ausgewachsen hatte, schwächte er sich wieder zu einem Tropensturm ab, brachte aber weiter sintflutartige Regenfälle mit sich und zog Richtung Mexiko.

"Earl" ist in diesem Jahr der fünfte tropische Wirbelsturm der atlantischen Hurrikan-Saison. Insgesamt erwarten die Wetterexperten von Anfang Juni bis Ende November bis zu acht Hurrikans.

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Im W sonnig, im O überwiegend bewölkt -10/-3

Gebietsweise halten sich noch ein paar harmlose Restwolken, vor allem im Westen und Südwesten dominiert aber ungestörter Sonnenschein. Der Wind bläst im Osten schwach bis mäßig aus Nordwest, sonst weht der Wind insgesamt nur schwach. Die Tageshöchsttemperaturen liegen meist zwischen minus 7 und minus 1 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Donnerstag lösen sich die Restwolken im Osten und Südosten rasch auf, bald ziehen aber von Westen her neue Wolken auf und breiten sich aus. Die Bewölkung sorgt von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich auch für einsetzenden Schneefall. Vor allem im Osten und Süden ist es aber für einige Zeit gering bewölkt bis klar. Der Wind weht zunächst nur schwach. Während der Morgenstunden lebt jedoch im westlichen Bergland der Wind deutlich auf. Die Tiefsttemperaturen umspannen minus 18 bis minus 5 Grad.
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