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13. April 2018 11:24
Mindestens 40 Tote nach Sturm in Indien
© APA/AFP/-

130 km/h

Mindestens 40 Tote nach Sturm in Indien

Minarette an Eingangstoren zum Taj Mahal von ihren Sockeln gerissen.

Bei einem heftigen Sturm in Indien sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Das berichteten örtliche Behörden und Medien am Freitag. Der Sturm war am Mittwochabend mit Geschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde über die Staaten Uttar Pradesh und Rajasthan im Norden des Landes hinweggefegt und hatte unter anderem Bäume entwurzelt und Häuser zum Einsturz gebracht.
 

40 Tote, 200 Verletzte

Laut Behörden starben 26 Menschen in Uttar Pradesh, in Rajasthan waren es einem Bericht der "Times of India" zufolge 14 Menschen. Fast 200 weitere Menschen wurden demnach in den beiden Staaten verletzt. Zahlreiche Haushalte hatten keinen Strom, Dutzende Züge fielen aus.
 

Minarette von Sockeln gerissen

Der Sturm hatte auch an Eingangstoren zum weltberühmten Taj Mahal zwei Minarette von ihren Sockeln gerissen. Das Taj Mahal selbst und die vier großen Minarette, die den weißen Marmorbau aus dem 17. Jahrhundert in der nordindischen Stadt Agra umgeben, blieben nach Angaben der Archäologiebehörde unversehrt.



 

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Yamase / Blizzards / Burane / Pamperos: bei allen vieren handelt es sich um Winde, die mit heftigen Kaltlufteinbrüchen einhergehen. Vom Blizzard ist Nordamerika betroffen. Blizzardwarnung wird ausgegeben, wenn zu erwarten ist, dass Winde mit mehr als 15.5 m/s und heftiger Schneefall die Sichtweite unter 140 m herabsetzen. In Ostrussland und Sibirien heissen derartige Ereignisse Burane, die Südamerikaner nennen sie Pamperos und in Japan heissen sie Yamase. All diesen Gegenden ist gemeinsam, dass die Gebirge (die Rocky Mountains, die Anden, die japanischen Inseln) Nord-Süd verlaufen und damit den Winden aus der kalten Polarregion frei Bahn in die Subtropen geben, wo sie auf feuchtwarme Luft treffen. Südeuropa und Indien dagegen sind von den Alpen bzw. vom Himalaya geschützt.
 

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