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06. Dezember 2017 11:33
Lawine erfasst steirische Tourengeher
© APA/Zeitungsfoto.at

Ski verloren

Lawine erfasst steirische Tourengeher

Zwei 52-Jährige bei Abfahrt verschüttet.

Zwei steirische Tourengeher sind am Dienstag in den Seetaler Alpen von einer Lawine erfasst und verschüttet worden. Dies teilte die Landespolizeidirektion Steiermark am Mittwoch mit. Die beiden konnten sich selbst befreien und blieben unverletzt.

Die Wintersportler - zwei jeweils 52 Jahre alte Männer aus den Bezirken Murtal und Leibnitz sowie ein 79-jähriger Murtaler - waren am Vormittag zu der Tour von der Sabathyhütte aus gestartet. Sie gingen in Richtung Schlosserkogel. Wegen des starken Windes und des sich verschlechternden Wetters brachen sie ihre Tour auf der Sabathyalm (1.940 Meter Seehöhe) ab und kehrten um.

Bei der Abfahrt fuhren die erfahrenen Wintersportler in größeren Abständen in einen bis zu 35 Grad steilen und rund 100 Höhenmeter hohen Südhang ein. Dabei löste sich eine Lawine, wodurch die beiden 52-Jährigen zum Teil verschüttet wurden. Beide konnten sich selbst aus den Schneemassen befreien, verloren jedoch ihre Ski sowie Teile ihrer Ausrüstung. Sie stiegen zu Fuß ab. Der 79-Jährige, der als Erster den Hang gequert hatte, fuhr ebenfalls zu Tal. Das Trio verständigte die Einsatzkräfte, um mitzuteilen, dass sich niemand in dem Lawinenkegel befinde, in den die Skispuren hineinführten.




 

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Effekt aus der Physik (Akustik, Wellenoptik), entdeckt 1842 von Christian Doppler, österreichischer Physiker (1803-1853). Scheinbare Veränderung der Frequenz (Schwingungszahl) des Schalls oder einer elektromagnetischen Strahlung (Licht- und Funkwellen), die auftritt, wenn Beobachter und Wellenzentrum gegeneinander bewegt sind. Allgemein bekannt ist der akustische Doppler-Effekt: Bewegt sich ein Beobachter auf eine (ruhende) Schallquelle zu, dann treffen pro Sekunde mehr Wellen auf sein Ohr, als wenn er ruht, da er den Wellen entgegen geht. Bewegt er sich umgekehrt von der Schallquelle weg, treffen ihn je Sekunde weniger Wellen. Im ersten Fall wird er also einen höheren Ton wahrnehmen, im zweiten einen tieferen als im Fall der Ruhe. Die Frequenzverschiebung ist der Relativgeschwindigkeit proportional. Dies kann bei jedem vorbeifahrenden Fahrzeug beobachtet werden (Beobachter hier in Ruhe, Schallquelle in Bewegung). In der Radarmeteorologie von wichtiger Bedeutung: Von bewegten Niederschlagsteilchen wird die Wellenlänge des auftreffenden Radarimpulses verändert, sodaß die Wellenlänge des vom Empfangsteil aufgenommenen Rückstreusignals gegenüber dem ausgesandten Impuls verschoben erscheint. Da die Größe der Wellenlängenverschiebung durch ein bewegtes Objekt (ein vom Wind vertragenenr Tropfen) von dessen Geschwindigkeit bestimmt wird, kann das Doppler-Radar zur Windmessung herangezogen werden (hier aber auch nur für Bewegungen zur Radarstation hin oder von ihr weg). Der Doppler-Effekt in der Wellenoptik findet zB auch bei den Radargeschwindigkeitskontrollen der Polizei Anwendung.
 
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