Die aktuellen Temperaturen der Landeshauptstädte
(Daten von 17:00 Uhr)
12. November 2017 23:24
Alle Fotos: Wo jetzt schon Schnee liegt
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Wintereinbruch

Alle Fotos: Wo jetzt schon Schnee liegt

Zu Wochenbeginn gibt der Winter landesweit ein kräftiges Lebenszeichen von sich.

Nun wird es un­beständig, windig und kalt. Bereits in der Nacht auf Montag zog das Tief „Numa“ über die Alpen. Es brachte polare Kaltluft ins Land. In Vorarlberg wurde am Sonntagabend bereits Schneekettenpflicht für den Arlberg ausgegeben – Fotos zeigen tief verschneite Straßen. Auf 2.000 Meter Höhe hatte es bereits minus 9 Grad.

Am Montagmorgen sank bei stürmischem Westwind die Schneefallgrenze auf bis 300 Meter Seehöhe, es gab leichte Minusgrade. Von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich und in der Obersteiermark sind bis Dienstag sogar 40 Zentimeter Neuschnee möglich. Am Nachmittag klingt der Niederschlag langsam ab. Entlang des Alpenhauptkamms kann es noch schneien, in höheren Lagen sind sogar bis zu 40 cm Neuschnee möglich. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 1 bis 7 Grad.

Die aktuelle Schneevorhersage
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Ab Mittwoch im ganzen Land strenger Morgenfrost

Am Dienstag halten sich anfangs noch vielerorts stärkere Wolkenfelder, meist ist es aber schon trocken. Tagsüber scheint dann vor allem im Flachland zeitweise die Sonne. Im Lee des Alpenostrandes und des Alpenhauptkammes bläst lebhafter bis kräftiger, sonst mäßiger Wind aus Nordwest. Die Frühtemperaturen erreichen minus vier bis plus fünf Grad, die Tageshöchsttemperaturen zwei bis acht Grad.

Warm anziehen heißt es am Mittwoch: Hoher Luftdruck sorgt verbreitet für sonniges und trockenes Wetter. Einzig die Nebel- oder Hochnebelwahrscheinlichkeit steigt vor allem im Westen. Abseits der Nebelfelder scheint die Sonne aber ungestört. Der Wind weht schwach aus östlichen Richtungen. Frühtemperaturen verbreitet frostig mit minus sieben bis plus einem Grad, inneralpin teils auch noch kälter, Tageshöchsttemperaturen bei zwei bis neun Grad.

Der Hochdruckeinfluss dauert am Donnerstag an, damit bleibt es großteils recht sonnig. Frühnebelfelder lösen sich bald auf, vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Oberösterreich werden die Nebelfelder aber hartnäckiger. Einzig von Kärnten bis zum Burgenland und teils auch im östlichen Niederösterreich ziehen tagsüber vermehrt ein paar Wolkenfelder durch. Es bleibt weiterhin trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig, im oberösterreichischen Donauraum teils auch lebhaft aus östlichen Richtungen. Frühtemperaturen liegen bei minus acht bis plus drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei drei bis zehn Grad.

Diashow Die besten Bilder vom Wintereinbruch
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Mariazell
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Ehrwald in Tirol
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Muttersberg
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Warth am Arlberg
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Innsbruck
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Zell am See
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Bludenz
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Lech Zürs
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Naturpark Hohe Wand

Hier finden Sie den LIVE-Ticker zum Nachlesen

15:12
 

Schneeradar: Wo es noch schneit

In einigen Alpentälern wird es auch in den Nachtstunden noch schneien. Dabei kommen allerdings nur mehr kleinere Schneemengen zustande.

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14:52
 

Ein aktueller Blick nach Innsbruck

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14:46
 

Aktuell schneit es noch in Teilen Tirols und Salzburgs. Im restlichen Österreich ist der Schneefall inzwischen auf Regen übergegangen.

12:38
 

Sogar in Bologna schneit es

Nicht nur Österreich erfreut sich an dem Schnee. Kanzler-Sohn Niko Kern postet ein Video auf Twitter, das den Schneefall in Bologna zeigt.

12:23
 

Asfinag rüstet sich für Schnee-Chaos

11:30
 

Mehr als 30 Feuerwehreinsätze nach Sturmböen in Vorarlberg

Sturmböen haben am späten Sonntagnachmittag im Süden Vorarlbergs innerhalb von kurzer Zeit über 30 Feuerwehreinsätze notwendig gemacht. Mehrere umgestürzte Bäume, die auch Straßen verlegten, mussten beseitigt werden.

10:14
 

Schneesturm in Lech am Arlberg

10:04
 

27-Jähriger baut Unfall auf schneebedeckter Fahrbahn

In Vorarlberg kam ein Pkw-Lenker, dessen Wagen noch mit Sommerreifen bestückt war, kam gegen 22.15 Uhr kurz nach dem Tschambreutunnel von der Fahrbahn der Montafoner Straße (L188) ab. Er streifte mit dem Auto einen Mast der Tunnelüberwachung, schleuderte rund 100 Meter über eine Wiese und krachte schließlich gegen eine Garagenmauer. Die Wucht des Anpralls war dabei so groß, dass die Mauer brach und der in der Garage abgestellte Pkw beschädigt wurde. Der Unfalllenker und sein nicht angegurtet gewesene 54 Jahre alter Begleiter kletterten durch die Beifahrertüre ins Freie. Dem 27-Jährigen wurde an Ort und Stelle der Führerschein abgenommen

09:51
 

Auch Bludenz ist in eine dicke Nebeldecke gehüllt

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09:13
 

Innsbruck unter leichter Schneedecke

Innsbruck

08:41
 

Erster Schnee-Ausflug

Im Tiroler Außerfern genießen die Vierbeiner schon die ersten Schritte im Schnee

Schnee Tirol Zugspitze

08:29
 

In Lech Zürs ist die Schneedecke schon etwas dicker

Lech Zürs

08:13
 

Mariazell erstrahlt schon winterlich

Mariazell

07:42
 

Vereinzelte Schneeflocken in Wien-Umgebung

Weiterhin bleibt es meist trüb, geringfügig ab und zu regnen wird es noch am Vormittag, in der Früh kann es im Wienerwald über 500m auch ein paar Schneeflocken geben. Der Wind bläst lebhaft aus Nordwest. Frühtemperatur um 4 Grad, im Westen der Stadt, auf den höchsten Erhebungen des Wienerwaldes um 2 Grad, Tageshöchsttemperatur bei 6 Grad.

Leichter Schneefall so wie hier im Naturpark Hohe Wand im Wienerwald.

Hohe Wand Naturpark

07:37
 

Das aktuelle Wetterradar auf wetter.at

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06:54
 

Die Schneemassen sind am Bärnkopf im Waldviertel noch nicht angekommen,...

aber immerhin ist die Gemeinde bereits angezuckert

Bärnkopf

06:46
 

Auch in Warth am Arlberg ist es bereits weiß

Würth Arlberg

06:37
 

Der kälteste Ort Österreichs: Seefeld

Die Schneedecke schützt die Gemeinde nicht vor Kälte. Mit minus drei Grad ist Seefeld in Tirol der kälteste Ort Österreichs.

Seefeld

06:34
 

Das aktuelle Satellitenbild

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06:27
 

Es wird auch noch stürmisch

Vor allem im Osten kommt der Wintereinbruch mit teils kräftigen Windböen. Bis Montagmittag sollen Spitzenwerte bis zu 70 km/h gemessen werden.

06:19
 

Die Prognose für heute

Verbreitet ist es zunächst dicht bewölkt, im Bergland entlang der Alpennordseite, im Westen und teils im Süden regnet oder schneit es immer wieder. Die Schneefallgrenze liegt anfangs zum Teil in Tallagen, tagsüber zwischen 300 und 800m Seehöhe.

06:15
 

Heute kommt der Schnee

Der Winter hält am Montag Einzug in weite Teile Österreichs. Sogar im Osten soll sich eine leichte Schneedecke bilden können.




 

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Wussten Sie schon ...

Der vertikaler Temperaturgradient gibt die Temperaturänderung pro 100m Höhenunterschied an. Von Art und Größe des vertikalen Temperaturgradienten, der Temperaturschichtung, hängt der Gleichgewichtszustand der Atmosphäre ab. Der Temperaturgradient ist somit das Kriterium für ''Stabilität'' oder ''Labilität''. Ein mit Wasserdampf ungesättigtes Luftpaket kühlt sich beim Aufsteigen um 1°C/100m ab == trockenadiabatischer Temperaturgradient. Beträgt die vertikale Temperaturabnahme in der Atmosphäre ebenfalls 1°C/100m, so herrscht eine ''indifferente'' Schichtung, d.h. das Luftpaket besitzt stets die Temperatur seiner Umgebung. Ist der vertikale Temperaturgradient der Luftmasse kleiner als 1°C/100m, besteht eine ''trockenstabile'' Schichtung: das vertikal bewegte Luftteilchen ist in höheren Luftschichten kälter (==schwerer), in tieferen Schichten wärmer (==leichter) als seine Umgebung und strebt daher zu seinem Ausgangspunkt zurück. Ein vertikaler Temperaturgradient der Atmosphäre von mehr als 1°C/100m wird als ''trockenlabile'' Schichtung bezeichnet: das gedachte Luftpaket ist beim Aufsteigen immer wärmer (==leichter), beim Absinken immer kälter (==schwerer) als seine Umgebung und entfernt sich zusehends von seiner Ausgangslage. Ein ''überadiabatischer'' Temperaturgradient, also von mehr als 1°C/100m, kommt in der Regel nur in Bodennähe an heißen Sommertagen vor und ist die Voraussetzung für die Ablösung einer ''Thermikblase''. Erreicht ein beim Aufsteigen sich abkühlendes, wasserdampfhältiges Luftpaket den Taupunkt, beginnt die Kondensation des Wasserdampfes einzusetzen. Die dabei freiwerdende Wärme, die Kondensationswärme, war latent im Wasserdampf von der Verdunstung her (für die Wärmeenergie benötigt wird) ''versteckt'' und wird daher als ''latente'' Wärme bezeichnet. Sie vermindert daher oberhalb des Kondensationsniveaus bei fortgesetzter Aufwärtsbewegung die weitere Abkühlung. Der ''feuchtadiabatische'' Temperaturgradient beträgt also im Mittel nur etwa 0,6°C/100m. Analog spricht man von einer feuchtindifferenten Schichtung einer Luftmasse, wenn deren Temperaturgradient den Feuchtadiabaten entspricht; von einer feuchtlabilen Schichtung bei einem größeren, von einer feuchtstabilen Schichtung bei einem kleineren Temperaturgradienten als es den Feuchtadiabaten entspricht. Feuchtlabilität tritt in der Atmosphäre häufiger auf als Trockenlabilität.
 

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