02. April 2020 | 16:16 Uhr

Himmel Pixabay 1107579 .jpg © Pixabay 1107579

Wetterfühligkeit

Wetterfühligkeit - Auswirkungen auf die Psyche

Schwingt das Wetter um, macht sich dies auch bei vielen Menschen bemerkbar.

Sie leiden unter physischen oder psychischen Problemen, die den Alltag erschweren, wenn sich z. B. die Temperatur oder die Luftfeuchtigkeit schlagartig ändert. Doch welche Auswirkungen kann Wetterfühligkeit auf uns und unsere Psyche haben?
 
Unterschied zwischen Wetterfühligkeit und Wetterempfindlichkeit
 
Grundlegend gilt es zunächst zwischen der Wetterfühligkeit und der Wetterempfindlichkeit zu unterscheiden. Zweitgenannten tritt bei Menschen auf, die bereits Vorerkrankungen haben, welche sich bei einem Wetterumschwung bemerkbar machen bzw. verschlechtern. Dies können z. B. Herz- oder Lungenerkrankungen oder ein hoher Blutdruck sein. Diese Erkrankungen können durch Wetterveränderungen noch verstärkt werden. Auch Menschen mit chronischen Leiden (z. B. wie Rheuma oder Asthma empfinden) häufig eine Verschlechterung der bekannten Symptome, wenn sich das Wetter maßgeblich ändert.
Die Wetterfühligkeit tritt hingegen auch bei Menschen auf, die keine bekannten Vorerkrankungen aufweisen. Hierbei handelt es sich einfach um eine subjektive und unspezifische Reaktion auf spürbare Veränderungen beim Wetter. 
 
Auswirkungen von Wetterfühligkeit auf den Körper
 
Laut demoskopischen Untersuchungen sollen ca. 50 Prozent der Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter Wetterfühligkeit leiden. Somit ist rund jeder zweite betroffen und spürt Veränderungen beim Wetter, z. B. einem raschen Anstieg der Temperatur oder der Luftfeuchtigkeit, physisch oder psychisch.
Die Auswirkungen von Wetterfühligkeit können dabei vielfältig sein. Viele Menschen reagieren mit körperlichen Leiden bzw. „Wehwehchen“ darauf. Zu den weit verbreiteten Symptomen von Wetterfühligkeit zählen unter anderem Kopfschmerzen bzw., Migräne, Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Aber auch Nervosität, Schwindelgefühle oder Schlafstörungen zählen zu den bekannten Problemen, unter denen viele bei spürbaren Umschwüngen des Wetters leiden.
 
Wirkt sich auch auf die Psyche aus
 
Neben den körperlichen Leiden tritt bei einigen wetterfühligen Personen aber auch ein psychisches bzw. mentales Leiden ein. So kann eine depressive Stimmung zutage treten, die das Leben erschwert. Hierbei ist allerdings wissenschaftlich umstritten, ob es sich bei Wetterfühligkeit primär um körperliche oder psychische Ursachen handelt.
Körperliche Leiden wie eben Kopfschmerzen fühlen zu einem Unwohlsein, was wiederum die eigene Leistungsfähigkeit einschränkt. So wiederum kann es zu mangelnden Leistungen bei der Arbeit oder zu Stress aufgrund von Überempfindlichkeit kommen, z. B. im familiären Umfeld. Das wiederum sorgt für eine negative Stimmung und kann somit in depressiven Tendenzen enden. Auf der anderen Seite könnte sich aber auch der Wetterumschwung direkt auf die Psyche auswirken und so zu psychischen Problemen führen.
 
Letztendlich ist der genaue Hergang aber auch nicht so entscheidend. Wichtig ist, dass man die Symptome nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Es ist bei psychischen Problemen und depressiven Stimmungen immer ratsam, dies durch einen Professionalisten, also einen Psychologen untersuchen zu lassen. Instahelp hilft durch psycholgische Onlineberatung. So lässt sich herausstellen, ob es sich bei psychischen Problemen lediglich um Auswirkungen von Wetterumschwüngen handelt. Oder ob in Wirklichkeit ganz andere Probleme an einer depressiven Verstimmung Schuld sind. Dies kann dann auch schnell in eine ernstzunehmende Depression führen, die mit Wetterfühligkeit nichts mehr zu tun hat und dringend professionell behandelt werden sollten.
 
Wetterfühligkeit kann sowohl physische Auswirkungen wie Kopfschmerzen und Müdigkeit haben als auch psychische Probleme mit sich führen.
 
 16:19