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28. März 2019 21:10
Surferin stirbt nach Blitz-Einschlag
© instagram.com/luzimara_surf

Beim Training in Brasilien

Surferin stirbt nach Blitz-Einschlag

Surferin Luzimara Souza (✝ 23) wurde beim Surfen vom Blitz getroffen. 

Fortaleza. Surferin Luzimara Souza (✝ 23) wurde beim Training am Mittwoch von einem Blitz getroffen. Zwei Männer merkten den Vorfall und wollten die leblose 23-Jährige aus dem Wasser retten, wie "Newsweek" berichtet. 

Souza kam ins Krankenhaus "Instituto Dr. José Frota" und starb dort wenig später an ihren Verletzungen.

Der tragische Vorfall ereignete sich an der Praia Leste Oeste in Fortaleza. Souza war gerade im Wasser, wollte die perfekte Welle reiten, dann schlug das Wetter plötzlich um und sie wurde vom Blitz getroffen.

Ihre Mutter Maura erzählt brasilianischen Medien: „Sie trainierte gewöhnlich da, also ging sie wie immer dort surfen und dann begann es zu regnen. Sechs Leute waren im Wasser als es passierte.“

Souza surfte seit ihrem 10. Lebensjahr, war ein Surf-Champ der Region Ceará. Sie trainierte für die brasilianischen Meisterschaften am 6. und 7. April in Caponga. Sie gewann laut ihrem Trainer 2018 die Ceará- und die brasilianischen Meisterschaften und war 2019 Zweitplatzierte bei der Etappe in Paracuru.

Das Wetterphänomen ist keine Seltenheit in Ceará, allein zwischen 21. Dezember und 18. März wurden hier 15 000 Blitzeinschläge registriert.




 

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Bei grober Betrachtungsweise setzt die Bildung von Wassertröpfchen, also Kondensation, bei einer relativen Feuchtigkeit von 100% ein (Sättigung der Luft mit Wasserdampf). In Wirklichkeit sind diese Vorgänge jedoch wesentlich komplizierter. In absolut sauberer Luft kondensiert im Labor Wasserdampf erst bei einer relativen Feuchte von 800%! Derart hohe Übersättigungnen kommen in der Atmosphäre natürlich nicht vor. Die Meßwerte liegen bei 100% oder nur wenigen Prozenten darüber. Tatsächlich befinden sich in der Luft zahlreiche feste, flüssige und gasförmige Luftbeimengungen, wie aufgewirbelter Staub (auch von Vulkanausbrüchen), oder Salzteilchen. Sie gelangen durch Wind und Wellen aus der Meeresoberfläche in die Luft. Viele Partikel stammen aus Industrie, Kraftwerken und Hausbrand. Diese kleinen Partikel werden als Aerosolteilchen bezeichnet; ein Teil von ihnen fungiert durch ihre hygroskopischen Eigenschaften (Fähigkeit zur Wasseranlagerung) als Kondensationskerne. ''Reine'' Luft enthält etwa 1000 Kerne pro Kubikzentimeter, verschmutzte Luft in Großstädten oft das 100fache oder mehr.
 
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