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12. Juni 2019 14:31
Reißende Fluten überraschen zwei Deutsche im Schlaf
© Kantonspolizei Graubünden

Dramatisches Foto

Reißende Fluten überraschen zwei Deutsche im Schlaf

Wie in Tirol und Ostdeutschland gibt es auch in der Schweiz Überflutungen. 

Dauerregen in Graubünden. In Tirol steigt der Inn-Pegel wegen der Schneeschmelze auf ein 50-jähriges Hoch. In Ostdeutschland gibt es nach einem Starkregen und Gewittern zahlreiche Überschwemmungen und in Graubünden in der Schweiz gibt es Dauerregen – das wurde zwei Deutschen beinahe zum Verhängnis. 
 
Die beiden Männer hatten ihren blauen VW-Bus auf einem Bergbahnparkplatz in Splügen abgestellt, um zu schlafen, wie "Blick" berichtet. Nachdem es in der Nacht auf Mittwoch regnete, wurde der Bach neben dem abgestellten Auto breiter, größer und riss die Ufer mit sich. "Die Wassermassen nagten am Parkplatz, bis der Rand ganz weggefressen war", sagt Kantonspolizei-Sprecher Roman Rüegg zu "Blick".
 
Um 6 Uhr früh wurde der Kleinbus schließlich von den Wassermassen mitgerissen. Und die beiden Deutschen (26, 27) wurden im Schlaf überrascht und waren im Auto gefangen.
 
Die beiden Männer hatten Glück: Ein Kranfahrzeug stand zufällig in der Nähe. Gemeinsam mit dem Besitzer und der Feuerwehr können die Einsatzkräfte die Deutschen aus dem Bach retten. Sie wurden daraufhin mit einer Ambulanz in ein Bündner Spital gebracht.



 

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(Die grundlegenden Mechanismen sind unter El Niño erklärt). ''La Niña'' wird der Zustand der grossräumigen Zirkulation im Pazifikraum genannt, wenn der Perustrom stark ist und auch das Subtropenhoch über dem Südostpazifik stark ist. Vor der Küste Perus strömt kaltes nährstoffreiches Wasser mit vielen Fischen. Es fällt hier kaum Niederschlag. Der Temperaturunterschied der Meeresoberfläche zwischen Ost und West ist gross, die Walkerzirkulation wird darum stark. Über Indonesien herrscht immer tiefer Druck mit starken Regenfällen.
 
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