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13. September 2018 09:47
Darum ist Hurrikan "Florence" so extrem gefährlich
© Getty Images

"Mike-Tyson-Schlag"

Darum ist Hurrikan "Florence" so extrem gefährlich

'Tödlicher Doppelschlag': Warnung vor heftigen Regenfällen, Sturmfluten und Tornados 

Trotz einer neuerlichen Abschwächung des Hurrikans "Florence" bedroht der Wirbelsturm weiterhin die US-Ostküste. Es sei nach wie vor von einer "lebensbedrohlichen Situation" auszugehen, warnte das Nationale Hurrikanzentrum der USA (NHC) am späten Mittwochabend (Ortszeit). Das NHC stufte den Sturm auf die Kategorie 2 von insgesamt fünf herunter, warnte aber vor Regenfällen und Überschwemmungen.
 
Dem NHC zufolge bringt "Florence" aktuell Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Stundenkilometern mit sich. Damit dürfte der Sturm die US-Ostküste noch immer hart treffen. Nach Einschätzung der Meteorologen wird der Hurrikan am Donnerstagabend oder Freitagfrüh auf Land treffen. In den Bundesstaaten North und South Carolina, Maryland, Virginia, Georgia und der Hauptstadt Washington wurde der Notstand ausgerufen.
 

Katastrophale Springfluten

Der Vorhersage zufolge dürfte in einigen Regionen von North und South Carolina bis zu ein Meter Regen fallen. Dadurch könne es katastrophale Springfluten geben, Flüsse könnten über die Ufer treten, warnte das NHC. Zudem drohten Sturmfluten und Tornados.
 
Einwohner der Küstengebiete der betroffenen Regionen waren bereits zuvor zum Verlassen ihrer Häuser aufgefordert worden. Für insgesamt rund 1,7 Millionen Bewohner gelten Evakuierungsanordnungen oder -empfehlungen. US-Präsident Donald Trump erklärte am Mittwoch mit Blick auf den Sturm: "Geht ihm aus dem Weg, spielt keine Spiele mit ihm", der Sturm sei äußerst groß. "Wir werden damit umgehen, wir sind bereit, wir sind fähig."
 
Die US-Katastrophenschutzbehörde Fema hatte zuvor gewarnt, "Florence" werde die Küste mit der Wucht eines "Mike-Tyson-Schlages" treffen - eine Anspielung auf den Ex-Boxweltmeister. Selbst der deutsche Astronaut Alexander Gerst, der sich an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) befindet, warnte die US-Bürger: "Pass auf, Amerika!", schrieb er im Kurzbotschaftendienst Twitter.
 
Tausende Menschen hatten sich am Mittwoch bereits vorsorglich in Sicherheit gebracht. Auf den Straßen bildeten sich lange Staus. Manche Einwohner wollten aber trotz Evakuierungsanordnungen weiterhin nicht ihre Häuser verlassen. Der Energieversorger Duke Energy in North und South Carolina erklärte, in einem bis drei Millionen Haushalten drohe der Strom auszufallen. Eine Reparatur könne Wochen dauern.



 

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Die Verwendung von Radar zur Ortung von Wolken und Niederschlag sowie von Radiosonden im Höhenwetterdienst. Das Radar (''radio detection and ranging'') hat sich in der Meteorologie zur Erfassung und Kurzfristvorhersage von Niederschlagsgebieten ausgezeichnet bewährt. Es beruht auf dem Prinzip, daß ein vom Gerät ausgesandter elektromagnetischer Impuls von den fallenden Niederschlagsteilchen, d.h. von Regentropfen, Schneeflocken, Graupel- oder Hagelkörnern zurückgestreut wird und somit ein Teil der abgestrahlten Energie vom Empfangsteil des Radars wieder aufgenommen und gemessen wird. Die Theorie zeigt, daß die Echointensität mit der Niederschlagsintensität und der Entfernung der Niederschlagsgebiete in der sog. Radargleichung verknüpft ist. Da sich die Entfernung aus der ( halben ) Laufzeit der Impulse zwischen Aussendung und Empfang ergibt und die Echointensität vom Gerät gemessen wird, läßt sich somit die Niederschlagsintensität mit der Radargleichung abschätzen. Außerdem kann die Zugbahn der Regengebiete und Schauerzellen auf dem Radarschirm laufend verfolgt und aus ihr die weitere Verlagerungsrichtung und Verlagerungsgeschwindigkeit bestimmt und für Kurzfristprognosen verwendet werden.
 
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