12. Oktober 2018 | 22:43 Uhr

Kitzbühel © Instagram/Elsa_kann_nicht_schlafen

Riesen-Aufregung

Ski-Opening bei 20 Grad plus!

Weiße Pracht im goldenen Herbst treibt vielen die Zornesröte ins Gesicht.

Es geht um das frühe Ski-Opening in Kitzbühel, konkret um die Resterhöhe, ein Gebiet im benachbarten salzburgerischen Mittersill, das nur organisatorisch zum Skiverbund Kitzbühel in Tirol gehört. Seit Tagen gehen Bilder um die Welt, mit denen Umweltschützer darauf hinwiesen, unter welchen grotesken Bedingungen man hierzulande auf Pisten, die aussehen, wie in die Landschaft betonierte, mit Kunstschnee bedeckte Straßen, ab kommenden Wochenende schon mit den Skiern mehr Geradeausfahren als Wedeln kann. Es wäre nicht Twitter, wenn nicht sofort auch andere User zeigten, wo sonst noch in Österreich Ähnliches abläuft – etwa in Obergurgl, wo die Ski-Kanonen neben dem Weidevieh angeworfen werden.

„Gute Erfahrungen“

Für die Bergbahnen Kitzbühl jedenfalls sind 20 Grad plus und ein Shitstorm gegen die irre Beschneiung von 1,6 Kilometern Piste mit rund 100 Zentimeter Schneehöhe kein Grund den (Ski-)Stecken ins Korn zu werfen. Wie eine Sprecherin betont, starte man jetzt schon das vierte Jahr in Folge Mitte Oktober „und haben gute Erfahrungen dabei gesammelt“. Die Lage der Pisten an einem Nordhang sei ideal. Aufgrund der bereits tief stehenden Sonne werde der Schnee kaum mehr von der Sonne berührt. Die Pisten seien auf 1.800 Metern Seehöhe angelegt, dort herrschen derzeit rund elf Grad. Aufgrund der großen Schneemenge sei der Eigenkühleffekt so groß, dass kaum Schnee wegschmelze. Wen diese Argumente überzeugen und wer gern im T-Shirt dem Ski-Sport frönt, kann dieses Wochenende losdüsen …

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