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12. November 2019 06:09
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Süd- und Westösterreich

Wetterwarnung: Jetzt kommen 75 cm Neuschnee

In der Nacht auf Mittwoch schneit es bis in tiefe Lagen.

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hat am Montag eine Schneewarnung für Teile von Süd- und Westösterreich herausgegeben. In der Nacht auf Mittwoch schneit es demnach im Bergland in vielen Regionen, zum Teil bis in tiefe Lagen. Vereinzelt sind bis zu 75 Zentimeter Neuschnee möglich.
 

Süden besonders betroffen

Der Schwerpunkt der Schneefälle liegt in Osttirol und Oberkärnten. Hier kommen laut ZAMG bis Mittwochabend selbst in Tallagen 20 bis 50 Zentimeter Neuschnee zusammen. Vereinzelt sind auch bis zu 75 Zentimeter möglich, wie im Tiroler Gailtal und im Lesachtal. Durch den Schneefall kann es zu Problemen auf Straßen und Bahnverbindungen kommen. Auf dem Brennerpass werden etwa von Dienstag bis Mittwoch rund 40 Zentimeter Neuschnee erwartet.
 
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Das aktuelle Schnee-Radar
 
Im restlichen Tirol sowie in Vorarlberg, Salzburg und der westlichen Obersteiermark liegen die Neuschneemengen in Tallagen meist zwischen zehn und 20 Zentimeter. Auch auf den Bergen liegt der Schwerpunkt des Schneefalls auf der Alpensüdseite: Im Bereich Lienzer Dolomiten, Karnische Alpen und Kreuzeckgruppe fallen bis Mittwoch am Abend 80 bis 120 Zentimeter Neuschnee. Im Bereich der südlichen Stubaier Alpen, der Tuxer und Zillertaler Alpen sowie am Tauernhauptkamm werden 50 bis 80 Zentimeter erwartet. In den übrigen Gebirgsregionen, vom Arlberg bis zum Dachstein, fallen 30 bis 50 Zentimeter Neuschnee.



 

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Unterkühlter Regen tritt dann auf, wenn die Regentropfen aus einer Wolke fallen, deren Temperatur über 0°C liegt, unterhalb der Bewölkung sich aber eine Luftschicht befindet, deren Temperatur unter 0°C ist. Derartige Wetterlagen kommen häufig im Winter vor und bilden sich dann aus, wenn in der Höhe Warmluft aufgleitet und sich dabei ein Nimbostratus ausbildet, aus dem Niederschlag fällt (Warmfront), in Bodennähe aber noch von einer vorangegangenen Hochdruckwetterlage sehr kalte Luft lagert. Siehe auch ''maskierte Kaltfront''. Solche Wetterlagen führen blitzartig zu Glatteisbildung am Erdboden und zum Eisansatz an dort befindlichen Gegenständen (schwere Unfälle im Straßenverkehr, geknickte Antennen und Masten, zerrissene Hochspannungsleitungen, entwurzelte Bäume). Besonders gefährlich für den Flugverkehr (im Steig- und Sinkflug).
 
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