07. Jänner 2019 01:28
Vermisste Schneeschuhwanderer tot aufgefunden
© APA/BUNDESHEER/PETER LEECHNER

Drama in Tennengau

Vermisste Schneeschuhwanderer tot aufgefunden

Straßensperren durch höchste Lawinengefahr machen zahlreiche Orte unerreichbar.

Der Schnee, den sich Österreichs Wintersportorte sehnlichst herbeigesehnt haben, ist eingetroffen – allerdings nicht ganz so, wie man es sich vorgestellt hat. Die seit Donnerstag andauernden Niederschläge haben weite Teile des Landes in eine Schneehölle verwandelt. Von Samstag auf Sonntag sind zwei Meter Schnee gefallen. Im gesamten Alpenbereich herrschen die höchsten Lawinenwarnstufen 4 und 5. Die dramatisch angespannte Situation forderte am Sonntag zwei Todesopfer.

 

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Skiregion Hochkar "bis auf weiteres geschlossen"

Wegen der aktuellen Wetterlage mit anhaltenden starken Schneefällen und den damit verbundenen Neuschneemengen in den kommenden Tagen sind die Hochkar Alpenstraße und die gesamte Skiregion laut einer Aussendung vom Montag wegen Lawinengefahr und Lawinensprengungen "bis auf weiteres geschlossen". Gäste, Mitarbeiter und Bewohner sollten noch im Laufe des Tages das Gebiet verlassen.
 
 
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Vorarlberg: Zwei Tote nach Lawinenabgängen

Am Diedamskopf im Vorarlberger Schoppernau löste sich unterhalb der Mittelstation eine Lawine. Ein 26-Jähriger wurde unter den Schneemassen begraben. Er wurde von Freunden schnell lokalisiert und  ausgegraben. Die Reanimationsversuche blieben jedoch erfolglos: Der Skifahrer starb noch an Ort und Stelle. Am späten Nachmittag wurde in Damüls ein Mann unter einer Lawine begraben. Seinem Begleiter gelang es, ihn mit einem Suchgerät zu orten; er konnte aber nur noch tot geborgen werden.

 

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Schnee-Lawinengefahr

Skifahrer in Salzburg tödlich verunglückt

Ein Skifahrer ist am Sonntag im freien Gelände abseits der Pisten im Skigebiet von Zauchensee (Pongau) tödlich verunglückt. Der 35-jährige Slowene dürfte bei der Variantenabfahrt gestürzt sein. Er blieb im mehr als einen Meter hohen Tiefschnee stecken. Bergretter bargen den Verschütteten mit Hilfe der Pistenrettung. Die Reanimationsversuche der Einsatzkräfte waren vergeblich.
 
Als Freunde des Slowenen am Nachmittag bemerkten, dass er nach der Tiefschneeabfahrt im Tauernkar nicht bei der Liftstation eingetroffen war, fuhren sie die Strecke nochmals ab. Sie entdeckten den Verschütteten auf einer Seehöhe von rund 1.750 Metern rund 250 Meter unterhalb der Rauchkopfhütte und alarmierten die Einsatzkräfte. "Wir waren mit drei Bergrettern in fünf Minuten vor Ort. Der Skifahrer war komplett verschüttet", schilderte der Ortsstellenleiter der Bergrettung Altenmarkt, Thomas Gotthardt, im Gespräch mit der APA.
 
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Salzburg: Zwei Vermisste tot geborgen

In Hohenberg (Bezirk Lilienfeld) sind Alpinpolizei und 40 Bergretter unterdessen auf der verzweifelten Suche nach zwei vermissten Tourengehern. Die beiden Männer brachen am Samstag zu einer Tour auf – seitdem fehlt von den beiden jegliches Lebens­zeichen. Die Suchaktionen müssen immer wieder wegen Schlechtwetter unterbrochen werden. Auch im Tennengebirge (Sbg.) wurden zwei Schneeschuhgeher, ein Mann und eine Frau, seit Samstag vermisst. Am Montag fand man beide schließlich unter einer Lawine. Sie konnten nur noch tot geborgen werden.

Schnee

Steiermark, Tirol & Salzburg: Tausende sind eingekesselt

Durch die Lawinengefahr sind zahlreiche Straßen gesperrt. Dutzende Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten. Dramatisch ist die Lage in Hohentauern (Stmk.) (s. Interview). In der Steiermark sind 2.000 Menschen von den Schneemassen eingekesselt. Kritisch auch die Lage im Sölktal: Am Sonntag brachen Bundesheerhubschrauber zu Versorgungsflügen in die eingeschneiten Orte auf. Auch Obertauern in Salzburg ist nur zeitweise und unter Geleitschutz der Polizei erreichbar.  In Tirol wird vor Spaziergängen im Wald gewarnt, da immer wieder Bäume durch die Schneebelastung umstürzen. Für Mittwoch sind weitere starke Schneefälle in Tirol angekündigt.

Schnee

Schnee Schneeketten Brenner Tirol

 

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oe24 berichtet auch heute wieder LIVE über die aktuelle Situation

23:03
 

Auch in Wien ist es wieder weiß

Nachdem Regen den meisten Schnee in der Hauptstadt wieder zunichte gemacht hat, sorgte einsetzender Schneefall am Montagabend wieder für eine winterliche Landschaft.

Wien Schnee

22:55
 

Schneeschaufeln in Shorts

Ähnlich hartgesotten wie Julia aus Wien ist auch diese junge Frau. Die Anrainerin schaufelt ihre Einfahrt in Biberwier (Bezirk Reutte) in Tirol einfach mal in Shorts frei. Allerdings wird festes Schuhwerk - wie man sieht - auch hier empfohlen.

Schnee Tirol Biberwier Reutte

22:52
 

Manche kann auch der Schnee nicht stoppen

Julia Forstner aus Wien hat der oe24-Redaktion dieses Foto aus Wien-Floridsdorf geschickt. Die Kälte und der Schnee scheinen der 23-Jährigen nichts anhaben zu können. Danke für das Foto, Julia!

Schnee Wien

19:55
 

Extremwetterlage: KATWARN in Vorarlberg ausgelöst

Aufgrund der extremen Wetterlage wurde KATWARN des Bundesministeriums für Inneres ausgelöst.

Dabei handelt es sich um ein System, das Informationen und Warnungen verschiedener Behörden ortsbezogen oder anlassbezogen auf mobile individuelle Endgeräte überträgt und so bereits vorhandene Warnmöglichkeiten wie Sirenen ergänzt.

18:28
 

Volkssport "Auto ausgraben"

Dank Schneechaos ist es mittlerweile eine Herausforderung geworden, das richtige Auto zu finden:

18:15
 

So fährt man in Seefeld mit dem Auto

17:17
 

Schulfrei in vielen Salzburger Gemeinden

Wegen der Wetterverhältnisse bleiben am Dienstag und am Mittwoch die Schulen und Kindergärten in mehreren Salzburger Gemeinden geschlossen. Auch eine gefahrlose Anreise in das Werkschulheim Felbertal bei Ebenau und das Internat der Schule ist nach den Weihnachtsferien noch nicht möglich. Die Einrichtung bleibt darum zumindest bis zu einer Neubeurteilung der Lage die nächsten zwei Tage geschlossen.

Neben dem Werkschulheim sind Einrichtungen in Faistenau, Hof und Hintersee (Flachgau) betroffen, in St. Koloman (Tennengau) bleibt die Schule mindestens bis Dienstagabend zu. Weil kurzfristige Straßensperren nicht ausgeschlossen sind, rät die Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung den Bewohnern der Gemeinde Hintersee, die kommenden Tage nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Es sei nicht absehbar, ob die letzte offene Verbindung in den Ort offen bleiben kann.

16:50
 

500 Salzburger ohne Strom

In Salzburg waren am späten Montagnachmittag noch etwas mehr als 500 Haushalte ohne Strom. Die betroffenen Bewohner müssen dabei möglicherweise noch länger auf Hilfe warten. Denn in Gebieten, wo wegen der hohen Lawinengefahr Straßen gesperrt wurden oder betroffene Leitungsabschnitte nicht erreichbar sind, können auch die Techniker des Netzbetreibers keine Schäden reparieren.

"Dort, wo es gegangen ist, haben die Techniker die Stromversorgung wieder weitgehend hergestellt", betonte Kinz. Am Montag gegen 9.00 Uhr waren noch rund 1.500 Kunden ohne Strom gewesen. Allgemeine Entwarnung gibt es aber nicht: Immer wieder brechen Bäume unter der Schneelast und beschädigen Leitungen, insgesamt bleibt die Lage auch aufgrund der erwarteten Neuschneemengen angespannt.

16:22
 

Vermisste Tourengeher in NÖ: Hubschrauber-Einsatz unmöglich

Die Suche nach den zwei seit Samstag bei Hohenberg (Bezirk Lilienfeld) vermissten Tourengehern hat auch am Montag erfolglos geendet. Im Gegensatz zum Vortag war der Einsatz von Hubschraubern aufgrund schlechter Sichtverhältnisse nicht möglich, sagte Michael Hochgerner von der Alpinpolizei. Die Suche wird am Dienstag nicht fortgesetzt.

"Aufgrund der Gefahrensituation können wir einen Einsatz nicht verantworten. Das Letzte, was wir wollen, ist ein toter Retter", teilte Hochgerner nach einer Entscheidung der Einsatzleitung mit. Am Dienstag soll eine neue Bewertung der Lage stattfinden. "Sobald es die Verhältnisse zulassen, werden wir die Suchaktion fortsetzen." Weil sich vor allem die Lawinengefahr im Suchgebiet weiter erhöhen soll, werde dies aber erst am Mittwoch der Fall sein, sagte Hochgerner. Ein Assistenzeinsatz des Bundesheeres wurde in Betracht gezogen.

15:15
 

Vermisste Schneeschuhwanderer im Tennengau tot aufgefunden

Beide Vermissten wurden Montagnachmittag tot aufgefunden. Ersten Informationen zufolge waren der 28-jährige Mann und seine 23-jährige Begleiterin auf Schneeschuhen unterwegs. Sie dürften in einer Lawine umgekommen sein. Die Vermissten waren weder mit Lawinenverschüttetensuchgeräten (LVS) noch mit "Recco"-Reflektoren ausgestattet, weshalb man bei der Suche auf einen Metalldetektor setzte, der auf das Gewehr der Jäger anschlagen sollte.

Laut orf.at/salzburg waren beide seit Samstag abgängig. Sie wollten offenbar zu einer Wildfütterungsstelle bei der 899 Meter hoch gelegenen Schindlmaisalm bei Abtenau gehen, um Reviereinrichtungen zu kontrollieren und die Wildfütterung aufzufüllen.

Hier weiterlesen: Vermisste Schneeschuhwanderer tot gefunden

14:32
 

Oberösterreich: Fahrer mit komplett eingeschneitem Pkw unterwegs

Der Lenker hatte es offensichtlich eilig, denn er war mit einem komplett eingeschneiten Auto unterwegs. Er wurde von einer Zivilstreife der Verkehrsinspektion auf der Freistädter Straße angehalten und musste sein Fahrzeug vom Schnee befreien, bevor ihm die Weiterfahrt erlaubt wurde.

Auf der Facebook-Seite der Polizei Oberösterreich gibt es eine Emoji-Umfrage dazu:

14:04
 

Eingeschlossene Pölstaler bevorratet und "sehr ruhig"

Die obersteirische Gemeinde Pölstal hat Montagmittag nach tagelangen Schneefällen zusammen mit der Nachbargemeinde Hohentauern den Katastrophenzustand ausgerufen. Im Ortsteil St. Johann am Tauern sind laut Bürgermeister Alois Mayer rund 20 Menschen wegen gesperrter Straßen nicht erreichbar. Manche Häuser konnten noch evakuiert werden. Die Bevölkerung sei dennoch "sehr ruhig", da sie Vorräte hat.

"Das Problem ist, dass wir nicht wissen, wie lange die Situation noch so bestehen wird", schildert Ortschef Mayer (ÖVP) im Gespräch mit der APA die Situation. Nebel und schlechte Witterung verhindern Hubschrauberflüge, um die Lawinengefahr auf den Hängen zu beurteilen. Am Sonntag habe ein "Schönwetter-Fenster" von zwei Minuten eine kurze Sicht auf die Berge ermöglicht: "Eine Schneewechte hängt bedrohlich herein", sagt der Bürgermeister. Mehr sei allerdings nicht zu sehen gewesen. "Die Wettersituation hat sich überhaupt nicht verbessert. Im Gegenteil - nur verschlechtert", fährt er fort. Die etwas wärmeren Temperaturen am Sonntag hätten die Lawinengefahr noch weiter erhöht.

13:32
 

Einsatzkräfte im Dauereinsatz

Die Schneemassen der letzten Tage bereiten in Salzburg nach wie vor große Probleme. In Koppl bei Salzburg brauchten die regennassen Schneemassen das Glashaus einer Gärtnerei zum Einsturz.

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13:10
 

Höchste Warnstufe "möglich"

Die Lawinensituation in Tirol bleibt weiter kritisch. Im Laufe der Woche herrsche weiter "Warnstufe 4, im oberen Bereich", also große Lawinengefahr, sagte der Leiter des Lawinenwarndienstes Tirol, Rudi Mair, im APA-Gespräch. Sollten die prognostizierten Schneefälle eintreffen, sei am Wochenende indes die höchste Lawinenwarnstufe, Stufe 5, "möglich".

Wetterexperten rechneten nicht nur für Mitte der Woche, sondern auch am Wochenende - nach einer Atempause am Freitag - wieder mit beträchtlichen Schneemengen, diesmal im gesamten Landesgebiet. Sollten die Prognosen für das Wochenende wirklich zutreffen, sei eine "Katastrophensituation" nicht auszuschließen, warnte Mair.

12:59
 

Skikurse abgesagt

In der Obersteiermark blieb am Montag die Zufahrt zur Planneralm in den Rottenmanner und Wölzer Tauern (Bezirk Liezen) weiterhin wegen Lawinengefahr gesperrt. Damit blieb auch die Verbindung zu einem beliebten Gebiet für Schulskikurse dicht. Im Skidorf sind rund 40 Personen verblieben, unter ihnen auch einige Individualurlauber, wie Marketingverantwortlicher Harald Waupotitsch der APA schilderte.

Montagvormittag wurde entlang der Planneralmstraße weiterhin die Gefahr von Lawinenabgängen vermutet. Die Straßensperre blieb daher aufrecht. "Es wird auf ein Zeitfenster gewartet, um Flüge für Erkundigungen und mögliche Sprengungen zu machen, damit die Straße wieder passierbar wird. Das Dorf selbst ist aber in keiner Weise in Gefahr", betonte Waupotitsch. Im Skidorf befinden sich rund 40 Personen, größtenteils Tourismuspersonal, aber auch ein paar Wintergäste, die am Samstag nicht ins Tal wollten, wie der Pressesprecher des zwischen 1.600 und 2.000 Höhenmetern gelegenen Skigebietes schilderte.

12:09
 

Bundesheer hält bis zu vier Hubschrauber bereit

Für die Heerespiloten des Fliegerhorstes Aigen im Ennstal im obersteirischen Bezirk Liezen heißt es am Montag vor allem warten. Aufträge der zivilen Behörden - die die Assistenz des Heeres anforderten - gäbe es genug. Schneefall, binnen Sekunden wechselnde Sichtverhältnisse und Wind machen die Einsätze aber oft undurchführbar bzw. Erkundungsflüge müssen kurzfristig abgebrochen werden.

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Die Aufträge der Landeswarnzentrale und der Bezirkshauptmannschaft Liezen müssen nach Priorität abgearbeitet werden. Dazu zählen Erkundungsflüge mit Mitgliedern der örtlichen Lawinenkommissionen an Bord der Alouette III-Maschinen, um die Situation einzuschätzen. Aufgrund der Erkenntnisse entscheiden die Lawinenkommissionen über Sperren von Straßen oder deren Aufhebung, Evakuierungen oder ob eine Lawine aus der Luft abgesprengt werden kann. Dazu wird eine Sprengladung vom Hubschrauber aus von einem sprengbefugten Soldaten abgeworfen, die an einer geschätzten Bruchlinie die Schneemassen kontrolliert zum Abrutschen bringen soll.

12:01
 

40 Bergretter suchen nach Tourengehern in NÖ

Rund 40 Mitglieder der Bergrettung sind am Montag bei der Suche nach zwei Tourengehern in der Nähe von Hohenberg (Bezirk Lilienfeld) im Einsatz gestanden. Die Aktion war gegen Mittag in vollem Gange, schilderte Michael Hochgerner von der Alpinpolizei. Für den Nachmittag wurde ein Hubschrauber-Einsatz in Aussicht gestellt.

"Es besteht die Möglichkeit eines Wetterfensters zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr", sagte Hochgerner zu einem möglichen Helikopter-Start. Neben den Mitgliedern der Bergrettung nahmen drei Alpinpolizisten und zwei Hundeführer an der Suche teil. Unterstützt wurden sie zudem von zwei Experten des Lawinenwarndienstes Niederösterreich. Der Einsatz konzentrierte sich Hochgerner zufolge auf den Bereich des Hohenberger Gschwendts sowie des Türnitzer Högers.

11:53
 

Zu viel Schnee: DJ Ötzi verschob Tourauftakt

Lawinengefahr und gesperrte Zufahrtstraßen - wegen das Winterwetters hat DJ Ötzi den für 8. Jänner geplant gewesenen Auftakt seiner "Gipfeltour" in Saalbach-Hinterglemm (Salzburg) verschoben. "Ich bin natürlich sehr traurig, dass ich meine Fans enttäuschen muss, aber es wäre unverantwortlich unter diesen Umständen die Show zu machen", ließ Gerry Friedle sein Publikum wissen. "Sicherheit geht vor."

Der Auftritt in der Apres-Ski-Hütte Goaßstall soll nachgeholt werden, Termin gibt es noch keinen. Er hoffe aber, am 10. Jänner in Kirchberg in Tirol starten zu können, so DJ Ötzi, der anlässlich 20 Jahre "Anton aus Tirol" mit eigenem DJ-Set "wie in alten Zeiten" durch namhaften Skiorte reist.

11:48
 

Großer Druck auf Notquartiere in Wien

Der für die kommenden Tage in Wien prognostizierte Schneefall und die tiefen Temperaturen stellen vor allem obdachlose Menschen - sowie die betreuenden Organisationen - vor besondere Anforderungen. Die Nachfrage nach Hilfe sei enorm, betonte die Caritas am Montag in einer Aussendung. Sämtliche Kapazitäten würden stark beansprucht.

"Der Kälteeinbruch ist für Menschen auf der Straße eine extreme Herausforderung", sagte Klaus Schwertner, der Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien: "Wir beobachten diesen Druck derzeit in allen Notquartieren, in den Wärmestuben, beim Streetwork auf der Straße und auch beim Caritas-Kältetelefon."

11:48
 

Schneefrei" für 60 Schüler im Bezirk Liezen

Im von den Schneefällen und starkem Wind am stärksten betroffenen obersteirischen Bezirk Liezen sind von rund 3.000 Schülern am Montag rund 60 nicht zum Unterricht erschienen. Im BORG Eisenerz (Bezirk Leoben) wurde "intern" unterrichtet, sprich es waren jene Schüler und Lehrer anwesend, die im Ort oder in der Nähe wohnen. Dies teilte die Bildungsdirektion Steiermark auf APA-Anfrage mit.

Bis auf die Volksschule St. Nikolai im abgeschnittenen Sölktal - mit rund 40 Schülern und vier Lehrern - und einige kleinere Schulen war der Unterricht überall aufrecht, hieß es aus der Bildungsdirektion. Nur eine einzige Lehrerin konnte im Bezirk Liezen nicht zum Unterricht erscheinen. Die geringen Fehlzahlen dürften auch darin begründet liegen, dass viele Schüler und Lehrer an extreme Wetterbedingungen im Winter gewöhnt sind.

Das im Bezirk Leoben gelegene Eisenerz ist ein Sonderfall, es ist von beiden Seiten - sowohl über den Präbichl von Süden her als auch von Norden über Hieflau - nicht erreichbar.

11:12
 

Schüler dürfen bei "Ungangbarkeit" daheimbleiben

Viele steirische Schüler dürften wegen der Lawinenlage verlängerte Weihnachtsferien haben. Aufgrund des Schulunterrichtsgesetzes seien "bei Ungangbarkeit des Schulweges oder bei schlechter Witterung, wenn dadurch eine Gefährdung der Gesundheit möglich ist, betroffene Schüler aller Schularten zum Fernbleiben vom Unterricht berechtigt", teilte die steirische Bildungsdirektion am Montag der APA mit.

Das Fernbleiben sei sowohl für schulpflichtige als auch für nicht mehr schulpflichtige Schüler gerechtfertigt, wurde von der Bildungsdirektion auf Anfrage mitgeteilt. Wie viele steirische Schüler nicht in die Schule gehen müssen, war am Vormittag noch nicht genau abschätzbar.

10:34
 

Skiregion Hochkar "bis auf weiteres geschlossen"

Wegen der aktuellen Wetterlage mit anhaltenden starken Schneefällen und den damit verbundenen Neuschneemengen in den kommenden Tagen sind die Hochkar Alpenstraße und die gesamte Skiregion laut einer Aussendung vom Montag wegen Lawinengefahr und Lawinensprengungen "bis auf weiteres geschlossen". Gäste, Mitarbeiter und Bewohner sollten noch im Laufe des Tages das Gebiet verlassen.

10:23
 

Schneemassen im Flachgau

09:46
 

Skifahrer im Pongau im Tiefschnee tödlich verunglückt

Ein Skifahrer ist am Sonntag im freien Gelände abseits der Pisten im Skigebiet von Zauchensee (Pongau) tödlich verunglückt. Der 35-jährige Slowene dürfte bei der Variantenabfahrt gestürzt sein. Er blieb im mehr als einen Meter hohen Tiefschnee stecken. Bergretter bargen den Verschütteten mit Hilfe der Pistenrettung. Die Reanimationsversuche der Einsatzkräfte waren vergeblich.

Als Freunde des Slowenen am Nachmittag bemerkten, dass er nach der Tiefschneeabfahrt im Tauernkar nicht bei der Liftstation eingetroffen war, fuhren sie die Strecke nochmals ab. Sie entdeckten den Verschütteten auf einer Seehöhe von rund 1.750 Metern rund 250 Meter unterhalb der Rauchkopfhütte und alarmierten die Einsatzkräfte. "Wir waren mit drei Bergrettern in fünf Minuten vor Ort. Der Skifahrer war komplett verschüttet", schilderte der Ortsstellenleiter der Bergrettung Altenmarkt, Thomas Gotthardt, im Gespräch mit der APA.

Weil die Bergrettung wegen der prekären Wetter- und Lawinensituation in Zauchensee Bereitschaft hatte, trafen bereits nach zehn Minuten weitere vier Bergretter bei dem Verunglückten ein. Die Bergretter begannen sofort mit der Reanimation und setzten dabei einen Defibrillator ein. Zwei Notärzte, zwei Notfallsanitäter und Pistenretter der Liftgesellschaft Zauchensee eilten ebenfalls zu Hilfe. Der Slowene wurde in einem Akia mit einer Seilwinde bergwärts gezogen, in eine geheizte Hütte gebracht und laut Einsatzkräfte zwei Stunden lang reanimiert. Doch schließlich konnte ein Arzt nur noch den Tod des Mannes feststellen.

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Familie aus Bergnot gerettet

Eine vierköpfige Familie aus Deutschland ist am Samstagnachmittag im Skigebiet Laterns-Gapfohl (Bez. Feldkirch) aus Bergnot gerettet worden. Die Familie bog bei der Abfahrt zu ihrer Ferienwohnung falsch ab und landete in einer Waldschlucht. Als sie nicht mehr weiterkam, setzte die Familie einen Notruf ab. Sie wurde von der Bergrettung unverletzt in Sicherheit gebracht, teilte die Polizei mit.

Die 42 und 38 Jahre alten Eltern fuhren mit ihren Kindern (acht und zwölf Jahre alt) kurz vor 16.00 Uhr bei dichtem Schneefall von der Nobspitze auf der Skiroute Nummer 4 in Richtung Tschuggenalpe ab. Weil sie sich verfuhr, geriet die Familie jedoch in das steile Lestobel, wo es kein vor und zurück mehr gab. Die Bergung der Familie erfolgte mittels Seilsicherung.

08:41
 

Suchaktion nach Tourengehern in NÖ geht weiter

Die Suche nach zwei seit Samstag bei Hohenberg (Bezirk Lilienfeld) vermissten Tourengehern ist Montagfrüh fortgesetzt worden. Der geplante Einsatz zweier Hubschrauber war vorerst aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse nicht möglich, teilte Michael Hochgerner von der Alpinpolizei mit. Der Rettungseinsatz erfolgte daher über den Landweg.

"Es herrschen derzeit keine Flugbedingungen", sagte Hochgerner. Neben Schneefall machten den Rettungskräften auch Nebel und die erhebliche bis große Lawinengefahr zu schaffen. Im Einsatz standen die Alpinpolizei, die Bergrettung sowie Hundeführer.

08:28
 

Schnee-Video geht viral

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Lawinengefahr in Ybbstaler Alpen in NÖ groß

Die Lawinengefahr in den Ybbstaler Alpen in Niederösterreich ist über der Waldgrenze auch am Montag auf Stufe 4 der fünfteiligen Skala geblieben und damit als "groß" betrachtet worden. In vielen weiteren Gebieten des Bundeslandes herrschte Stufe 3, also "erhebliche" Lawinengefahr, teilte der Warndienst Niederösterreich mit. Besserung ist am Dienstag laut Prognose nicht in Sicht.

"Das Hauptproblem bildet in den Hochlagen weiterhin der Triebschnee, während in den tiefen Lagen spontane Lawinen aus steilen Böschungen möglich sind", hieß es im Lagebericht. Im Tourenbereich sind die Gefahrenstellen demnach an vielen Steilhänge zu finden. Hier reicht schon die Zusatzbelastung eines einzelnen Wintersportlers, um ein Schneebrett auszulösen.

Erheblich war das Lawinenrisiko am Montag in den Türnitzer Alpen, dem Rax-Schneeberg-Gebiet und im Semmering-Wechsel-Gebiet über 1.400 Metern. Auch in den Ybbstaler Alpen unterhalb der Waldgrenze wurde die Gefahr mit Stufe 3 eingeschätzt.

07:45
 

Weiter große Lawinengefahr in Tirol

In Tirol herrscht am Montag weiterhin große Lawinengefahr, also "Stufe 4" der fünfteiligen Skala. Die "Hauptgefahr" stellen Neu- und Triebschnee dar, teilte der Lawinenwarndienst mit. Diese könnten an allen Expositionen und allgemein oberhalb der Waldgrenze sehr leicht ausgelöst werden.

Mit Neuschnee und Wind würden die Triebschneeansammlungen weiter anwachsen, hieß es. Zudem seien zahlreiche mittlere bis große spontane Lawinen zu erwarten. Trockene Lawinen könnten vereinzelt tiefere Schichten der Schneedecke mitreißen und vereinzelt sehr groß werden, wurde gewarnt.

Lawinen könnten bis in Tallagen vorstoßen und exponierte Verkehrswege stellenweise gefährden. "Für Wintersport abseits gesicherter Pisten sind die Verhältnisse gefährlich. Unterhalb der Waldgrenze ist die Situation etwas günstiger", erklärten die Experten.

Zuletzt fielen im Bundesland gebietsweise verbreitet 15 bis 30 Zentimeter Schnee, lokal auch mehr. Der Wind blies stark bis stürmisch.

07:36
 

Weiterhin sind zahlreiche Straßen gesperrt

Betroffen sind unter anderem die B311, Pinzgauer Straße, zwischen Saalfelden und Weißbach, die B177, Seefelder Straße, in Scharnitz, die Felbertauern-Mautstraße zwischen Matrei und Mittersill und die B145, Salzkammergut-Straße, zwischen Bad Ischl und Ebensee

07:20
 

Schnee-Chaos geht weiter

Hier schneit es auch am Montag.

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Die aktuellen Wetterwarnungen

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06:30
 

Skitourengeher von schneebedecktem Baum erschlagen

Ein 44 Jahre alter Skitourengeher ist am Blomberg im oberbayerischen Wackersberg von herabfallenden Ästen eines Baums erschlagen worden. Der Mann sei etwa 100 Meter unterhalb des Gipfels von der Baumkrone getroffen worden, die unter der Schneelast abgebrochen sei, hieß es in der Nacht auf Montag vonseiten der bayerischen Polizei.

Der Mann aus Penzberg war demnach sofort tot. Er war nach Polizeiangaben alleine unterwegs. Nachfolgende Tourengeher hatten ihn am Sonntagnachmittag gefunden und die Einsatzkräfte alarmiert.

06:29
 

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