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14. Juni 2018 08:43
Unwetter sorgen für neue Überflutungen
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Schon wieder

Unwetter sorgen für neue Überflutungen

Feuerwehr: "Es ist ein Punkt erreicht, wo jeder sagt, jetzt reicht's langsam."

Im Burgenland haben am Mittwoch erneut zahlreiche Feuerwehren zu Unwetter bedingten Einsätzen ausrücken müssen. Betroffen waren dieses Mal sechs Bezirke - nämlich Eisenstadt-Umgebung, Mattersburg, Oberpullendorf, Oberwart sowie Güssing und Jennersdorf. Hauptaugenmerk lag einmal mehr auf überfluteten Kellern, teilte eine Sprecherin der Landessicherheitszentrale (LSZ) heute, Donnerstag, der APA mit.

Heftiger Wolkenbruch

Im südlichsten Bezirk Jennersdorf musste etwa die Feuerwehr Mogersdorf-Ort nach einem heftigen Wolkenbruch gegen 20.00 Uhr zur Unterstützung der Nachbargemeinden ausrücken. Zwischen Maria Bild und Krobotek war ein Bach über die Ufer getreten. Die Ortsfeuerwehren mussten unter anderem das Wasser abziehen und die Fahrbahn sowie Zufahrtswege reinigen, hieß es in einer Aussendung.
 
"Am 3. Juni hatten wir das erste große Unwetter. Seither sind wir neun oder zehn Mal zu solchen Einsätzen ausgerückt", schilderte Pressesprecher Christian Schwartz der APA. "Mittlerweile ist ein Punkt erreicht, wo jeder sagt, jetzt reicht's schön langsam. Die Anspannung, dass wieder etwas kommt, ist sehr groß", so Schwartz, der mit seinen Kameraden auch einen Bezirksleistungswettkampf am kommenden Samstag vorbereiten muss.
 

Keine neuen Unwetter

Laut Wetterprognosen dürfte es für heute, Donnerstag, "gut ausschauen", meinte eine Sprecherin der LSZ. "Unwetter sind derzeit nicht angesagt. Wir hoffen, dass das auch so bleibt."



 

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Unterkühlter Regen tritt dann auf, wenn die Regentropfen aus einer Wolke fallen, deren Temperatur über 0°C liegt, unterhalb der Bewölkung sich aber eine Luftschicht befindet, deren Temperatur unter 0°C ist. Derartige Wetterlagen kommen häufig im Winter vor und bilden sich dann aus, wenn in der Höhe Warmluft aufgleitet und sich dabei ein Nimbostratus ausbildet, aus dem Niederschlag fällt (Warmfront), in Bodennähe aber noch von einer vorangegangenen Hochdruckwetterlage sehr kalte Luft lagert. Siehe auch ''maskierte Kaltfront''. Solche Wetterlagen führen blitzartig zu Glatteisbildung am Erdboden und zum Eisansatz an dort befindlichen Gegenständen (schwere Unfälle im Straßenverkehr, geknickte Antennen und Masten, zerrissene Hochspannungsleitungen, entwurzelte Bäume). Besonders gefährlich für den Flugverkehr (im Steig- und Sinkflug).
 
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