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Die aktuellen Temperaturen der Landeshauptstädte
(Daten von 21:00 Uhr)
13. September 2018 18:54
Uns droht bald der totale Hitze-Kollaps
© APA

Köstinger schockt mit Klimabericht

Uns droht bald der totale Hitze-Kollaps

Bis zur Mitte des Jahrhunderts werden sich die Tropentage verdoppeln.

Wien. Dieser Sommer geht in die Geschichte ein: In allen Landeshauptstädten gab es deutlich mehr Hitzetage mit einem Höchstwert von mindestens 30 Grad als in einem durchschnittlichen Sommer, Wien und Bregenz verzeichneten mit 32 bzw. 16 Hitzewellentagen in Folge einen neuen Rekord. In Wien gab es insgesamt 40 Tropennächte und damit mehr als in jedem anderen Sommer seit Messbeginn.

 

Gesundheitsprobleme als Folge des Klimawandels

Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP): „Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind deutlich spürbar. Mit der Studie, die der Klima- und Energiefonds in Auftrag gegeben hat, wurden Fakten geschaffen. Nun brauchen wir Lösungen.“

Alarm. So wird sich die Zahl der Hitzetage bis Mitte des Jahrhunderts auf bis zu mehr als 50 verdoppeln. Auch die Zahl der Tropennächte, in denen Temperaturen nicht unter 20 Grad absinken, wird stark zunehmen. Dies wird vor ­allem in Ballungszentren zu gesundheitlichen Problemen führen. Weitere Folgen: eine stärkere Pollenbelastung, tropische Mücken und Extrem-Unwetter.




 

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Treffen warme und kalte Luft zusammen, vermischen sie sich nicht sofort. Statt dessen schiebt sich die schwere, kalte Luft unter die wärmere Luft und hebt diese dadurch an. Die Grenze zwischen den beiden Luftmassen ist ziemlich scharf und wird als ''Front'' bezeichnet. Kaltfront: Dringt kalte Luft am Erdboden vor und ersetzt die vorher vorhandene warme Luft, so nennt man diese Grenze eine Kaltfront. Die warme Luft wird dabei gehoben, kühlt somit ab, Wolken bilden sich, Niederschläge treten auf (meist Regenschauer). Mit dem Durchgang der Kaltfront an einem Ort setzt der Temperaturrückgang ein, begleitet mit böigem Wind. Warmfront: Die leichtere warme Luft schiebt sich über die vorgelagerte Kaltluft, kühlt ab, entlang der ausgedehnten Aufgleitfläche bilden sich durch Hebung (== Abkühlung) Wolken und in weiterer Folge Niederschlag. Der Bewölkungsaufzug beginnt bereits 500-800 km vor der Bodenlage der Warmfront mit Cirrus und Cirrostratus, in dessen Eiskristallen sich häufig als optisches Phänomen ein farbiger Ring um die Sonne, ein ''Halo'', bildet. Mit Annäherung der Bodenfront geht die Bewölkung in Altostratus über, der sich zu Nimbostratus verdichtet und aus dem anhaltender Niederschlag in Form von Landregen im Sommer und stundenlangem Schneefall im Winter auftritt. Siehe auch Kalfront, Warmfront.
 
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