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12. Juni 2019 08:39
Streit um Hitzefrei für Fiaker
© APA/HERBERT NEUBAUER

Demo gegen "Tierleid" in der City

Streit um Hitzefrei für Fiaker

Gesprächsangebot des Bürgermeisters an Fiaker erzürnt die Tierschützer.

Wien. Eigentlich hatten Wiens Fiaker-Unternehmer für gestern eine Demo vor dem Rathaus geplant, um für ihre Rechte aufzumarschieren – samt Pferden. Die Kundgebung wurde aber wie berichtet kurzfristig abgesagt. Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) konnte den Streik gerade noch abwenden, und versprach „für Gespräche bereit zu sein“. Ganz und gar nicht beeindruckt davon: die Tierschützer des Vereins gegen Tierfabriken (VGT). Sie machten gestern Mittag beim Standplatz Stephansplatz ihrem Ärger Luft und verwiesen erneut auf die Rechte der Tiere. 

 

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Forderung. Im Fokus dabei die Forderung nach einer Verkürzung der Arbeitszeiten, keinen Aufweichungen der Bestimmungen und vor allem: Hitzefrei für die Tiere ab 30 Grad. Denn erst ab 35 Grad müssen die Fiaker in Wien ihren Pferden Hitzefrei geben. Dass aber, während die Tiere am Stephansplatz stehen, die Temperatur bei der Messstation im Nachbarbezirk im Schatten gemessen wird, löst bei Tierschützern Unverständnis aus.

Laut dem VGT erreichte die Temperatur bereits gestern die 35-Grad-Marke. „Muss erst wieder ein Pferd in der prallen Sonne kollabieren, bis die Stadt ihnen endlich Hitzefrei ab 30 Grad gibt?“, fragt VGT-Campaigner Georg Prinz. Die gesamte Woche sollen die Temperaturen jenseits der 30 Grad liegen. Der VGT hat Kontrollen angekündigt.




 

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