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15. März 2019 06:32
Starkregen im Westen sorgt für Überflutungsgefahr
© Symbolbild/APA/einsatzdoku.at

Sturm im Osten

Starkregen im Westen sorgt für Überflutungsgefahr

Durch die großen Regenmengen sind vereinzelte Überflutungen oder Hangrutsche nicht ganz ausgeschlossen.

An der Alpennordseite stauen sich am Freitag, am Tag der Klima-Demos, die Wolken und es regnet - von Vorarlberg bis ins westliche Mostviertel oft auch kräftig, weiter im Osten bleibt es eher bei Schauern. Durch die großen Regenmengen sind vereinzelte Überflutungen oder Hangrutsche nicht ganz ausgeschlossen, Sturm und viel Neuschnee im Hochgebirge führt zu teilweise großer Lawinengefahr! Die Schneefallgrenze steigt in vielen Regionen deutlich an und liegt am Nachmittag zwischen etwa 1.300 Metern am Alpenostrand und rund 1.700 Metern im Westen. Im Süden und Osten bleibt es oft noch trocken, am Nachmittag nimmt die Niederschlagsbereitschaft ebenfalls zu. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, ab dem Abend in der Nordhälfte immer kräftiger aus West bis Nordwest. In exponierten Lagen sind dann Sturmböen zu erwarten. Die Frühtemperaturen betragen minus ein bis plus sechs Grad, die Tageshöchstwerte sechs bis 14 Grad.

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Wien

Es geht wechselhaft weiter, immer wieder ziehen Wolken durch und Auflockerungen gibt es nur vorübergehend. Vorerst regnet es nur selten bis gar nicht, doch gegen Abend trübt es sich ein und es beginnt richtig zu regnen. Der Wind weht zeitweise sehr lebhaft, abends in höheren Lagen teils stürmisch auffrischend aus westlichen Richtungen. Frühtemperaturen rund 5 Grad, Tageshöchsttemperaturen rund 12 Grad.

Niederösterreich

In der Westhälfte verläuft der Tag bereits von der Früh weg dicht bewölkt und es regnet häufig, vor allem im Bergland auch anhaltend. Auch sonst muss immer wieder mit kurzen Schauern gerechnet werden. Am Nachmittag intensiviert sich der Regen und auch in der Osthälfte werden die Wolken dichter und die Schauer häufiger. Die Schneefallgrenze steigt von rund 800m in der Früh auf etwa 1300m am Nachmittag. Der Wind weht lebhaft bis stark, in exponierten Lagen besonders ab dem Abend sogar stürmisch aus westlichen Richtungen. Frühtemperaturen 1 bis 6 Grad, Tageshöchsttemperaturen 6 bis 13 Grad.

Burgenland

Zunächst bleibt es meist noch trocken, bis zum Vormittag scheint teilweise auch die Sonne. Die Bewölkung nimmt aber tagsüber zu, am Nachmittag regnet es zumindest im Nord- und Mittelburgenland immer häufiger. Der Wind weht im Norden teils lebhaft bis kräftig aus West bis Nordwest, weiter im Süden bleibt es eher schwach windig. Frühtemperaturen 0 bis 6 Grad, Tageshöchsttemperaturen 9 bis 14 Grad.

Oberösterreich

Am Freitag bleibt der Himmel grau und es ist zeitweise regnerisch. Es weht lebhafter bis starker Westwind (Böen von 40 bis 60 km/h). In der Früh und am Vormittag regnet es nur zeitweise und leicht (Schneefallgrenze 600 bis 800 m). Ab Mittag wird der Regen stärker, hält länger an und fällt ergiebig aus. Tiefstwerte: +1 bis +5 Grad, Höchsttemperaturen: 5 bis 10 Grad.

Salzburg

Der Freitag ist trüb, vielfach regnerisch und vor allem im Flachgau recht windig. In der Früh und am Vormittag regnet oder schneit es zeitweise leicht bis mäßig bei einer Schneefallgrenze um 800 m, ab Mittag wird der Niederschlag stärker und geht verbreitet in Regen über, die Schneefallgrenze steigt auf 1200 bis 1600m an. Am Morgen -2 bis +3 Grad, Höchsttemperaturen: 4 bis 9 Grad.

Steiermark

Am Freitagvormittag ist es im Süden sowie teilweise im Mur- und Mürztal länger sonnig. Im Norden bleibt der Himmel hingegen meist wolkenverhangen, der Niederschlag macht aber vorübergehend Pause. Am Nachmittag beginnt es von Norden her erneut stark zu regnen, die Schneefallgrenze steigt auf 1200 bis 1500m Höhe. Auch ins Mur- und Mürztal sowie in den Süden greifen am Nachmittag und Abend zeitweise Schauer über. Dazu kommt lebhafter West- bis Nordwestwind auf, nur im Südosten bleibt weht der Wind maximal mäßig. Frühtemperaturen 0 bis 3 Grad, Höchstwerte von Nordwest nach Südost 5 bis 15 Grad.

Kärnten

Am Freitag bleibt es in Kärnten nach Süden und Südosten zu bei wechselnder Bewölkung meist trocken mit sonnigen Phasen zwischendurch. Nur vereinzelt sind später ein paar unergiebige Regenschauer möglich. Im Norden überwiegen die Wolken und vor allem in den Tauern kann von Norden her zeitweise leichter Schneefall, in tiefen Lagen allmählich Regen übergreifen. Die Schneefallgrenze kann am Nachmittag nach und nach auf rund 1700m ansteigen. In den Föhntälern greift abends teils kräftiger Nordwestwind durch. Tageshöchstwerte 8 bis 13 Grad.

Tirol

Über Nordtirol liegen dichte Wolken und es regnet und schneit bis in den Nachmittag hinein zum Teil kräftig, dann lässt der Niederschlag nach. Von Westen her steigt die Schneefallgrenze langsam von etwa 1100m auf über 1500m. In den Tälern weht nur mehr lebhafter Wind aus West, auf den Bergen tobt teils orkanartiger Sturm. Auch in Osttirol regnerisch, wobei der Regen gegen Süden zu mit Nordföhn deutlich schwächer ausfällt und hier kann es sogar zeitweise auflockern. Schnee ab 1200-1700m. Tiefstwerte: 0 bis 5 Grad, Höchstwerte: 5 bis 9 Grad, in Lienz bis 11 Grad.

Lawinengefahr der Stufe 4 

In Tirol wird am Freitag mit den prognostizierten Niederschlägen verbreitet große Lawinengefahr, also Stufe 4 der fünfteiligen Skala, herrschen. Neu- und Triebschnee können an allen Expositionen oberhalb von rund 1.800 Metern leicht ausgelöst werden oder spontan abgleiten, teilte der Lawinenwarndienst mit. Mittlere bis große spontane Lawinen seien möglich, hieß es.
 
Dies gelte besonders für sehr steile, windabgewandte Einzugsgebieten in hohen Lagen. Die Spitze der Lawinenaktivität wird voraussichtlich am Vormittag erreicht, warnten die Experten. Auch vor Gleitschneelawinen wurde gewarnt. Entsprechende Gefahrenstellen liegen an steilen Grashängen unterhalb von rund 2.600 Metern.
 
Im Bundesland wurden in höheren Lagen 60 Zentimeter bis ein Meter Neuschnee erwartet, lokal auch mehr. Mit dem Abklingen der Schneefälle rechnete der Lawinenwarndienst indes für Samstag wieder mit einem Rückgang der Lawinengefahr auf Stufe 3, also erhebliche Gefahr.

Vorarlberg

 

Über dem Ländle liegen dichte Wolken und es regnet und schneit bis in den Nachmittag hinein vor allem in den Staulagen des Arlbergs, des Bregenzerwalds und der Silvretta kräftig, dann lässt der Niederschlag an Stärke nach. Die Schneefallgrenze steigt im Laufe des Tages von etwa 1000m auf 1700m. In den Tälern weht nur mehr lebhafter Wind aus West, auf den Bergen tobt teils orkanartiger Sturm. Tiefstwerte: 1 bis 6 Grad, Höchstwerte: 6 bis 11 Grad.



 

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Ein aus der Wetterdienstpraxis stammender Begriff für Niederschäge, die aus stratiformer, weite Gebiete überdeckende Wolkenschichten fallen und i.d.R. auch über längere Zeit anhalten. Tritt meist an Warmfronten (ausgedehnte Aufgleitfläche), Okklusionen, u.ä. auf, auch für Stauniederschläge zutreffend. Gegensatz: punktuell auftretende Schauer aus konvektiven Umlagerungen (CB), die nur von kurzer Dauer sind.
 
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