Es gibt neue Nachrichten
Die aktuellen Temperaturen der Landeshauptstädte
(Daten von 19:00 Uhr)
16. Jänner 2020 11:35
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen

Bibber-Kälte im Anmarsch

Schluss mit mildem Wetter: Jetzt kommt der Schnee!

Laut Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik bringt ein Tief häufig Schneeregen, Eisregen oder Schnee. 

Wien. Mit dem überwiegend sonnig-milden Bergwetter ist am Wochenende vorerst Schluss. Laut Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik bringt ein Tief häufig Schneeregen, Eisregen oder Schnee. Die kommenden Tage im Detail:
 
Freitag: In vielen Landesteilen ist es noch einmal sehr sonnig. Im Norden und Osten ist unterhalb von rund 700 Meter Seehöhe aber wieder mit teils zähen Nebel- oder Hochnebelfeldern zu rechnen. Örtlich kann es aus der Nebelschicht zu Nieseln oder Schneegrieseln kommen. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten und auf den Bergen teils auch lebhaft aus Ost bis Südwest. Auch Frühtemperaturen von minus acht bis null Grad folgen Tageshöchstwerte bei Dauernebel von nur minus ein bis plus zwei Grad, sonst bis zu neun Grad.
 
Samstag: Von Westen erfasst eine Störungszone das Land. Damit breiten sich dichte Wolken und auch Niederschläge tagsüber ostwärts aus. Im Westen schneit es von der Früh weg, nach Osten zu setzt der Schneefall oder Regen erst tagsüber ein. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 500 und 700 Meter Seehöhe. Im Norden und Osten lagert oft noch feucht-kalte Nebelluft, aus der es bis zum Störungsdurchzug zum Teil gefrierend nieseln kann. Weitgehend trocken bleibt es im Südosten. Der Wind weht schwach bis mäßig aus überwiegend West bis Nordwest. Die Frühtemperaturen liegen bei minus fünf bis plus ein Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei minus ein bis plus vier Grad.
 
Sonntag: Besonders nördlich des Alpenhauptkamms und anfangs auch im Osten bringen kompakte Wolken recht häufig Niederschläge, die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen ganz tiefen Lagen und etwa 500 Meter Seehöhe. Auf der Alpensüdseite reißt die Bewölkung hingegen noch am Vormittag auf, dann kann sich zeitweise sonniges Wetter einstellen. Der Nordwest- bis Nordwind bläst besonders am Alpenostrand und im Flachland Niederösterreichs sowie im Nordburgenland oft sehr lebhaft. Minus fünf bis plus zwei Grad zeigt das Thermometer in der Früh, am Tag kaum über minus ein bis plus fünf Grad.
 
Montag: Restwolken können am ehesten zwischen Salzburg und Niederösterreich noch ein paar Schneeschauer bringen, sonst aber zeigt sich bei auflockernder Bewölkung öfter die Sonne. Der Wind bläst am Alpenostrand anfangs noch mäßig aus Nordwest, tagsüber lässt er dann überall nach - Frühtemperaturen: minus sieben bis plus ein; Tageshöchsttemperaturen: meist nur null bis fünf Grad.
 
Dienstag: Unter Hochdruckeinfluss überwiegt freundliches, zumindest teilweise sonniges Winterwetter mit regional strengem Morgenfrost. Ganz im Osten können sich ein paar hochnebelartige Wolkenfelder bemerkbar machen, dazu frischt der Südostwind mitunter merklich auf und verschärft dann das Kälteempfinden. Auf Frühtemperaturen bei meist minus zehn bis minus zwei Grad (in einigen Alpentälern auch deutlich unter minus zehn Grad) hat es am Tag maximal minus zwei bis plus fünf Grad.
 
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen



 

Das aktuelle Wetter

Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen

Österreich-Wetter

Zum Österreich-Wetter »

Wussten Sie schon ...

Eine Kaltfront ist in der Meteorologie dadurch definiert, dass die Kaltluft an einer vorhandenen Luftmassengrenze in Richtung der Warmluft fortschreitet. Eine Kaltfront bringt an den Orten, welche sie überquert, im Normalfall in allen Höhenschichten eine Abkühlung, jedoch ist dies nicht zwingend erforderlich. Tritt die Abkühlung nur in höheren Luftschichten auf, so spricht man von einer Höhenkaltfront. Vor allem im Winter kann es vorkommen, dass eine Kaltfront am Boden sogar einen Anstieg der Temperatur mit sich bringt, wenn die Front nämlich die zuvor während einer winterlichen Hochdruckwetterlage bodennah ausgekühlten Luftmassen verdrängt und durch maritime, etwas mildere Kaltluft ersetzt. Man nennt solche Fronten dann auch maskierte Kaltfronten. Desweiteren unterscheidet man nach der Norwegischen Schule Kaltfronten erster und Kaltfronten zweiter Art. Bei Kaltfronter erster Art schiebt sich die Kaltluft keilförmig unter die Warmluft (Anafront), während bei Kaltfronten zweiter Art die Warmluft über der Kaltluft abgleitet (Katafront). Kaltfronten sind in den meisten Fällen durch konvektive Bewölkung geprägt. Vor allem in der warmen Jahreszeit treten beim Durchgang von Kaltfronten Schauer und Gewitter (Kaltfrontgewitter) auf. Aber auch im Winter treten im Zusammenhang mit Kaltfronten gelegentlich Gewitter (Wintergewitter) auf.Der Luftdruck steigt nach dem Durchgang von Kaltfronten durch die einfließende Kaltluft auf der Rückseite der Kaltfront häufig stark an. Dies ist jedoch kein Hinweis auf ein nahendes Hoch, denn die hochreichenden Kaltluftmassen werden rasch durch den relativ warmen Boden labilisiert. Es bildet sich dann das typische Rückseitenwetter (Schauerwetter) aus.
 
Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum