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16. Mai 2019 10:16
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1. Skigebiet macht wieder auf

Österreich versinkt im Schnee: Hier liegen 130 cm Schnee

Eisheilige machen es möglich: Gratis-Sonnenskilauf auf Familienabfahrt am Wochenende - 70 bis 130 Zentimeter Schnee.

Die aktuelle Wettersituation und die Eisheiligen machen es möglich: Das Hochkar öffnet noch einmal seine Pisten. Am bevorstehenden Wochenende (18./19. Mai) lädt das am höchsten gelegene Wintersportgebiet Niederösterreichs laut einer Aussendung vom Mittwoch zum Gratis-Sonnenskilauf.

Die Geschäftsführung der Hochkar Bergbahnen GmbH aktiviert noch einmal das Pistenteam. "Wir stehen mitten in der Vorbereitung des Sommerbetriebes", betonte Geschäftsführer Rainer Rohregger. "Nun haben uns aber die Eisheiligen mit ihren kalten Temperaturen und zahlreichen Niederschlägen auf diese Idee gebracht, nochmals die Pisten zu öffnen. Skifahren am Hochkar Mitte Mai - das gab es bisher noch nie." Derzeit liegen der Aussendung zufolge 70 bis 130 Zentimeter Schnee.

"Das Mai-Skifahren am kommenden Wochenende wird sicher ein Erlebnis, von dem man noch in vielen Jahren erzählen wird", sagte Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav (ÖVP). Laut Rohregger wird die Familienabfahrt für alle "Sommerskifahrer" geöffnet sein.

stubai2.jpgIm Stubaital waren die Autos mit Schnee bedeckt.

Schnee Stubaital  

stubai.jpg

Schnee Ehrwald Gleiches Bild in Ehrwald am Fuße der Zugspitze.

Monat ist deutlich zu kalt

➔ Erste Bilanz: Der Mai ist extrem: Laut Zamg-Berechnung ist der Monat um 3,2 Grad zu kalt. Für die Wissenschaftler ein gigantischer Wert. Vor allem: Seit 28 Jahren war die Temperatur nicht so tief.

20 Grad am Wochenende

➔ Polare Kälte: Schuld am Wetter-Debakel ist Tief „Zacharias“. Seit vergangener Woche versorgt es uns mit extremer Kälte aus dem Norden und sehr feuchter Luft aus dem Süden. Derzeit schwebt das Tief über Süditalien. Seine Wirkung wird erst am Wochenende nachlassen. Dann endlich wird das Wetter normaler. Die Temperatur steigt und erreicht wieder 20 Grad.

Das Wetter am Freitag

Am Freitag wechseln sonnige Auflockerungen aber auch kurze, unergiebige Regenschauer einander im ganzen Land ab. Dazu weht mäßiger, in den bergigen Regionen und am Alpenhauptkamm auch lebhaft aus südlichen Richtungen, nördlich der Alpen aus Ost. Mit längeren sonnigen Phasen wird es auch wieder etwas wärmer mit Tageshöchstwerten von 16 bis 21 Grad. In der Früh ist es noch kühl mit Temperaturen zwischen drei und zehn Grad.

Mai bisher ungewöhnlich kalt

Der persönliche Eindruck trügt nicht: Der Mai ist bisher tatsächlich außergewöhnlich kühl. In seiner Endbilanz könnte er mit bis zu 3,5 Grad unter dem Durchschnitt sogar einer der kältesten Mai-Monate der vergangenen 40 Jahre werden, berichtete die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Dienstag.
 
In den vergangenen Jahren war der Großteil der Monate überdurchschnittlich warm. In dieser Reihe sticht dieser kühle Mai gleich doppelt heraus. "Überdurchschnittlich warme Monate sind für uns fast schon der Normalfall geworden, da wirkt dann jeder zu kühle Monat bereits ungewöhnlich", sagte Alexander Orlik von der ZAMG. "Der Mai 2019 ist aber nicht nur ein wenig zu kühl, sondern liegt zur Halbzeit 3,2 Grad unter dem vieljährigen Mittel. Das gab es in den letzten Jahrzehnten nicht oft", so der Meteorologe.
 
Der Mai 2019 wird in der Endbilanz mit großer Wahrscheinlichkeit sogar einer der kältesten der vergangenen 40 Jahre sein. "Berücksichtigen wir den Temperaturtrend für die nächsten Tage, könnte der Mai 2019 um etwa 2,5 bis 3,5 Grad zu kalt ausfallen", sagte Orlik. Zum Vergleich: Die letzten deutlich zu kalten Mai-Monate waren 2004 mit 1,8 Grad unter dem Mittel, 1991 mit 4,4 Grad, 1987 mit 3,0 Grad und 1980 mit 3,3 Grad.
 

Landwirtschaft wartet auf Regen

Der Mai brachte den in der Landwirtschaft dringend erwarteten Regen. In der Zwischenbilanz zur Monatsmitte liegen der Süden Österreichs und Vorarlberg bei durchschnittlichen Niederschlagsmengen. Überall sonst – vom Tiroler Unterland über Salzburg und Oberösterreich bis Wien und zum Nordburgenland – regnete es bereits zwei bis drei Mal so viel wie in einer durchschnittlichen ersten Maihälfte.
 
Die Trockenheit der Vormonate wurde dadurch aber noch nicht überall kompensiert. "Betrachtet man die Regenmengen seit Jahresbeginn, ist es in einigen Regionen immer noch etwas zu trocken", sagte Orlik. Beispielsweise gab es in Teilen Niederösterreichs und des Burgenlands seit Jahresbeginn um 20 bis 30 Prozent weniger Niederschlag als im Mittel. In der südlichen Steiermark fehlen rund 30 bis 50 Prozent Niederschlag auf die für Jänner bis Mitte Mai typische Niederschlagsmenge.
 
   Die vielen wolkenreichen Wetterlagen sorgten für ein Defizit beim Sonnenschein. In der österreichweiten Auswertung sind zur Mitte des Monats erst 30 Prozent der Sonnenstunden eines durchschnittlichen gesamten Mai erreicht.



 

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