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20. Mai 2019 16:39
Nach strengem Winter: Tiroler Reschenstraße für vier Wochen gesperrt
© APA/BARBARA GINDL

Aufwändige Abräumarbeiten

Nach strengem Winter: Tiroler Reschenstraße für vier Wochen gesperrt

Nach einem strengen Winter muss die Tiroler Reschenstraße gesperrt werden. 

Nach einem strengen Winter mit viel Schnee muss die Tiroler Reschenstraße (B180) im Abschnitt zwischen Pfunds und Nauders aufgrund von aufwendigen und anspruchsvollen Abräumarbeiten im Gelände voraussichtlich für vier Wochen gesperrt werden. Dies teilte das Land Tirol mit. Die betroffenen Gemeinden wurden von der bevorstehenden Sperre bereits informiert, hieß es.
 
Im Rahmen der Verkehrsverhandlung würden der genaue Zeitraum und die Modalitäten der Sperre mit allen Partnern im Detail besprochen. "Im Normalfall können wir die jährlich im Frühjahr im Landesstraßennetz stattfindenden Beräumungsarbeiten mit temporären Anhaltungen durchführen und den Verkehr aufrechterhalten. Nach dem heurigen harten Winter ist bei der Reschenstraße eine mehrwöchige Komplettsperre aber unumgänglich", erklärte der Leiter des Baubezirksamts Imst, Günter Heppke. Laut Baubezirksamt will man ehestmöglich mit den Beräumungsarbeiten beginnen. Die entsprechenden Fachfirmen seien bereits informiert und stehen bereit.
 
Fahrzeuge ohne Anhänger würden wie bereits bei früheren Sperren über die Martinsbrucker Straße (B185) und die Engadiner Straße (B184) auf Schweizer Seite umgeleitet. Auf der Martinsbrucker Straße besteht aufgrund der engen Kurvenradien in den Kehren ein Fahrverbot für Fahrzeuge mit Anhänger über 6,5 Meter Länge sowie Busse mit einer Länge von mehr als 13 Metern. Diese müssen großräumig, beispielsweise über den Brenner, ausweichen.



 

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Zugstraßen der Zyklonen. Die Zyklonen, die auf Europa treffen, werden meist an der Polarfront über dem Nordatlantik gebildet. Entsprechend dem in unseren Breiten vorherrschenden Westwindband verlaufen deren Zugbahnen in ostnordöstlicher Richtung. Typische Zugbahnen der Tiefdruckgebiete in Europa wurden von W.J. van Bebber (1841-1909) für den Zeitraum 1876-1880 statistisch erfaßt und mit römischen Ziffern I bis V bezeichnet. Für Mitteleuropa spielen dabei die Zugstraßen IVb (entlang der Nord- und Ostseeküste) und besonders die Zugstraße Vb (von der Adria über Ungarn nach Polen verlaufend) eine Rolle. Vb-Zyklonen sind an fast allen Donau- und Oder-Hochwassern beteiligt. Die übrigen Zugbahnen haben sich jedoch als nicht so relevant herausgestellt und haben im praktischen Synoptischen Dienst kaum Bedeutung. Siehe Fünf-B-Zyklone.
 
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