27. Juni 2019 00:31
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Zuerst Hitze, jetzt Blitze

Nach Hitzerekorde jetzt Mega-Unwetter im Anmarsch

Heute wird es wieder heiß und gewittrig. Besonders im Süden schlägt die Hitze-Keule zu. 

Auch heute geht's wieder heiß her. Die Hitzewelle hat Österreich weiter fest im Griff. Auch heute geht die Juni-Hitze wieder auf Rekordjagd. Bereits um 8 Uhr in der Früh knackte der erste Ort die 30-Grad-Marke. In Gumpoldskirchen in Niederösterreich brauchte man selbst am Morgen mit keiner Abkühlung hoffen. Auch in Guntramsdorf und in Mödling hat es schon 30 Grad. Am Vormittag kletterten die Temperaturen schon auf 33 Grad. In der letzten Stunde kletterten die Temperaturen in mehreren Orten auf 37 Grad - allerdings in der Sonne gemessen:

heißeste orte

Prognose für Heute

Der Mittwoch brachte an 26 Messstationen der ZAMG den heißesten Tag der jeweiligen Messgeschichte. Für die nächsten Tage erwarten die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auch neue Österreich-Rekorde bei der Anzahl der Hitzetage, hieß es in der Prognose vom Donnerstag.
 
In einigen Regionen Österreichs war der gestrige Mittwoch nicht nur der heißeste Juni-Tag der Messgeschichte - an 26 Messstationen war es sogar der überhaupt heißeste Tag seit Messbeginn. Darunter waren einige Orte mit sehr langen Messreihen, so Thomas Wostal von der ZAMG.
 
So übertraf am Mittwoch zum Beispiel Seefeld in Tirol mit 32,7 Grad den bis dahin geltenden Hitzerekord vom 27. Juli 1983 (32,2 Grad). Gemessen wird in Seefeld seit 1948. Schröcken in Vorarlberg verzeichnete am Mittwoch mit 31,7 Grad ebenfalls einen neuen Hitzerekord. Der alte Rekord war hier 31,6 Grad, aufgezeichnet am 7. Juli 2015. Gemessen wird in Schröcken seit 1947.
 
Allzeit-Rekorde in Salzburg
 
Beachtliche Allzeit-Rekorde erreichten am Mittwoch auch zwei Bergstationen in Salzburg. Auf der Schmittenhöhe, auf 1.956 Metern Seehöhe, wurden 25,0 Grad gemessen. Bei der auf 2.317 Metern Seehöhe gelegenen Rudolfshütte in den Hohen Tauern waren es 21,8 Grad. Der alte Rekord auf der Schmittenhöhe lag bei 24,6 Grad (30. August 1952) und bei der Rudolfshütte 21,7 Grad (27. Juli 1983). Gemessen wird auf der Schmittenhöhe seit 1933, bei der Rudolfshütte seit 1961.
 
Der Rekord für die Zahl an Hitzetagen - also Tagen mit mindestens 30 Grad - in einem Juni wird laut ZAMG diese Woche mit großer Wahrscheinlichkeit übertroffen. Er liegt bei 15 Hitzetagen im Juni 2003 in Haiming (Tirol) und Leibnitz (Steiermark). Vor allem an den Wetterstationen Langenlebarn in Niederösterreich, Wien-Innere Stadt und Innsbruck-Universität könnte dieser Rekord in den nächsten Tagen erreicht oder sogar übertroffen werden, so die Prognose.
 
"Hitzewellen sind an sich ein natürliches Phänomen, das schon immer vorgekommen ist. Durch den Klimawandel werden sie aber häufiger und intensiver", betonte der Leiter der ZAMG-Abteilung für Klimaforschung, Marc Olefs. Die zwei Gründe dafür liegen im Ansteigen des Temperaturniveaus in den vergangenen Jahrzehnten, wodurch die extreme Hitze häufiger geworden sei. Zweitens gebe es Anzeichen dafür, dass die Wetterlagen mittlerweile länger anhalten als früher. Das bedeute im Sommer zum Beispiel längere Hitzewellen.
 
Zusätzlich gebe es selbstverstärkende Effekte, wie zum Beispiel die Bodenfeuchte. "Trocknen bei Hitzewellen durch die stärkere Verdunstung die Böden aus, kann das zu einer Verstärkung und Verlängerung der Hitze beitragen, da der kühlende Effekt der Verdunstung dann immer mehr fehlt", erklärte Olefs. Dies könne sich somit auch auf Hitzewellen im weiteren Verlauf des Sommers auswirken.

Nach einer verbreitet warmen Nacht gibt es zunächst viel Sonne. Bald entwickeln sich aber Quellwolken, ab mittags können erste Schauer und Gewitter entstehen, vor allem im Wald- und Mühlviertel. Nach und nach greifen sie südwärts aus und erreichen die Alpen. Auch im Südosten besteht im Tagesverlauf eine erhöhte Gewittergefahr. Der Wind legt zu und weht mäßig bis lebhaft aus Nordwest. In Gewitternähe kann er stark böig aufleben. Nach Frühtemperaturen zwischen 16 bis 24 Grad liegen die Tageshöchsttemperaturen zwischen 27 Grad im Waldviertel und 38 Grad im Süden.

Schwere Unwetter in der Steiermark

Nach den Hitzerekorden kommen schwere Unwetter auf Österreich zu: In der Steiermark kommt es noch in den nächsten Stunden zu extremen Starkregen, riesigen Hagelkörnern und heftigen Sturmböen. 

22:21
 

Auf Wiedersehen & bis morgen

Wir beenden den Live-Ticker für heute, berichten aber morgen wieder live über das aktuelle Wettergeschehen in Österreich.

Vielen Dank fürs Mitlesen, wir wünschen Ihnen eine Gute Nacht!

19:40
 

42 Grad! Hitzerekord in Frankreich

Die Hitzewelle hat Frankreich einen neuen Temperaturrekord für Juni beschert. In der Gemeinde Grospierres im südfranzösischen Departement Ardeche wurden 42 Grad gemessen, in dem Ort Saint-Julien-de-Peyrolas im Departement Gard 41,9 Grad, teilte der Wetterdienst Meteo-France am Donnerstag mit.

Erstmals wegen Hitze Alarmstufe Rot ausgerufen

Ein weiterer Rekord wurde ebenfalls gebrochen: Erstmals hat der französische Wetterdienst wegen Hitze Alarmstufe Rot in einigen Regionen des Landes ausgerufen. Der bisherige Temperaturrekord stammte vom 21. Juni 2003, als im südfranzösischen Lezignan-Corbieres im Departement Aude 41,5 Grad gemessen worden waren, wie Meteo-France bestätigte. Der neue Juni-Rekord dürfte nach Einschätzung des Wetterdienstes allerdings nur von kurzer Dauer sein. Am Freitag werde es in der Region voraussichtlich noch heißer, sagte eine Sprecherin. Der Allzeit-Temperaturrekord für Frankreich liegt bei 44,1 Grad und stammt ebenfalls aus dem Jahr 2003.

Auch dieser Rekord könnte am Freitag fallen: In den vier Departements Bouches-du-Rhone, Gard, Herault und Vaucluse in Südfrankreich herrscht am Freitag Alarmstufe Rot. Dort werden außergewöhnliche Temperaturen zwischen 42 und 45 Grad erwartet.

Frankreich leidet seit Wochenanfang unter Hitzewelle

"Seien Sie vorsichtig, selbst gesunde Menschen können geschwächt werden", warnte der Wetterdienst. In der überwiegenden Mehrheit der Departments des Landes herrscht Alarmstufe Orange. In Frankreich gibt es drei Warnstufen: gelb, orange, rot. Frankreich ächzt seit Anfang der Woche unter der Hitzewelle.

Schulausflüge und Sportveranstaltungen oder sportliche Aktivitäten in Schulen wurden in den vier Departements mit Alarmstufe Rot abgesagt oder verschoben, sagte Gesundheitsministerin Agnes Buzyn. Eltern sei es freigestellt, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Landesweit sind dem Bildungsministerium zufolge 255 Gemeinden von Schulschließungen betroffen.

Wegen der andauernden Hitze hatte Landwirtschaftsminister Didier Guillaume Tiertransporte in Frankreich vorerst verboten. "Gestern (Mittwoch) habe ich angeordnet, den Transport von Tieren zu verbieten (...), weil wir die Tiere nicht in Lastwagen und Zügen lassen können", sagte er dem Sender BFM TV. Man werde in der kommenden Woche sehen, ob die Hitze nachlässt.

Auch in der Hauptstadt Paris schwitzen die Menschen. Dort gab es am Donnerstag erneut Fahrverbote wegen der hohen Ozonbelastung. Auch am Freitag sollen die Einschränkungen noch anhalten. Bei der Hitzewelle 2003 waren in Frankreich Tausende Menschen gestorben - daher erlässt die Regierung jetzt zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen.

19:32
 

Schwere Gewitter in der Steiermark

Gewitterwarnung für die Steiermark: Dort ist in den nächsten Stunden mit extremem Starkregen, großen Hagelkörnern und schweren Sturmböen zu rechnen.

18:45
 

Riesige Hagelkörner in der Steiermark

Eine Facebook-Userin teilte ein Foto von den großen Hagelkörnern, die heute bei bei Deutschgoritz in der Steiermark niedergingen.

17:40
 

Video: Hagel in der West-Steiermark

Sah sehr surreal aus: Hagel mit Sonnenschein.

16:58
 

Riesige Hagelkörner in der West-Steiermark

Bei Eibiswald in der West-Steiermark ging ein Unwetter nieder, das sich mit bis zu 4 Zentimeter große Hagelkörner entlud.

16:02
 

Heftige Unwetter nach Mega-Hitze

Nach dem Hitze-Schock ziehen wieder extreme Unwetter übers Land: Starke Wärmegewitter im Mühlviertel und im Wienerwald südöstlich vn Altelenbach. Auch Starkregen und Hagel sind hier möglich.

15:45
 

Land Tirol warnt vor erhöhter Waldbrandgefahr

Innsbruck. Angesichts der andauernden Hitze hat das Land Tirol am Donnerstag vor erhöhter Waldbrandgefahr gewarnt. In sieben Tiroler Bezirken gilt ab Freitag per Verordnung ein Verbot zum Feuerentzünden und Rauchen im Wald sowie in Gefährdungsbereichen. Zudem rief das Land zu besonderer Vorsicht bei den am Wochenende geplanten Sonnwend- und Herz-Jesu-Feuern auf.

Die Verordnung wird in den Bezirken Reutte, Landeck, Imst, Innsbruck, Schwaz, Kufstein und Kitzbühel erlassen. Im Bezirk Kitzbühel ist das Verbot jedoch auf südexponierte Waldgebiete und Hänge eingeschränkt, hieß es. Als Gefährdungsbereich gelten jene Bereiche, wo die Bodenvegetation oder die lokalen Windverhältnisse das Übergreifen eines Bodenfeuers oder das Übergreifen eines Feuers durch Funkenflug in den benachbarten Wald begünstigen.

Ausgenommen vom Verbot ist das Verbrennen von Rinde und Ästen zum Zweck der Borkenkäferbekämpfung. Der Waldeigentümer muss jedoch zuvor das zuständige Gemeindeamt, die Feuerwehr und die Landeswarnzentrale verständigen. Besondere Vorsicht sei auch beim Grillen in Waldnähe geboten. Zündhölzer oder Zigaretten dürfen keinesfalls weggeworfen werden, hieß es.

15:11
 

Juni-Hitzerekord in Kärnten

Klagenfurt/Wien. Die Hitzewelle hat am Donnerstagnachmittag dem Bundesland Kärnten einen neuen Juni-Hitze-Rekord beschert: Gegen 15.00 Uhr wurde an der ZAMG-Wetterstation Spittal an der Drau 37,3 Grad gemessen und in Dellach im Drautal 37,1 Grad. Der bisherige Kärnten-Rekord für einen Juni war 36,8 Grad, gemessen am 28. Juni 1935 in Villach, berichtete die ZAMG.

Auch für die Steiermark könnte am Donnerstag noch ein neuer Bundesland-Rekord erreicht werden. Gegen 15.00 Uhr hatte es an der ZAMG-Wetterstation Graz-Straßgang 36,7 Grad. Der Juni-Rekord der Steiermark liegt bei 36,8 Grad, gemessen am 23. Juni 2002 in Leibnitz. Die endgültigen Höchstwerte von Donnerstag sind zwischen 16.00 und 17.00 Uhr zu erwarten.

13:54
 

Waldbrand in Spanien außer Kontrolle

Barcelona. Inmitten der europaweiten Hitzewelle hat ein Waldbrand in Spanien tausende Hektar Fläche zerstört. Trotz des Einsatzes von Hunderten Feuerwehrleuten und mehreren Löschflugzeugen war das Feuer nach Behördenangaben am Donnerstag weiter außer Kontrolle. Auslöser war möglicherweise ein Misthaufen.

Das Feuer war am frühen Mittwochnachmittag auf dem Gebiet der katalanischen Gemeinde Torre del Español ausgebrochen. Starke Winde fachten die Flammen weiter an. Kataloniens Innenminister Miquel Buch sprach von "enormen Schwierigkeiten", die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Bis Donnerstagmittag wurden nach seinen Angaben mehr als 4.000 Hektar Wald- und Buschgebiet zerstört. Bis das Feuer gelöscht sei, könnten 20.000 Hektar betroffen sein, sagte der katalanische Minister. Er sprach vom schlimmsten Waldbrand in Katalonien seit 20 Jahren.

Auslöser sei möglicherweise ein Misthaufen auf einem Bauernhof gewesen, der sich in der Gluthitze derart aufgeheizt habe, dass er regelrecht explodiert sei und dabei Funken erzeugt habe, sagte Buch. Nach Angaben der Regionalregierung wurden 30 Menschen in Sicherheit gebracht.

13:42
 

Weiterhin Temperaturen über 35 Grad

In Präbach (Nähe Graz) und Mooskirchen werden momentan 36 Grad gemessen. Hausleiten klettert auf 37 Grad. In Tulln an der Donau und Tulbing bleibt es weiterhin sehr heiß bei 37 Grad.

heißeste orte

13:34
 

Heißester Juni seit 250 Jahren in Oberösterreich

Linz. Oberösterreich verzeichnet den heißesten Juni seit 250 Jahren. Damit liegt er im Trend, denn unter den 20 heißesten Junimonaten des letzten Vierteljahrhunderts wurden 13 binnen der vergangenen 20 Jahre gemessen. Einen unterdurchschnittlich warmen Juni gab es zuletzt 2001. Bernhard Niedermoser, Leiter der ZAMG für OÖ und Salzburg, sieht eine "Beschleunigung im System", die "nicht wegzuleugnen ist".

In einer Pressekonferenz mit Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) berichtete Niedermoser am Donnerstag, dass der oberösterreichische Juni-Rekord von 36,7 Grad am Mittwoch knapp nicht gebrochen wurde. Dennoch hatte es dieser Juni in sich: Während in einem durchschnittlichen Juni am Dachstein sechs bis sieben "Eistage", also Tage mit Temperaturen unter null Grad, verzeichnet werden, war es heuer nur einer.

Typisch für die vergangenen Jahre seien länger anhaltende Wetterperioden, erklärte Niedermoser und verwies etwa auf die Hitzewelle in Deutschland im Vorjahr. Aktuell schaufle ein über Spanien liegendes Tief heiße Luft aus Marokko nach Europa und verursache in Frankreich Temperaturen um die 42 Grad. Dass uns diese Gluthitze nicht treffe, sei reiner "Zufall", so der Meteorologe, würde das Tief etwas weiter östlich liegen, hätte es in Österreich wohl ebenfalls über 40 Grad.

12:36
 

Die Temperaturen steigen weiter!

temperaturen

In Tulbing kletterten die Temperaturen um weitere 2 Grad auf 37 Grad Celcius. Die Bewohner von Hausleiten und Tulln an der Donau schwitzen momentan ebenfalls bei 37 Grad. Lermoos und Minihof-Liebau klettern mit je 35 Grad in die Top 5 der heißesten Orte Österreichs.

12:18
 

Tiertransporte in Frankreich aufgrund von Hitze verboten

Paris. Wegen der andauernden Hitze sind Tiertransporte in Frankreich vorerst verboten worden. "Gestern (Mittwoch) habe ich angeordnet, den Transport von Tieren zu verbieten (...), weil wir die Tiere nicht in Lastwagen und Zügen lassen können", sagte Landwirtschaftsminister Didier Guillaume dem Sender BFM TV.

Er habe daher Tiertransporte für einige Tage untersagt. Man werde in der kommenden Woche sehen, ob die Hitze nachlässt. Auch Frankreich ächzt seit Anfang der Woche unter einer Hitzewelle. Nach Angaben des Wetterdienstes Meteo France ist die Hitze außergewöhnlich - zum einen wegen ihres frühen Beginns bereits im Monat Juni, zum anderen wegen der ausgeprägten Intensität am Tag und in der Nacht. Regional erwarten die Meteorologen mehr als 40 Grad. Vor allem im Südosten des Landes ist es besonders heiß.

Aber auch in der Hauptstadt Paris schwitzen die Menschen. Dort gab es am Donnerstag erneut Fahrverbote wegen der hohen Ozonbelastung. In der überwiegenden Mehrheit der Departements im Land herrschte Alarmstufe Orange. Das bedeutet, dass gefährliche Wetterphänomene erwartet werden. Bei der Hitzewelle 2003 starben in Frankreich Tausende Menschen - daher erlässt die Regierung jetzt zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen.

12:13
 

Tropennacht in sieben Bundesländern

Wien könnte den Juni-Rekord in der Nacht auf Freitag knacken

Wien. Auch die Nacht auf Donnerstag ist in vielen Regionen Österreichs ungewöhnlich warm gewesen. An 78 Wetterstationen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und somit in sieben Bundesländern wurde eine Tropennacht registriert. Nur in Kärnten und in Tirol wurde eine Tropennacht knapp verfehlt. Eine Nacht gilt als tropisch, wenn die Tiefsttemperatur nicht unter 20 Grad fällt.

In Wien-Innere Stadt war es am wärmsten, hier wurden 25,9 Grad gemessen, gefolgt vom oberösterreichischen Wolfsegg mit 25,1 Grad, und Retz in Niederösterreich mit 24,8 Grad. In Neudorf/Landsee im Burgenland sank die Temperatur nicht unter 24,1 Grad, in Sulzberg (Vorarlberg) wurden 23,2 Grad gemessen, in Mattsee in Salzburg 22,1 Grad und in Laßnitzhhöhe (Steiermark) 21,0 Grad. Vergleichsweise kühl blieb es in Villach (Kärnten), wo 19,5 Grad registriert wurden und in Rinn in Tirol mit 19,3 Grad.

An der Messstation Wien-Innere Stadt wurde mit bisher zwölf Tropennächten der Rekord für Juni aus dem Jahr 2003 mittlerweile erreicht. Ob dieser Rekord in der Nacht auf Freitag mit der 13. Tropennacht übertroffen wird, ist laut ZAMG aber noch unsicher, da in den Osten Österreichs in der Nacht etwas kühlere Luft einsickert.

Beim Sonnblick-Observatorium der ZAMG auf 3.109 Metern Seehöhe wurde in der Nacht auf den heutigen Donnerstag die wärmste Nacht in einem Juni gemessen. Die Tiefsttemperatur lag bei 9,4 Grad. Über das gesamte Jahr gesehen war am Sonnblick erst drei Mal eine Nacht wärmer: zwei Mal im Juli 1983 und ein Mal im August 2012. Messungen gibt es am Sonnblick seit 1886.

11:46
 

Das sind die heißesten Orte des Landes!

In Pilgersdorf im Burgenland hat es momentan unglaubliche 37 Grad. Unterkohlstätten und Stadtschlaining folgen auf Platz 2 mit je 36 Grad. In Tulln an der Donau und Tulbing schwitzt man momentan bei 35 Grad.

heißeste orte

11:39
 

Mittwoch war an 26 Stationen heißester Tag der Messgeschichte

Der Mittwoch brachte an 26 Messstationen der ZAMG den heißesten Tag der jeweiligen Messgeschichte. Für die nächsten Tage erwarten die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auch neue Österreich-Rekorde bei der Anzahl der Hitzetage, hieß es in der Prognose vom Donnerstag.

In einigen Regionen Österreichs war der gestrige Mittwoch nicht nur der heißeste Juni-Tag der Messgeschichte - an 26 Messstationen war es sogar der überhaupt heißeste Tag seit Messbeginn. Darunter waren einige Orte mit sehr langen Messreihen, so Thomas Wostal von der ZAMG.

So übertraf am Mittwoch zum Beispiel Seefeld in Tirol mit 32,7 Grad den bis dahin geltenden Hitzerekord vom 27. Juli 1983 (32,2 Grad). Gemessen wird in Seefeld seit 1948. Schröcken in Vorarlberg verzeichnete am Mittwoch mit 31,7 Grad ebenfalls einen neuen Hitzerekord. Der alte Rekord war hier 31,6 Grad, aufgezeichnet am 7. Juli 2015. Gemessen wird in Schröcken seit 1947.

11:15
 

AbKUHlung auf der Alm!

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Unfassbar! 37 Grad in Pilgersdorf

In der Sonne hat es in der Gemeinde im Burgenland bereits 37 Grad!

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09:37
 

Jetzt schon 33 Grad!

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08:43
 

Hitzetelefon eingerichtet: Gesundheitsministerium bietet Tipps an

Tipps wie Sie mit der Hitze umgehen können, bietet auch das Gesundheitsministerium. Es wurde ein Hitzetelefon eingerichtet. Unter 050 555 555 können sich Bürger von Experten beraten lassen und persönliche Ratschläge einholen.

08:17
 

Waldbrand in steilem Gelände in Salzburg vorerst gelöscht

Bei Strobl am Wolfgangsee (Flachgau) ist am Mittwochabend ein Waldbrand entdeckt worden. Das Feuer war an den steilen Hängen des Sparbers (1.502 Meter) ausgebrochen. Weil die Einsatzkräfte im unwegsamen Gelände weder mit ihren Fahrzeugen noch zu Fuß zum Brandherd vordringen konnten, wurde ein Polizeihubschrauber angefordert und eine Waldbrandeinheit der Feuerwehr alarmiert.

Bei einem ersten Erkundigungsflug stellte sich heraus, dass in dem steilen und bewaldeten Berghang eine Fläche von rund 50 bis 100 Quadratmetern brannte. Neben dem Hubschraubers des Innenministeriums wurden darum für die Löscharbeiten auch zwei "Alouette III"-Helikopter des Bundesheeres eingesetzt. Diese flogen neben Wasser auch Spezialgerät und Flughelfer zum Brandort.

08:08
 

Auch Wien glüht schon am Morgen

Aber auch Wien kann mithalten. Mit 29 Grad um diese Zeit, ist die Innenstadt unter den Top 3 der heißesten Orte Österreichs.

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Jetzt schon 30 Grad

Jetzt schon fast 30 Grad um 8 Uhr Früh in Gumpoldskrichen. Derzeit hat es 29,9 Grad - Tendenz stark steigend

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Herzlich Willkommen!




 

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