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11. Jänner 2019 16:36
Nach 6 Tagen: Gerettete aus Schneehölle befreit
© oe24.TV/Breineszl

Menschen jubeln

Nach 6 Tagen: Gerettete aus Schneehölle befreit

2.250 Personen waren seit vergangenem Samstag in Hohentauern (Stmk.) eingeschlossen.

Die 200 Urlauber und 2.000 Einheimischen saßen seit Samstag fest. Hohentauern war abgeriegelt. Nichts ging mehr. Diesel wurde knapp, ebenso Lebensmittel. Freitag dann Entwarnung. Zuerst erreichten fünf Bundesheer-Unimogs über einen Forstweg den Krisen-Ort. Dann der Jubel: Durch die kurze Wetterbesserung am Freitag konnte auch die Bundesstraße 114 aus Hohentauern auf beiden Seiten geöffnet werden: „Die Freude bei Touristen und Einheimischen ist riesig“, so oe24.TV-Reporterin Susanne Breineszl aus Hohentauern. Eingeschlossen war auch die Familie Scherübel aus Graz. Susanne (38), Paula (9) und Elena (11) machten in Hohentauern Urlaub. Dann ging nichts mehr: „Es war ein komisches Gefühl, eingesperrt zu sein und nicht nach Hause zu können“, sagt Elena.

Susanne erzählt: „Die Versorgung hat gut geklappt. Die tagelange Ungewissheit war natürlich anstrengend. Die einheimischen Bauern haben aber Großartiges geleistet“, bedankt sie sich bei den Bewohnern von Hohentauern.

Bis Freitag 18 Uhr blieb die Straße offen. Danach wurde wieder geschlossen. Am Samstag soll es wieder heftig schneien in dem Gebiet. Ob Hohentauern danach wieder abgeschlossen sein wird, ist offen.

 

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Die durch die Drehung der Erde verursachte Kraft (Corioliskraft) lenkt jede Luftströmung auf der Nordhalbkugel nach rechts ab, sodaß zum Beispiel eine südliche Luftströmung in ihrem weiteren Verlauf zur Südwestströmung, eine  Nordströmung zur Nordostströmung wird. Eine weitere Ablenkung erfährt der Wind in den unteren Luftschichten durch die Reibung am Boden. Sie wirkt der Corioliskraft entgegen, verhindert also, daß z.B. der ursprüngliche Südwind am Boden zum Westwind wird.
 
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