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22. April 2019 10:45
Jo-Jo-Wetter bringt auch noch Sahara-Staub

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Jo-Jo-Wetter bringt auch noch Sahara-Staub

Diese Woche muss man von Sommerwetter bis hin zu Gewittern mit allem rechnen.

Das Wetter wird in den nächsten Tagen instabiler, aber der Ostermontag wird noch einmal sonnig und warm. Immerhin bleibt es - mit Ausnahme von Süden und Osten am Dienstag - weitgehend mild, wie aus der Fünf-Tages-Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) vom Ostersonntag hervorging.

Im Detail: Am Ostermontag überwiegt in weiten Teilen des Landes nochmals sehr sonniges Wetter. Ein paar hohe Wolkenfelder ziehen aber im Westen und Südwesten durch und können den sonnigen Eindruck zeitweise etwas dämpfen. Im Osten tauchen am Nachmittag auch dichte Wolkenfelder auf. Hier steigt dann besonders in der Nacht auf Dienstag die Schauerneigung ein wenig an. Der Wind weht schwach bis mäßig, entlang der Alpennordseite sowie ab dem Nachmittag auch im Norden und Osten lebhaft aus Nordost bis Süd. Die Frühtemperaturen liegen bei minus ein bis plus zehn Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei 18 bis 25 Grad.

Dienstag bringt Störung & Saharastaub

Am Dienstag erfasst eine Störungszone den Süden und Osten Österreichs mit dichten Wolken und Regen. An der Alpennordseite hingegen von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich sorgt föhniger Südwind für zeitweise sonniges und meist auch trockenes Wetter. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, in exponierten Lagen auch kräftig aus Südost bis Süd. In einigen Regionen im Westen des Landes muss man sogar mit einer dünnen Schicht von Sahara-Staub in der Luft rechnen. Von fünf bis elf Grad in der Früh steigt das Thermometer auf zehn bis 15 Grad bei Regen im Süden und auf bis zu 25 Grad im föhnigen Westen.
 

Mittwoch

Am Mittwoch gelangt der Ostalpenraum an der Vorderseite eines atlantischen Tiefs in eine markante Südwestströmung. Damit überwiegt anfangs vor allem alpensüdseitig dichtere Bewölkung mit Regenschauern. Ein paar Schauer sind am Vormittag auch im Südosten Österreichs zu erwarten. Tagsüber zeigt sich auch im Süden die Sonne häufiger, die Schauer werden seltener. Generell sonnig ist es an der Alpennordseite sowie im Norden. Der Wind weht mäßig, am Alpenostrand lebhaft aus Südost bis Süd, in exponierten Lagen auch kräftig. Die Frühtemperaturen liegen bei sechs bis zwölf Grad, die Tageshöchsttemperaturen erreichen meist 18 bis 26 Grad.
 

Donnerstag

Am Donnerstag zeigen sich mit der anhaltenden Südwestströmung zwischen Silvretta und Oberkärnten dichtere Wolken, zeitweise ist auch der eine oder andere Schauer dabei. Überall sonst bleibt es noch trocken, und recht sonnig. Im Tagesverlauf ziehen ausgedehnte, hohe Wolkenfelder auf. Der Wind weht mäßig am Alpenhauptkamm sowie am Alpenostrand lebhaft, in exponierten Lagen auch kräftig aus Südost bis Süd. Die Frühwerte betragen sieben bis 13 Grad, die Tageshöchsttemperaturen 13 bis 27 Grad.

Am Freitag schwächt sich von Westen her der Hochdruckeinfluss mit Störungsaufzug nachhaltig ab. Bereits am Vormittag nimmt von Vorarlberg bis in die Obersteiermark die Neigung zu Schauern und teils auch Gewittern deutlich zu, alpennordseitig bricht der Föhn zusammen. Bis zum Abend erreichen mit dichter Bewölkung Regengüsse auch den Osten Österreichs. In Folge intensiviert sich der Niederschlag mit Ausbildung eines Adriatiefs weiter. Dazu kommt mäßiger bis lebhafter Wind aus Südost bis West. Die Frühtemperaturen erreichen sieben bis 15 Grad, die Tageshöchsttemperaturen um 15 im Westen, noch bis zu 28 Grad im Osten.




 

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Eine großräumige Luftmenge mit einheitlichen Eigenschaften, die sie erwirbt, wenn sie längere Zeit über einem Gebiet der Erdoberfläche lagert (z.B. über der Arktis). Typisch für eine Luftmasse ist ihre Einheitlichkeit bezüglich Temperatur, Luftschichtung, Feuchtigkeit und Beimengungen. Die allgemeine Zirkulation der Atmosphäre setzt dann die Luftmassen in Bewegung, wobei sie ihre ursprünglichen Eigenschaften weitgehend beibehalten, erst nach längerem Weg tritt eine ''Luftmassentransformation'' bzw. Luftmassenalterung'' ein. Das Wetter in Mitteleuropa wird allgemein von arktischen, gemäßigten und subtropischen Luftmassen bestimmt, wobei sie je nach ihrem Weg noch in maritim und kontinental unterteilt werden. So unterscheidet sich z.B. im Winter eine kontinentale arktische Luftmasse (extrem kalt und trocken, gute Sicht) wesentlich von einer maritimen subtropischen im Sommer (warm, sehr feucht, schlechte Sicht). ''Stoßen'' unterschiedliche Luftmassen zusammen, bildet sich eine sog. Frontalzone, an der Tiefdruckgebiete und Fronten entstehen.
 
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