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19. Juli 2015 08:20
Hitze und Gewitter - Bäder wurden gestürmt
© TZ ÖSTERREICH (Archiv)

Bis zu 38 Grad

Hitze und Gewitter - Bäder wurden gestürmt

Noch bis Freitag bleibt es ex­trem heiß - Das sind die Gewinner der Hitzewelle.

Sonne ohne Ende, kaum ein Lüftchen, Hitzepol Krems mit 38,2 Grad und ab dem Nachmittag erste Gewitter im Westen: Auch am Sonntag schwitzte ganz Österreich unter dem Azorenhoch. Wer konnte, flüchtete ins kühle Nass. Während manche unter der Hitzewelle stöhnen, jubeln viele Branchen über Rekordumsätze. Das sind die Gewinner dieses Sommers:

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Eis-Zampano Zanoni: "Ich verkaufe 10.000 Eis pro Tag"

  • Bäder: plus 50 Prozent. Lange Schlangen an den Eingängen, volle Wiesen bis abends. Die Bäder sind voll, alleine 90.000 Gäste stürmten am Sonntag die städtischen Bäder Wiens. In ganz Österreich kühlte sich dieses Wochenende eine Million ab. Umsatzplus: 50 Prozent.
  • Eis: plus 100 Prozent. Auch die Eisgeschäfte brummen: „An Hitzetagen wie jetzt verkaufen wir 10.000 Eis am Tag“, freut sich Eis-Zampano Luciano Zanoni. „Der Juli ist super. Wir haben heuer ein Plus von 100 Prozent.“
  • Outdoor-Locations voll. Die Hitze steigert die Unternehmungslust. Events, wie jenes am Rathausplatz in Wien, brechen alle Rekorde, dorthin strömten gestern Abend 10.000 Gäste. Einzelne Standbetreiber haben ihre Umsätze verdoppelt. Abends sind die Lokale am Donaukanal bummvoll. Haya Molcho vom Tel Aviv Beach: „Letztes Jahr war eine Katastrophe, heuer ist es voll. Viele sitzen am Ufer, um die Atmosphäre zu genießen.“
  • Tourismus: mehr Spontangäste. Die Hotels sind besser gebucht: „Das Azorenhoch ist super für den Tourismus, beschert uns mehr Spontangäste“, sagt Hotelier Sepp Schellhorn aus Salzburg. „Die gute Stimmung wirkt sich auf die Umsätze in Restaurants aus“, so Schellhorn, der auch das Lokal M32 führt.
  • Wassersport: plus 150 Prozent. Wassersport-Anbieter verdienen sich eine goldene Nase. Beim Wasserski Kravagna in Velden wurden Sonntag 50 Ausfahrten verkauft.
  • Mineralwasser: plus 55 Prozent. Getränkeanbieter Vöslauer füllt täglich 1,6 Millionen Liter Mineralwasser ab. Der Absatz liegt 55 Prozent höher als im Schnitt.

(prj)

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„Die Hitze bleibt die ganze Woche“, sagt Meteorologe Clemens Biermair von der ZAMG. Nach einem kleinen Tief am Montag mit „nur“ 31 Grad bleibt es bis inklusive Donnerstag richtig heiß: Höchstwerte von 38 Grad sind möglich. Ab Freitag stellt sich „normales Sommerwetter“ ein, das bis Anfang ­August hält. „Das ist das Ende der Hitzewelle.“ Ob es das mit dem Sommer dann war? „Nein. Die Chancen auf Sommertage mit über 30 Grad bleiben.“

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(engl. ''ceiling''). Definiert als Untergrenze der niedrigsten Wolkenschicht, die mehr als die Hälfte des Himmels bedeckt (Bedeckungsgrad über 4/8) und unterhalb 6000 m Höhe liegt. Damit werden Cirren für die Festlegung der Hauptwolkenuntergrenze ausgeschlossen. Der Bedeckungsgrad der tiefsten Wolkenschicht von mehr als 4/8 wird in der Flugplatzvorhersage (TAF) angegeben und bei unvorhergesehener Änderung berichtigt (AMD).
 
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