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20. Mai 2019 06:55
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Starkregen im Westen

Dauerregen sorgt für Überflutungsgefahr

Der Montag bringt verbreitet teils intensive Regenschauer und Gewitter.

Der Start in die neue Arbeitswoche wird laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) recht wechselhaft verlaufen. Erst am Donnerstag und Freitag sollte sich die Sonne öfters blicken lassen.

Im Westen wird es am Montag von der Früh weg dicht bewölkt sein und es soll teils auch kräftig und schauerartig regnen. Weiter im Osten sind sonnige Auflockerungen häufiger, aber auch hier kommt es vor allem mittags und am frühen Nachmittag zu einigen Regenschauern, teils auch Gewittern. 

regen.JPGÜberflutungsgefahr (rot und orange markiert) im Westen des Landes. 

regen1.JPGGewitter und Hagel (gelb markiert) im Westen und Osten Österreichs möglich. 

Zum Abend hin sollte es trockener werden. Die Höchstwerte betragen 14 bis 21 Grad.

Überflutungsgefahr steigt

Von Montag bis Mittwoch fallen in den Nordalpen verbreitet 50 bis 100 Liter pro Quadratmeter – in Vorarlberg und Tirol lokal auch noch mehr. Somit steigt in diesen Regionen die Vermurungs- und Überflutungsgefahr an.

Laut Wettermodell des DWD werden bis Donnerstag enorme Regenmengen erwartet: In den Nordstaulagen Vorarlbergs, Tirols und Salzburgs soll 100 bis 200 l/m² Niederschlag fallen.  

Schon morgens wird der Dienstag verbreitet dicht bewölkt und regnerisch sein. Nur im äußersten Osten ist es noch sehr sonnig. Der Schwerpunkt des Niederschlags liegt in den Staulagen der Nordalpen, im Alpenvorland sowie im Innviertel und im Flachgau, hier wird es für mehrere Stunden teils kräftig regnen. Weniger nass wird es im Süden und Südosten, über weite Strecken trocken bleibt es im Osten. Ganz ausgeschlossen sind einzelne Schauer aber auch hier nicht. Die Temperaturen entsprechen jenen des Vortags.

Am Mittwoch lokale Gewitter

Am Mittwoch sollen in weiten Teilen des Landes zunächst noch viele Wolken und Regenschauer durchziehen, im Tagesverlauf häufen sich dann aber die sonnigen Abschnitte und mit Ausnahme des Berglandes geht auch die Schauerneigung zurück. Im Süden startet der Tag trocken und zeitweise sonnig, hier können sich am Nachmittag dann aber lokale, gewittrige Regenschauer entwickeln. Es wird ein wenig wärmer.

In weiten Teilen des Landes sollte am Donnerstag endlich der Sonnenschein überwiegen, mit ein paar meist harmlosen Quellwolken am Nachmittag. Lediglich im Bergland sowie generell im Süden steigt tagsüber die Schauer- und Gewitterneigung wieder an. Auch am Freitag überwiegt das sonnige Wetter. Im Tagesverlauf entstehen zwar erneut Quellwolken, die Schauer- und Gewitterneigung ist aber insgesamt nur gering. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 17 und 21 Grad.




 

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Wussten Sie schon ...

Zugstraßen der Zyklonen. Die Zyklonen, die auf Europa treffen, werden meist an der Polarfront über dem Nordatlantik gebildet. Entsprechend dem in unseren Breiten vorherrschenden Westwindband verlaufen deren Zugbahnen in ostnordöstlicher Richtung. Typische Zugbahnen der Tiefdruckgebiete in Europa wurden von W.J. van Bebber (1841-1909) für den Zeitraum 1876-1880 statistisch erfaßt und mit römischen Ziffern I bis V bezeichnet. Für Mitteleuropa spielen dabei die Zugstraßen IVb (entlang der Nord- und Ostseeküste) und besonders die Zugstraße Vb (von der Adria über Ungarn nach Polen verlaufend) eine Rolle. Vb-Zyklonen sind an fast allen Donau- und Oder-Hochwassern beteiligt. Die übrigen Zugbahnen haben sich jedoch als nicht so relevant herausgestellt und haben im praktischen Synoptischen Dienst kaum Bedeutung. Siehe Fünf-B-Zyklone.
 
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