14. Jänner 2019 02:26
41.000 Menschen allein in Salzburg eingeschneit
© Facebook/Jimmie Wilson

Helfer im Dauereinsatz

41.000 Menschen allein in Salzburg eingeschneit

Rekord-Winter: Wieder Lawinen-Toter +++ 17.000 Personen in 
Salzburg von Außenwelt abgeschnitten +++ Steiermark: "intensivster Einsatz seit Tschernobyl"

Der Schneefall nimmt kein Ende. Besonders der Westen des Landes versinkt in den Massen. Es herrscht das absolute Chaos. In Tirol haben die Lawinenexperten die höchste Lawinenwarnstufe 5 ausgegeben. Betroffen war der Westen des Landes. Dort können durch den Neuschneezuwachs sehr große und vereinzelt extrem große Lawinen abgehen, teilten die Experten am Sonntagabend in einer Aussendung mit. Die Spitze der Lawinenaktivität soll voraussichtlich in der zweiten Hälfte der Nacht auf Montag erreicht werden.
 

Saalbach-Hinterglemm nicht mehr erreichbar

 
Wie das Landes-Medienzentrum am Montagabend informiert hat, wird das Glemmtal im Pinzgau ab 19.00 Uhr auf der Straße nicht mehr erreichbar sein. Die L111 wird ab der Abzweigung Maishofen aus Sicherheitsgründen gesperrt. Damit ist auch Saalbach-Hinterglemm von der Außenwelt abgeschnitten. Mehr als 41.000 Personen waren ab Montagabend im Bundesland Salzburg "eingeschneit".
 

Lawinentoter im Flachgau

Bei Dachräumungsarbeiten kam es zu einem tragischen Unfall: Vier Arbeiter sind mit einer Dachlawine abgestürzt, eine Person starb. Zwei Mitarbeiter wurden komplett verschüttet, die anderen teilweise.
 

Lawinen-Warnstufe 5 in Tirol ausgeweitet 

 In Tirol haben die anhaltenden Schneefälle am Montag dazu geführt, dass außer für den Westen des Landes auch für andere Regionen Lawinenwarnstufe 5, also sehr große Lawinengefahr, ausgewiesen wurde. Betroffen war auch die Landeshauptstadt Innsbruck, nämlich im Bereich des Karwendels. Dort sei mehr Schnee als erwartet gefallen, hieß es seitens des Lawinenwarndienstes.
 
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Sehr große Lawinengefahr herrschte nunmehr zudem auch in der Venedigergruppe in Osttirol sowie in den Nördlichen Zillertaler Alpen. Seit Sonntag fielen verbreitet 60 bis 100 Zentimeter Schnee, lokal auch mehr. Bis in die Nacht sollen lokal noch mal 50 Zentimeter hinzukommen.
 
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Wiederholen
 

Straßensperren. Vorsorglich seien daher Straßensperren nötig. Die Experten appellierten, die Sperrungen unbedingt zu beachten und Sicherheitsanweisungen der Behörden zu befolgen.

In den restlichen Landesteilen wird morgen, Montag, neuerlich die "Stufe 4" der fünfteiligen Gefahrenskala erreicht. In allen Gebieten sei mit vielen großen und vereinzelt sehr großen Lawinen zu rechnen. Für Wintersport abseits gesicherter Pisten seien die Verhältnisse "sehr gefährlich". Dies auch im Bereich der Waldgrenze und darunter, so die Warnung.
 

 

Lawinensprengung - Bewohner in Altaussee evakuiert

Altaussee ist am Sonntag die Evakuierung einiger Bewohner angeordnet worden, da wegen unmittelbar drohender Gefahr Lawinen gesprengt werden müssen, teilte Katastrophenreferent Michael Schickhofer (ÖVP) mit. Die Evakuierung sollte nur kurzzeitig dauern.

Fünf Volksschulen und eine Neue Mittelschule bleiben auch am Montag und Dienstag wegen Schneeräumungen gesperrt. Es handelt sich um St. Nikolai/Sölktal, Landl, Gams, Wildalm, Knoppen und Weißenbach (NMS). Betroffen waren rund 150 Schülerinnen und Schüler, hieß es seitens des steirischen Landesschulrats.
 
Bad Mitterndorf Schnee
 

Fernpaß komplett gesperrt

Nach einer neuen Beurteilung der Sicherheitslage durch die Lawinenkommission ist Sonntagabend der Fernpass gesperrt worden. Somit war vorerst nur mehr eine großräumige Umfahrung über die Inntalautobahn (A12) möglich, teilte das Land in einer Aussendung mit.

Damit war die wichtige Transitroute nach Deutschland nicht befahrbar. Zuvor hatte das Land mitgeteilt, dass die Sperre der Fernpassstraße (B179) zwischen Bichlbach und Lermoos möglicherweise über Dienstagabend hinaus dauern könnte. Die Bezirkshauptmannschaft Reutte richtete ein Info-Hotline unter der Rufnummer 0800/800507 ein, die rund um die Uhr zur Verfügung stehe.

Im Außerfern waren die Gemeinde Pfafflar sowie einige Weiler der Gemeinden Berwang, Bichlbach, Breitenwang und Steeg vorübergehend nicht erreichbar. Mit weiteren Sperren sei im Hinblick auf die aktuellen Wetterprognosen zu rechnen, hieß es.
 
Ehrwald Tirol Schnee In Ehrwald im Tiroler Außerfern hat es weit über einen Meter Schnee.
 

Kleines Deutsches Eck gesperrt: Warnung an Bevölkerung

Das anhaltende Unwetter in Salzburg hat zu weiteren Straßensperren im Bundesland geführt. ​Das Landratsamt Berchtesgaden-Land sperrt das Kleine Deutsche Eck wegen Lawinengefahr ab 17.00 Uhr. Der Landeseinsatzstab Salzburg verschärfte am Sonntag seine Wetterwarnung: Menschen deren Häuser nahe am Waldrand liegen sollen im Erdgeschoß übernachten.

Auch die B311, die Pinzgauer Straße zwischen Weißbach und St. Martin ist ab Höhe der Lamprechtshöhle ab 17.00 Uhr wieder gesperrt. Somit sind Unken, Lofer und St. Martin sind weder von Salzburger noch von bayrischer Seite her erreichbar. Auf Tiroler Seite wird die Lawinenwarnkommission um 17.00 Uhr tagen. Wenn die B178 Loferer Straße gesperrt wird, sind die drei Gemeinden auf dem Straßenweg nicht mehr erreichbar.
 
Schnee Arlberg St. ANton
Schnee-Räumung am Arlberg

ÖBB sperrt Arlbergstrecke

Wegen der anhaltenden Schneefälle und der prekären Lawinensituation ist am Sonntagabend auch die Arlbergstrecke gesperrt worden. "Die Sperre tritt um 19.30 Uhr in Kraft", berichtete ÖBB-Sprecher Christoph Gasser-Mair der APA. Sie werde jedenfalls bis morgen, Montag, Nachmittag andauern.

Dann soll die Lage neu bewertet werden. Die ÖBB richteten einen Schienenersatzverkehr zwischen Landeck-Zams und Bludenz ein.
 

17.000 Personen abgeschnitten

Am Sonntagabend waren bereits 17.000 Personen in Salzburg von der Außenwelt abgeschnitten. Davon befanden sich rund 3.000 Einwohner und 2.000 Gäste in Rauris. Die L112 war wegen einer drohenden Lawine gesperrt, die nicht abgesprengt werden konnte.
 
 
Die Lawinenwarnkommission hat am späten Sonntagnachmittag nun auch die Loferer Straße (B178) bis auf Weiteres für den Verkehr gesperrt. Damit waren die Gemeinden Unken, Lofer und St. Martin bei Lofer auf dem Straßenweg nicht mehr erreichbar. Die Gemeinde Weißbach bei Lofer war schon ab 17.00 Uhr von der Außenwelt abgeschnitten, die Pinzgauer Straße wurde auf der Höhe der Lamprechtshöhle gesperrt.

Ebenfalls um 17.00 Uhr hat Landratsamt Berchtesgadener Land das Kleine Deutsche Eck wegen Lawinengefahr gesperrt. Inklusive der Gemeinde Rauris waren damit am Abend rund 17.000 Personen in Pinzgauer Gemeinden eingeschlossen.
 
Winter in Bayern Berchtesgaden Schnee
 

Warnung an Menschen: "Schlafen Sie unbedingt im Erdgeschoß"

Der Landeseinsatzstab gab am Sonntagnachmittag eine Empfehlung: Menschen, die in Gebäuden in der Nähe von Waldrändern wohnen, sollen die Nacht unbedingt im Erdgeschoß schlafen. Umstürzende Bäume könnten durch Dächer brechen und die Schneemassen auf den Dächern könnten darunterliegende Personen verschütten, warnte das Land. Bewohner in schneereichen Regionen sollten nicht unbedingt nötige Aufenthalte im Freien vermeiden. Die Gefährdung durch Gleitschneelawinen nimmt zu.

 

Berchtesgaden: Lawine verschüttete Bundesstraße

Eine Lawine hat am späten Sonntagabend eine Bundesstraße im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land teilweise verschüttet. Es seien keine Autos begraben und keine Menschen verletzt worden, sagte eine Polizeisprecherin in der Nacht auf Montag.

Rettungskräfte - unter anderem von der Bergwacht - waren im Einsatz. Die 15 Meter lange und fünf Meter hohe Lawine traf auf der B 305 zwischen Weißbach an der Alpenstraße und Inzell auf. Der Straßenabschnitt im Gemeindegebiet Schneizlreuth sollte zunächst bis zum Montagmittag gesperrt bleiben.

18:55
 

Auch Saalbach-Hinterglemm nicht mehr erreichbar

Wie das Landes-Medienzentrum am Montagabend informiert hat, wird das Glemmtal im Pinzgau ab 19.00 Uhr auf der Straße nicht mehr erreichbar sein. Die L111 wird ab der Abzweigung Maishofen aus Sicherheitsgründen gesperrt. Damit ist auch Saalbach-Hinterglemm von der Außenwelt abgeschnitten. Mehr als 41.000 Personen waren ab Montagabend im Bundesland Salzburg "eingeschneit".

17:59
 

Tirol: Alkoholisierter Snowboarder aus Graben gerettet

Ein 50-jähriger Norweger ist am Sonntag in St. Anton am Arlberg in Tirol aus einem rund 40 Grad steilen Graben gerettet worden. Der Snowboarder war auf der Rendltalabfahrt im Bereich des Tobelliftes über den linken Pistenrand hinaus geraten und in den Graben gestürzt, teilte die Polizei mit. Aufgrund des tiefen Schnees konnte der Mann nicht mehr selbstständig auf die Piste zurückkehren.

Auch in Richtung Tal kam der Norweger nicht mehr weiter. Rund drei Stunden später, gegen 18.30 Uhr, verständigte der 25-jährige Sohn des Norwegers schließlich einen Pistenmaschinenfahrer, der wiederum die Rettungskette in Gang setzte. Die Bergrettung orteten den 50-Jährigen um 19.15 Uhr und zogen ihn mittels Bergesack aus dem Graben. Der Norweger wurde unterkühlt ins Tal gebracht. Sowohl Vater als auch Sohn wiesen laut Polizei starke Alkoholisierungsmerkmale auf.

16:42
 

Lawine verlegte Gemeindestraße in Warth (Vorarlberg)

In Warth im Bregenzerwald ist am Montagvormittag eine Gemeindestraße etwa drei Meter hoch von einem Schneebrett verschüttet worden. Die Lawine verlegte zwar die Zufahrtsstraße zu zwei Häusern, Personen wurden aber nicht verletzt. Es gab auch keine Sachschäden, teilte die Vorarlberger Polizei mit.

Die Lawine löste sich gegen 11.30 Uhr von einer 40 Grad steilen Böschung. Weil vorerst nicht klar war, ob die Lawine Personen verschüttet hatte, suchten zur Sicherheit 40 Einsatzkräfte der Bergrettung Warth, der Ski- und Snowboardschule, der Skilifte Warth sowie der Gemeinde und Polizei die Schneemassen ab.

16:00
 

Stromausfall am Hochkar soll behoben werden

Am Hochkar (Bezirk Scheibbs) ist am Montagnachmittag fieberhaft an der Wiederherstellung der Stromversorgung gearbeitet worden. Unter den rund 180 eingeschlossenen Personen seien Spezialisten, "die die Schäden beheben können", berichtete der Göstlinger Bürgermeister Friedrich Fahrnberger (ÖVP). Für Dienstag sind Lawinensprengungen an der Alpenstraße geplant.

"Sobald sich wieder Flugwetter einstellt, werden wieder Lawinensprengungen erfolgen", teilte Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf in einer Aussendung mit. Angefordert wurden dafür Fahrnberger zufolge zwei Bundesheer-Hubschrauber. Die Aufhebung der Totalsperre für die Hochkar Alpenstraße, die seit Montagfrüh in Kraft ist, könne wohl frühestens am Dienstagnachmittag erfolgen, prognostizierte der Bürgermeister.

15:54
 

Lawine beschädigte Hotel in Obertauern

Ein Lawinenabgang im Salzburger Tourismusort Obertauern ist am Montag gegen 2.00 Uhr glimpflich verlaufen. Aus einem Steilhang hinter dem Hotel "Das Seekarhaus" hatte sich laut einer Aussendung der Polizei eine Staublawine gelöst und mit ihren Ausläufern die Rückseite des Gebäudes erreicht. Der flache Pistenstreifen zwischen Hang und Haus war dabei schon vor Tagen gesperrt worden. Es wurde niemand verletzt.

Druckwelle hob Fensterflügel aus Verankerung

Die Lawine hatte ein Ausmaß von ungefähr 20 Metern Breite und erreichte eine Höhe von annähernd fünf Metern. Die Schneemassen ragten darum bis in das erste Obergeschoß des Hotels. Durch den Druck der Lawine wurde zudem in Flügel eines Fensters aus der Verankerung gerissen. "Das wären eigentlich Lawinenfenster", sagte die betroffene Hotelierin am Nachmittag zur APA. "Wir müssen noch klären lassen, warum trotzdem ein Flügel aufgegangen ist." Auch die Lüftungsanlage sei bei dem Lawinenabgang beschädigt worden.

"Wir haben die beiden Gäste im betroffenen Zimmer in ein anderes Zimmer umquartiert. Ihnen ist nichts passiert. Wie hoch der Sachschaden ist, können wir noch nicht sagen", sagte die Frau. Der Hang hinter dem Haus habe in der Vergangenheit übrigens nie für Probleme gesorgt. Nachsatz: "Es wäre jetzt endlich einmal an der Zeit, dass es wieder zu Schneien aufhört."

15:13
 

Tirol: Experten rechnen mit raschem Gefahrenrückgang

Nachdem am Montag in Teilen Tirols aufgrund der hohen Neuschneemengen die höchste Lawinenwarnstufe ausgegeben wurde, rechnen die Experten des Landes bereits ab Dienstag mit einem deutlichen Rückgang der Lawinengefahr. "Die spontane Lawinenaktivität wird deutlich zurückgehen", meinte Patrick Nairz vom Lawinenwarndienst.

"Die Lawinenkommissionen treffen sich derzeit täglich mehrmals und halten auch enge Kommunikation etwa mit der Landeswarnzentrale und dem Lawinenwarndienst", sagte Harald Riedl, Ausbildungsleiter der Lawinenkommissionen. Es gebe keine Automatismen, die mit einer gewissen Gefahrenstufe, beispielsweise der Stufe 5 in Verbindung stehen. Die Situation werde von Gemeinde zu Gemeinde immer aktuell beurteilt, erklärte Riedl.

14:58
 

Tirol: Unfall bei "Schneeräumung" mit Hubschrauber

Zu einem Unfall mit einem Hubschrauber ist es am Montag am Bürglkopf bei Fieberbrunn in Tirol (Bezirk Kitzbühel) gekommen. Als der Helikopter eines privaten Unternehmens Bäume und Leitungen vom Schnee befreien wollte, kam es zu einem "technischen Zwischenfall", teilte die Polizei mit. Der Pilot konnte den Hubschrauber zwar noch kontrolliert landen, dieser wurde aber erheblich beschädigt.

Alle Besatzungsmitglieder blieben laut Exekutive unverletzt. Aufgrund der Witterungslage und der damit verbundenen Straßensperren war der Unfallort jedoch vorerst nicht erreichbar. Die Besatzung befand sich beim Flüchtlingsheim Bürglkopf, hieß es.

14:25
 

Vorarlberg: 200 Feuerwehreinsätze an einem Wochenende

Die Wetter- und Lawinensituation in Vorarlberg hat am Wochenende rund 200 Feuerwehreinsätze mit etwa 3.000 beteiligten Einsatzkräften notwendig gemacht. Unter anderem mussten Dächer abgeschaufelt und umgestürzte Bäume von Straßen entfernt werden, zogen am Montag Landeshauptmann Markus Wallner und Sicherheitslandesrat Christian Gantner (beide ÖVP) Bilanz. Die Straßensperren hätten sich bewährt.

Innerhalb von 48 Stunden fielen in Vorarlberg bis zu 120 Zentimeter Neuschnee, bis Dienstag sollten im Bergland weitere 30 Zentimeter dazukommen. Der stürmische Wind sorge weiterhin für eine angespannte Lage in den Bergen, sagte Lawinenexperte Andreas Pecl.

12:47
 

Steiermark: Flixbus kam von Straße ab - 12 Verletzte

Ein Flixbus ist am Montag auf der Ennstal Bundesstraße (B320) im dichten Schneetreiben von der Straße abgekommen und über eine Böschung gekippt. 12 Insassen wurden laut Rotem Kreuz leicht verletzt, 17 weitere Passagiere kamen ohne Blessuren davon und wurden im Feuerwehrhaus Pruggern betreut. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus nach Schladming gebracht. Die Ursache dürfte laut dem Fahrer ein Ausweichmanöver gewesen sein.

Laut Bäck sei der Unfall "glimpflich" ausgegangen. Es herrschte aufgrund der schlechten Sicht kein Flugwetter. Laut Leitner wurden die wegen des Schneefalls verstärkten Kräfte im Bezirk Liezen zum Vorteil, denn sie waren schnell in großer Zahl am Unfallort. Der Notruf sei gegen 9.50 Uhr eingangen und man wusste, dass ein Bus über eine Böschung gestürzt war. Großalarm wurde ausgelöst, doch da es für Flüge zu schlechtes Wetter gab, mussten alle Kräfte am Boden zur Unfallstelle. Der Crash hätte "weit schlimmer ausgehen können", meinte Leitner. Die Polizei unterstrich diese Ansicht: Der Bus stürzte zehn bis zwölf Meter die Böschung hinab und blieb seitlich liegen.

Der Bus war von Salzburg in Richtung Graz unterwegs.

Busunfall in der Steiermark

12:43
 

Grafik: So viel wiegt ein Kubikmeter Schnee

Das meiste Gewicht hat Gletscherschnee/-eis mit bis zu 900 Kilogramm pro Kubikmeter. Vergleichsweise leicht ist Neuschnee mit rund 150 Kilogramm pro Kubikmeter.

Das Gewicht von Schnee

12:40
 

Vorarlberg: Alpinpolizei in Rufbereitschaft

Die Vorarlberger Polizei ist auch in den von Schneemassen eingeschlossenen Gebieten für den Ernstfall gerüstet. Alle rund 40 Mitglieder der alpinen Einsatzgruppen stünden in Rufbereitschaft, in die von der Außenwelt abgeschnittenen Dörfer seien Polizisten geschickt worden, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, teilte die Polizei am Montag mit.

Zahlreiche Gemeinden am Arlberg, im Klostertal, dem Montafon, dem Klein- und Großwalsertal waren wegen der sehr großen Lawinengefahr am Montag nicht auf dem Straßenweg erreichbar. Darauf habe sich die Polizei vorbereitet. Alle 40 Alpinpolizisten seien für den Ernstfall gerüstet und in kürzester Zeit einsatzbereit, versicherte die Landespolizeidirektion. In den eingeschneiten Dörfer Gargellen, Stuben, Zürs und Schröcken wurden für die Dauer der Straßensperren Polizisten stationiert. Sie stünden den Gemeinden, der Bevölkerung und den Lawinenschutzkommissionen als Ansprechpartner an Ort und Stelle zur Verfügung. Zusätzlich bestehe für alle Beamten der Polizeiinspektionen in den eingeschlossenen Gebieten eine 24-stündige Dienststellenbereitschaft.

In Gaschurn im Montafon blieb am Montag die Volksschule geschlossen. Wie die Gemeinde auf ihrer Homepage bekannt gab, war "kein Lehrerpersonal vorhanden" - die Lehrpersonen wohnen offenbar auswärts und konnten nicht nach Gaschurn fahren.

12:19
 

Flachgau: Ein Toter nach Absturz mit Dachlawine

Im Flachgau ist am Montagvormittag bei einem Unfall mit einer Dachlawine ein 47-Jähriger ums Leben gekommen. Vier Mitarbeiter einer Salzburger Firma waren in Faistenau mit dem Abschaufeln eines Daches beschäftigt, als sich der Schnee plötzlich löste und alle vier rund sechs Meter in die Tiefe riss. Zwei weitere Arbeiter im Alter von 26 und 28 Jahren wurden verletzt, wie schwer war vorerst nicht bekannt. Ein 38-Jähriger überstand den Unfall offenbar unverletzt. Weitere Ermittlungen über den genauen Hergang müssen erst geführt werden.

11:37
 

Schneeräumung nach CO2-Alarm am Arlberg

Am Arlberg musste die Feuerwehr ausrücken und ein Dach vom Schnee befreien, da bereits der Kamin verstopft war und die Abgase nicht mehr nach außen gelangen konnten:

Video zur Schneeräumung: 41.000 Menschen allein in Salzburg eingeschneit

Schneeräumung am Arlberg nach CO2-Alarm

Schneeräumung am Arlberg nach CO2-Alarm

11:32
 

oe24.at-Leser berichten direkt von der Piste

Im Video berichten George und seine 9-jährige Tochter Julia:

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Wiederholen

11:18
 

"Intensivster Einsatz seit Tschernobyl" in der Steiermark

Nach zehn Tagen und zehn Nächten hat der steirische Katastrophenschutzreferent Michael Schickhofer (SPÖ) vom "intensivsten Einsatz seit Tschernobyl" und einem Jahrhundert-Schneeereignis gesprochen. Bisher sei alles ohne gröbere Unfälle gelaufen. Montagfrüh waren in der Steiermark allerdings immer noch 576 Menschen von Schneemassen in ihren Ortschaften eingeschlossen.

Die Wetterlage sollte sich am Mittwoch bessern, schilderte Meteorologe Alexander Podesser in der Landeswarnzentrale. Seit Samstag waren in den höheren Lagen rund 100 Zentimeter Neuschnee dazugekommen, in tieferen Lagen hat es geregnet. Hinzu komme nun starker Wind - bis zu 140 km/h in den Bergen - sowie wärmeres Wetter. Das mache die Lawinengefahr noch kritischer, warnte er. Er beurteilte die Schneesituation für Jänner jedenfalls als außergewöhnlich und sprach von einem "100-jährigen Jänner-Schneeereignis". Schickhofer hoffte, dass der für die Helfer fordernde Einsatz am Freitag beendet werden kann.

10:23
 

20-50 Zentimenter Neuschnee bis Dienstag

Bis Dienstagvormittag erwartet die ZAMG an der Nordseite der Alpen nochmals verbreitet 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee. Ganz im Westen, wie am Arlberg, dürften rund 50 Zentimeter Schneehöhe hinzukommen, im Bereich der Hohen Tauern 60 bis 70 Zentimeter. Zum Nachmittag hin klingen Schneefall und Regen am Dienstag ab und die Wolken können auflockern. Der Wind ist besonders auf den Bergen anfangs noch kräftig bis stürmisch und wird zum Abend hin schwächer.

Am Mittwoch und Donnerstag scheint zumindest zeitweise die Sonne und es schneit oder regnet wenig bis gar nicht. Der Freitag sieht aus momentaner Sicht etwas wechselhafter aus, bringt aber keine größeren Neuschneemengen.

10:17
 

Lech am Arlberg: Suche nach vermissten Tourengeher vorerst abgebrochen

Starker Schneefall, Sturm und sehr große Lawinengefahr haben am Montag die Suche nach dem vierten Lawinenopfer in Lech am Arlberg verhindert. Drei verschüttete Tourengeher waren in der Nacht auf Sonntag tot von den Rettungskräften im freien Skiraum geborgen worden. Gegen 1.30 Uhr musste die Suche nach dem Vermissten abgebrochen werden. Die Gefahr für die Einsatzkräfte war zu groß.

"Sobald die Wetterlage es zulässt, wird die Lawinenkommissionen sich ein genaues Bild der Lage machen und Lawinen sprengen", versicherte der Lecher Bürgermeister Ludwig Muxel.

10:04
 

Zahlreiche Vorarlberger Orte nicht erreichbar

Aufgrund der sehr großen Lawinengefahr waren am Montag zahlreiche Vorarlberger Ortschaften nicht auf dem Straßenweg erreichbar. Betroffen waren etwa die Arlberg-Gemeinden Lech, Zürs und Stuben sowie die Orte im Großen Walsertal. Wegen der anhaltenden Niederschläge war nicht mit einer raschen Aufhebung der Sperren zu rechnen.

Lokale Neuschneemengen von bis zu einem Meter haben in der Nacht auf Montag die Lawinensituation deutlich verschärft, in Vorarlberg herrschte am Montag oberhalb von 1.500 Meter in weiten Teilen des Landes die höchste Lawinenwarnstufe 5. Aufgrund von akuter Lawinengefahr mussten wie in der Vorwoche die Arlbergstraße (L197), die Bregenzerwaldstraße (L200) und neu auch die Faschinastraße (L193) sowie viele weitere Verbindungen abschnittweise gesperrt werden.

10:02
 

Lage im Bundesland Salzburg spitzt sich wieder zu

Im Bundesland Salzburg hat sich die Wetterlage und Lawinengefahr in der Nacht auf Montag wie prognostiziert wieder zugespitzt. Rund 17.000 Menschen waren seit Sonntagabend wegen Straßensperren eingeschlossen. In Teilen des Landes stieg die Lawinengefahr auf die höchste Warnstufe 5, betroffen war dieses Mal der Bereich der Hohen Tauern. Schneefälle und starker Sturm verschärften die Lage.

Noch völlig unklar war am Montagvormittag, welche Schäden der Sturm in der Nacht angerichtet hat. Dieser fegte mit bis zu 160 km/h (bei der Rudolfshütte) über das Land. Dieses Ausmaß habe man eigentlich nicht erwartet, so Kurcz. Es habe sich aber als richtig herausgestellt, Ende voriger Woche, als sich die Lage kurzfristig entspannte, beim hochrangigen Straßennetz alle problematischen Situationen zu entschärfen, deshalb funktioniere diese auch heute. Wie das im Bereich der Gemeindestraßen und in den Wäldern aussehe, werde sich erst im Lauf des Tages herausstellen. Vor allem aus dem Lammertal seien schon Meldungen über Windwurfschäden eingelangt.

09:35
 

Lawinenwarnstufen in den Bundesländern

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09:34
 

Schnee wird immer schwerer

In Oberösterreich hat am Montag in den Bergen weiterhin Lawinenwarnstufe vier gegolten. Es wurde erwartet, dass die Situation angespannt bleibt und die Gefahr erst in einigen Tagen zurückgeht. In den mittleren und tiefen Höhenbereichen spitzte sich die Lage weiter zu, weil der Schnee durch Regen und mildere Temperaturen immer schwerer wurde.

Zahlreiche Verkehrsverbindungen blieben gesperrt, darunter die größeren Passstraßen - Pyhrnpass, Hengstpass und Koppenpass - wegen Lawinengefahr sowie etliche Verkehrsverbindungen im gesamten Bundesland, neben denen schneebedeckte Bäume umzustürzen drohten. Hallstatt und Obertraun waren erneut auf dem Straßenweg abgeschnitten und nur per Zug bzw. Schiff erreichbar. Auch die Straße zwischen den beiden Salzkammergut-Gemeinden (L547) wurde in der Früh wegen Lawinengefahr gesperrt. Gegen Mittag sollten die Lawinenkommissionen die Lage neu bewerten. Gosau blieb weiterhin nur von Salzburg aus erreichbar.

09:12
 

Regen bringt Gefahr für Schnee-Dächer

Zum Schnee und Sturm wird jetzt auch der Regen zum Problem. Im Ausseerland und in den Tallagen des Ennstals fällt seit heute Morgen Regen. Für die Schneelasten auf den Dächern kann das zu einem Problem werden. Der Schnee saugt das Wasser auf und wird dadurch enorm schwer. In diesen Tagen erleben wir ein einziges Wetter-Chaos.

09:11
 

Schlechte Nachrichten von der Sturmfront

Am Dachstein und am Schöckl wurden am Montagmorgen Windspitzen von mehr als 100 Stundenkilometern gemessen, im Mariazell waren es 80 km/h. Zu den Schneemassen kommt jetzt auch noch starker Wind. Damit bleibt die Lawinengefahr extrem hoch.

08:56
 

Hängengebliebener Lkw blockierte A 10

Punktuell extrem starker Schneefall führte heute früh auf der A 10 Tauern Autobahn zwischen Zederhaus und Katschberg zu Problemen. Einige Lkw blieben ohne Schneeketten auf den Steigungsabschnitten hängen und blockierten so die Autobahn, die ab 4.30 Uhr in Fahrtrichtung Salzburg immer wieder gesperrt war. Auch die ASFINAG-Räumfahrzeuge kamen nicht mehr durch. Knapp nach 8.30 Uhr konnte die A 10 aber wieder freigegeben werden.

08:27
 

Höchste Lawinenwarnstufe 5 in Vorarlberg

Im Bundesland Vorarlberg ist am Montag in weiten Teilen die höchste Lawinenwarnstufe 5 (sehr große Gefahr) erreicht worden. Spontane Abgänge von Lockerschnee- und Schneebrettlawinen seien zu erwarten, erklärte Andreas Pecl vom Lawinenwarndienst. Von Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche riet der Experte dringend ab.

Sehr große Lawinengefahr herrschte oberhalb von 1.500 Meter im Kleinwalsertal, am Arlberg, in der östlichen Verwallgruppe und im Silvrettagebiet. Als besondere Gefahrenstellen nannte Pecl kammnahes, windbeeinflusstes Steilgelände sowie eingewehte Rinnen und Mulden. Sollten spontan abgehende Schneebretter in tiefere Schichten durchbrechen, so könnten die Lawinen in den Hauptniederschlagsgebieten "extrem groß werden und exponierte Bereiche gefährden", sagte Pecl.

In den Gebieten mit sehr großer Lawinengefahr kamen bis Montag früh lokal 65 bis 100 Zentimeter Neuschnee zusammen, der vom stürmischen Wind umfangreich verfrachtet wurde. Für Montag waren weitere 30 bis 50 Zentimeter Neuschnee prognostiziert. Laut Pecl wird die Lawinengefahr mit dem Ende der Niederschläge am Dienstag rasch abnehmen, für Wintersportler bleibe die Situation jedoch heikel.

08:07
 

Weiter große Lawinengefahr in der Steiermark

Nach der leichten Entspannung am Wochenende hat Montagfrüh der neuerliche Schneefall in der Obersteiermark die Lawinengefahr nicht besser gemacht: In den Nordalpen herrschte weiterhin Warnstufe vier - "große Gefahr". In den südlichen Gebirgsgruppen galt über der Waldgrenze erhebliche Lawinengefahr. Aus steilem Gelände konnten sich spontan große Schneebrettlawinen lösen.

Im Tourenbereich waren besonders Geländeübergänge und Hohlformen über der Waldgrenze kritisch. Dort konnten schon durch geringe Zusatzbelastung mittlere Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Stürmischer Nordwestwind und Neuschnee führten weiterhin in großen Teilen der Steiermark zu frischen, instabilen Triebschneeansammlungen. Seit Sonntagnachmittag hatte es im Toten Gebirge und im Hochschwabgebiet bis zu 50 Zentimeter Neuschnee gegeben, in den übrigen Regionen bis zu 30 Zentimeter.

Sonntagabend waren immer noch 1.085 Menschen in der Steiermark eingeschneit und nicht über Straßenwege erreichbar. Die Zufahrtstraße zu den Siedlungsgebieten Gamsforst und Krautgraben in der Gemeinde Landl (Bezirk Liezen) musste wegen Schneebruch gesperrt werden. Für Montag wurden rund 200 Einsatzkräfte von den Katastrophenhilfsdienst-Bereitschaften (KHD) der Feuerwehren aus Hartberg, Weiz, Fürstenfeld und Feldbach - je 50 Leute - in die Gemeinde Mariazell verlegt. Dort sollen die am Sonntag begonnenen Arbeiten im Ort Mariazell und in den Ortsteilen Gußwerk, Halltal und Gollrad fortgeführt werden. Seit 5. Jänner standen bisher steiermarkweit in Summe rund 3.700 Feuerwehrleute im schneebedingten Hilfseinsatz.

07:43
 

Zahlreiche Schulen geschlossen

Heute bleiben in Salzburg 32 Schulen geschlossen, vier haben Notbetrieb, in drei Schulen ist zwar kein Unterricht, sie bieten aber Betreuung.

07:39
 

Lawinen treffen Hotel und Bundesstraße in Bayern

Im von der Außenwelt abgeschnittenen Balderschwang hat eine Lawine ein großes Hotel getroffen. Den Angaben des Hotel-Besitzers zufolge wurde niemand verletzt, es gibt offenbar keine Vermissten. Das berichtet "BR24". Ein Hubschrauber sei bereits in der Luft, um die die Lage zu checken. Augenzeugen sprechen von einer etwa 300 Meter breiten Lawine, deren Wucht Fensterscheiben des Hotel Hubertus eingedrückt hätten.

07:08
 

Felbertauernstraße erneut gesperrt

Tirol. Etliche Orte in Tirol sind nach wie vor von der Außenwelt abgeschnitten, Straßen bleiben aus Sicherheitsgründen gesperrt, darunter seit knapp vor Sonntag-Mitternacht laut Medienberichten erneut die Felbertauernstraße in Osttirol.

Indes ging Sonntagabend ein Lawine auf die Gschnitztalstraße (L10) nieder. Verletzt wurde niemand, die Straße bleibt ebenfalls vorerst gesperrt. Die Gemeinde Gschnitz und Teile der Gemeinde Trins waren vorübergehend auf dem Straßenweg nicht zu erreichen.

Bei Anbruch des Tages werden die Behörden in Abstimmung mit den Mitgliedern der Lawinenkommissionen die jeweiligen Sperren bzw. vorherrschenden Situationen an Ort und Stelle neu bewerten, hieß es. Zudem findet am Vormittag im Landhaus erneut eine Stabssitzung, unter anderem mit Lawinenexperten, statt. Diese hatten für Montag für den Westen des Landes Stufe 5, also die höchste Lawinenwarnstufe, ausgerufen.

06:54
 

Helfer im Einsatz

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Auch in Oberösterreich kämpfen Helfer gegen die Schneemassen.

06:53
 

In Bayern kommen Überschwemmungen dazu

Nach den Regen- und Schneefällen der vergangenen Tage sind in der Nacht auf Montag mehrere Flüsse und Bäche in Bayern über die Ufer getreten. Vor allem in der Mitte und im Norden des Freistaats wurden teilweise Äcker und Wiesen überflutet, wie der Hochwassernachrichtendienst mitteilte.

Für den oberfränkischen Landkreis Kulmbach warnte er vor Überschwemmungen in bebauten Gebieten. In Mittelfranken stellte sich die Polizei auf Überschwemmungen ein. "Das Hochwasser kommt langsam", sagte eine Polizeisprecherin am Morgen. Auch in Niederbayern stiegen einem Polizeisprecher zufolge die Wasserstände leicht an. Straßen seien aber noch nicht überflutet worden.

Der Deutsche Wetterdienst erwartet für die bayerischen Alpen wieder Neuschnee. Teilweise könne bis zu einem Meter Schnee fallen, so die Prognose der Meteorologen. Für andere Teile des Freistaats sagen sie Schneematsch voraus. Die Last auf Bäumen und Dächern könne weiter zunehmen.

06:53
 

So wird das Wetter heute

Vom Bregenzerwald entlang der nördlichen Kalkalpen bis zur Rax schneit es zum Start in die neue Woche weiter anhaltend und zum Teil auch intensiv. Überall sonst gibt es hingegen einen Mix aus zahlreichen dichten Wolken und ein paar sonnigen Abschnitten. Vor allem im Norden, im Osten und am Alpenostrand ziehen außerdem mit lebhaftem bis starkem Nordwestwind wiederholt Regenschauer durch. Im Tagesverlauf sinkt allerdings die Schneefallgrenze von anfangs 700 bis 1000m Seehöhe langsam bis in tiefe Lagen. Die Temperaturen umspannen in der Früh minus 5 bis plus 5 Grad. Die Tageshöchsttemperaturen sind mit 2 bis 8 Grad erreicht.

06:36
 

Akute Wetter-Warnung

Hier herrscht heute wieder eine akute Wetter-Warnung. Bis zu zwei Meter Neuschnee sollen zu den Schnee-Massen dazu kommen. Die Lawinengefahr ist hoch.

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06:15
 

Schon 17.000 Menschen vom Schnee eingeschlossen

Allein in Rauris im Pinzgau sind insgesamt 5000 Menschen wegen Straßensperren von der Außenwelt abgeschnitten. Die Gemeinden Unken, Lofer und St. Martin bei Lofer waren auf dem Straßenweg nicht mehr erreichbar. Die Gemeinde Weißbach bei Lofer war am Sonntag ab 17.00 Uhr von der Außenwelt abgeschnitten. Damit sitzen bereits 17.000 Menschen in den Schneemassen fest.

06:14
 

Lawine verschüttete Bundesstraße

Eine Lawine hat am späten Sonntagabend eine Bundesstraße im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land teilweise verschüttet. Es seien keine Autos begraben und keine Menschen verletzt worden, sagte eine Polizeisprecherin in der Nacht auf Montag.

Rettungskräfte - unter anderem von der Bergwacht - waren im Einsatz. Die 15 Meter lange und fünf Meter hohe Lawine traf auf der B 305 zwischen Weißbach an der Alpenstraße und Inzell auf. Der Straßenabschnitt im Gemeindegebiet Schneizlreuth sollte zunächst bis zum Montagmittag gesperrt bleiben.

06:13
 

In steirischem Skigebiet lösten sich Lawinen von selbst

Ein Lawinenabgang im Bereich des Skigebiets Grübl am Präbichl in der Steiermark hat am Sonntag eine großangelegte Suchaktion ausgelöst. Nach Angaben der Polizei hatte ein Liftwart der Bergstation zu Mittag den Lawinenabgang über die Landeswarnzentrale gemeldet. Bergrettung, Alpin- und Flugpolizei suchten nach Verschütteten. Verletzt wurde niemand.

Mehr als 40 Einsatzkräfte der Bergrettung Vordernberg sowie Beamte der Flug- und Alpinpolizei durchsuchten nach den Angaben der Landespolizeidirektion den großläufigen Lawinenauslaufbereich direkt oberhalb der Bergstation des Grübl-Sesselliftes mit Lawinenverschütteten-Suchgeräten. Zeitgleich führten Polizisten im betroffenen Gebiet bei schlechten Witterungsverhältnissen einen Erkundungsflug mit einem Hubschrauber der Flugeinsatzstelle Graz durch. Weder am Boden noch in der Luft konnten Hinweise auf verschüttete Personen erhoben werden, weshalb der Einsatz gegen 13.00 Uhr beendet wurde.

Der Lawinenauslaufbereich erstreckte sich über eine Breite von rund 100 Meter bis direkt an die Skipiste im Bereich der Bergstation. In dem Gebiet herrscht derzeit Lawinenwarnstufe 4. Ein weiteres Schneebrett löste sich am steilen Gegenhang (Rössel). Auch hier kamen den Polizeiangaben zufolge keine Personen zu Schaden.

06:10
 

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Insbesondere im Herbst und Winter auftretende Temperaturumkehrschicht der Atmosphäre. Bei windschwachem Hochdruckwetter kühlen sich die bodennahen Luftschichten in den langen Nächten stark ab. Und weil kalte Luft schwerer ist, als warme Luft, sammelt sich diese Kaltluft in Mulden, Senken und Flußtälern, wo sich dann häufig Nebel bildet. Schafft es die Sonne tagsüber nicht mehr, diese Kaltluftseen ausreichend zu erwärmen, so löst sich der Nebel mitunter tagelang nicht mehr auf. Gleichzeitig ist es auf den Bergen häufig sonnig und mild, denn die leichtere, weil wärmere Höhenluft liegt nun wie ein Kochtopfdeckel über der kalten Nebelluft. Eine ausgeprägte Inversionswetterlage wird erst mit Annäherung von Schlechtwettergebieten aufgelöst, weil der dann stärkere Wind dann die beiden unterschiedlichen Luftschichten durchmischt und so den Nebel auflöst.
 
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