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28. Jänner 2020 15:24
+15 Grad: Am Wochenende macht der Winter Pause!
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Frühlingsgefühle!

+15 Grad: Am Wochenende macht der Winter Pause!

Schluss mit Winter? – Am Wochenende sorgen Temperaturen von +7 bis +15 Grad für Frühlingsgefühle.

Österreichweit. Derzeit sorgt das Sturmtief "Lolita" für eisige Böen und, vor allem in Deutschland, für zahlreiche Unfälle und Verletzte. Kommendes Wochenende macht der Winter jedoch Pause: Bereits am Donnerstag erwarten uns Tageshöchsttemperaturen von +5 bis +11 Grad – am Samstag werden sogar Temperaturen von +7 bis +15 Grad prognostiziert. Somit könnten in den kommenden Tagen die ersten Frühlingsgefühle des Jahres auftreten.

Die Prognose im Detail

Donnerstag: Zuerst können ein paar Restwolken durchziehen, vor allem entlang der Alpennordseite. Auch letzte Schauer sind hier noch möglich, aber schon eher selten. Dann wird es in vielen Regionen freundlicher mit einigen sonnigen Phasen. Im Süden wird es sogar überwiegend sonnig. In Vorarlberg und im Tiroler Oberland zieht es voraussichtlich gegen Abend wieder zu. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten für einige Stunden aber noch lebhaft aus westlichen Richtungen. Frühtemperaturen meist minus 5 bis plus 3 Grad, Tageshöchsttemperaturen etwa 5 bis 11 Grad.

Freitag: Eine Warmfront von Westen bringt einige stärkere Wolkenfelder. Außerdem ziehen an der Alpennordseite, im Norden und Osten bis Mittag ein paar Regenschauer durch. Ansonsten scheint auch die Sonne. Trockenes Wetter mit deutlich mehr Sonnenschein gibt es vor allem im Süden. Der Wind weht mäßig, im Norden und Osten und auf den Bergen lebhaft bis stürmisch aus West bis Nordwest. Tiefsttemperaturen minus 4 und plus 6 Grad. Tageshöchsttemperaturen bei 8 bis 14 Grad.

Samstag: Oft ist es recht freundlich, länger scheint die Sonne vor allem in der Osthälfte sowie im Süden. Allerdings ziehen einige dünne, hohe Wolkenfelder durch. In den Westen gelangen im Tagesverlauf vermehrt Wolkenfelder, Regen kommt aber erst abends auf. Der Wind weht aus Südwest bis West und lebt vor allem an der Alpennordseite zeitweise etwas auf. Frühtemperaturen zwischen minus 3 Grad im Süden und örtlich plus 8 Grad an der Alpennordseite, Tageshöchsttemperaturen bei 7 bis 15 Grad.

Ein Toter und Verletzte durch Sturmtief "Lolita" in Deutschland

Das durchziehende Sturmtief "Lolita" hat am Dienstag im Süden und Westen Deutschlands zu Unfällen mit einem Toten und mehreren Verletzten geführt. Laut Polizei starb in Neuenburg am Rhein in Baden-Württemberg ein 24-jähriger Kranführer, als ihn ein an seinem Fahrzeug hängendes Bauteil traf. Aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz meldete die Polizei drei Verletzte.
 
Nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts in Offenbach sollte das Tief bis Mittwoch über Deutschland ziehen und vor im höheren Bergland sowie im Umfeld von Gewittern für schwere Sturm- und Orkanböen sorgen. In den Alpen und im Südschwarzwald in Höhen von mehr als 600 Metern war demnach auch mit stärkerem Schneefall zu rechnen.
 
Wie die Polizei in Freiburg mitteilte, ereignete sich der Unfall mit dem Kran am Vormittag. Es bestehe der Verdacht, dass die Windverhältnisse zu dem Geschehen geführt hätten. Die Ermittlungen dazu liefen aber noch. Auch anderswo in der Region gab es diverse Einsätze wegen umgestürzter Bäume, teils wurden Autos beschädigt.
 
Aus dem Saarland meldete die Polizei am Dienstag zwei Verletzte. Zwei Spaziergängerinnen im Alter von 65 und 72 Jahren wurden demnach bei Wadern von der Krone eines Baums getroffen, die durch die Sturmböen abbrach. Sie erlitten unter anderem Brüche an Beinen und Füßen.
 
Auf einem Betriebsgelände in der Nähe von Saarburg in Rheinland-Pfalz wurde am Dienstag ein 35-jähriger Arbeiter von einem abbrechenden Ast im Nacken getroffen und stürzte zehn Meter einen Abhang hinunter. Auch er kam mit diversen Verletzungen in ein Krankenhaus.
 
Deutschland sollte laut Wetterdienst noch bis Mittwoch im Einflussbereich des Wintertiefs "Lolita" liegen, das Schauer und polare Kaltluft mit sich führte. Bundesweit war dabei mit stürmischen Böen zu rechnen, die sich in Gewitternähe sowie in höheren Lagen bis zu Sturm- und Orkanstärke steigern konnten. Niederschläge waren vor allem im Süden und in Norddeutschland zu erwarten.
 



 

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