Die aktuellen Temperaturen der Landeshauptstädte
(Daten von 22:00 Uhr)
10. Februar 2020 23:30
119,9 km/h! Wo Orkan "Sabine" am stärksten wütete
© APA/BARBARA GINDL

Zahlreiche Dächer abgedeckt

119,9 km/h! Wo Orkan "Sabine" am stärksten wütete

Fahrzeug durch Dachteile beschädigt.

Tirol. Eine starke Windböe hat am Dienstag in Längenfeld in Tirol (Bezirk Imst) einen Teil des Flachdaches des Thermenhotels abgedeckt. Die herunterstürzenden Teile trafen einen Pkw und beschädigten diesen am Heck, teilte die Polizei mit. Verletzte wurde niemand, der Bereich musste jedoch von der Feuerwehr abgesperrt werden.
 
Der Hotelbetrieb könne nach Angaben des Unternehmens uneingeschränkt fortgeführt werden, berichtete der ORF Tirol. Die Zimmer unter dem betroffenen Dachbereich seien nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen worden, hieß es. Die Höhe des entstandenen Schadens konnte vorerst noch nicht beziffert werden.

Top-Windspitze: 119,9 km/h

Den Spitzenwert erreichte heute die Messstation in Kolomansberg, im Mondseeland an der salzburger-oberösterreichischen Grenze. 
 

Sturmtief "Sabine" hat sich am Dienstag in Vorarlberg nicht mehr so scharf gezeigt wie tags zuvor, hat aber dennoch Unruhe gestiftet und Schaden angerichtet. In der Nacht auf Dienstag verzeichnete die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) 59 Feuerwehreinsätze, bevor sich die Situation am Vormittag deutlich entschärfte. Im Stadion des SCR Altach zerriss "Sabine" die Dachplane der Nordtribüne.

Dach weg Altach

Die Landeswarnzentrale Vorarlberg berichtete von insgesamt 175 "Sabine"-Einsätzen der Feuerwehr bis Dienstag, 9.00 Uhr. Laut RFL wurden die Feuerwehrleute von Montag, 19.00 Uhr, bis Dienstag früh, 7.00 Uhr, 59 Mal gerufen, nach 7.00 Uhr noch 13 Mal. Erneut knickte der Sturm zahlreiche Bäume und deckte Dächer ab. Verletzt wurde niemand. Während das Sturmtief am Montag vor allem im Norden des Landes bzw. im Bregenzerwald gewütet hatte, war in der Nacht auf Dienstag mehrheitlich der Bezirk Feldkirch betroffen. Die Windgeschwindigkeiten lagen wieder jenseits der 100 km/h-Grenze, im Gebirge waren sie noch höher.

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Für Donnerstag prognostizierten die Meteorologen nur noch schwachen Wind und einige sonnige Stunden mit Nachmittagstemperaturen zwischen fünf und elf Grad. Das hält nicht lange: Am Freitag ziehen im Großteil des Landes mit kräftigem bis stürmischem Wind Schneeschauer durch, in tiefen Lagen können es Regenschauer sein.

Dafür verspricht das Wochenende nur schwach windig, oft sonnig und mild zu werden. Die Temperaturen erreichen dann Höchstwerte um zehn Grad, mit leichtem Föhn bis 15 Grad.

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Sperren von Verkehrsverbindungen im Waldviertel aufrecht

Nach dem Sturm vom Montag sind im Waldviertel auch am Dienstag noch Verkehrsverbindungen gesperrt gewesen. Es handelte sich nach Angaben der zuständigen Straßenmeistereien um zehn Landesstraßen. Sperren bestanden im Raum Waidhofen a.d. Thaya, Raabs a.d. Thaya (Bezirk Waidhofen a.d. Thaya) und Gföhl (Bezirk Krems).

+++ Alle Infos zum Nachlesen im oe24-LIVETICKER hier +++

21:55
 

So wird das Wetter morgen

Nördlich des Alpenhauptkamms ziehen wiederholt dichte Wolken durch und dort gehen auch einige Schneeschauer nieder, unterhalb von rund 600m mischt sich auch Regen dazu. Sonst ist es oft sonnig mit nur zeitweiligen Wolkenfeldern. Der Wind weht im Süden und äußersten Westen schwach bis mäßig, sonst lebhaft bis stürmisch aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen minus 3 bis plus 4 Grad, Tageshöchsttemperaturen 2 bis 11 Grad.

20:45
 

"Ciara" fegte über Korsika

Der Sturm "Ciara", der in Deutschland "Sabine" heißt, hat im äußersten Norden der Mittelmeerinsel Korsika in Böen ein Tempo von 219 Stundenkilometern erreicht. Das liege leicht unter dem Rekord vom Jänner 2018, als am Cap Corse 225 Stundenkilometer erreicht wurden, berichtete der Wetterdienst Meteo France am Dienstag.

Der Sturm löste auf der zu Frankreich gehörenden Ferieninsel erhebliche Verkehrsprobleme aus - betroffen waren Fährverbindungen zum Festland und Flüge, wie der Radionachrichtensender Franceinfo berichtete. Zudem loderten Feuer an mehreren Orten - südlich der Hafenstadt Bastia brannte es auf einer Fläche von mehr als zwei Quadratkilometern.

Die starken Winde haben zum Wiederaufflammen eines Feuers im Süden der Insel geführt. Der Brand breite sich in Richtung des Dorfes Sari aus, warnten die Behörden am Dienstagnachmittag. Bewohner wurden aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen sowie Türen und Fenster zu schließen. Straßen rund um das Dorf Sari wurden gesperrt.

18:56
 

Eine Tote in Italien

Der schwere Wintersturm, der durch Europa gefegt ist, hat in Italien eine Frau getötet. Wie die Nachrichtenagentur Ansa schrieb, wurde die 77-Jährige am Dienstag in Traona in der Lombardei von Teilen eines herumwirbelnden Dachs getroffen. Im Norden Italiens erreichte der Orkan "Ciara", der in Deutschland "Sabine" heißt, den Angaben nach teils mehr als 200 Kilometer pro Stunde, so auch im Piemont.

Besonders im Norden richtete er Sachschäden an. Bei den Behörden gingen viele Notrufe ein. In großen Teilen Südtirols fiel zudem der Strom am späten Vormittag zeitweise aus, weil offensichtlich Teile von Bäumen eine Hauptleitung beschädigt hatten. Die Energieversorgung wurde mittags wiederhergestellt.

18:31
 

Zweites Todesopfer in Großbritannien

Der schwere Sturm hat in Großbritannien ein zweites Menschenleben gefordert. Ein älterer Mann wurde beim Spaziergang mit seinem Hund in Liverpool von einem Baum erschlagen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Bereits am Sonntag war ein Autofahrer in Südengland durch einen herabstürzenden Baum getötet worden.

"Ciara", so der Name des Sturmtiefs in Großbritannien, hat sich inzwischen stark abgeschwächt. Für das kommende Wochenende haben die Meteorologen aber einen neuen Sturm mit viel Regen vorhergesagt.

18:08
 

Windböe deckte Teil von Hoteldach in Tirol ab

Eine starke Windböe hat am Dienstag in Längenfeld in Tirol (Bezirk Imst) einen Teil des Flachdaches des Thermenhotels abgedeckt. Die herunterstürzenden Teile trafen einen Pkw und beschädigten diesen am Heck, teilte die Polizei mit. Verletzte wurde niemand, der Bereich musste jedoch von der Feuerwehr abgesperrt werden.

Der Hotelbetrieb könne nach Angaben des Unternehmens uneingeschränkt fortgeführt werden, berichtete der ORF Tirol. Die Zimmer unter dem betroffenen Dachbereich seien nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen worden, hieß es. Die Höhe des entstandenen Schadens konnte vorerst noch nicht beziffert werden.

18:06
 

Top-Windspitze: 119,9 km/h

Den Spitzenwert erreichte heute die Messstation in Kolomansberg, im Mondseeland an der salzburger-oberösterreichischen Grenze.

12:42
 

Der Stadtpark hat trotz Sturms seine Buchstaben wieder

10:56
 

Sturm fegt Stadiondach von Altach weg

09:59
 

Sperren von Verkehrsverbindungen im Waldviertel aufrecht

Nach dem Sturm vom Montag sind im Waldviertel auch am Dienstag noch Verkehrsverbindungen gesperrt gewesen. Es handelte sich nach Angaben der zuständigen Straßenmeistereien um zehn Landesstraßen. Sperren bestanden im Raum Waidhofen a.d. Thaya, Raabs a.d. Thaya (Bezirk Waidhofen a.d. Thaya) und Gföhl (Bezirk Krems).

09:28
 

Zahlreiche Straßensperren aufgrund von Baumbruch

Die Fahrbahnen der Landesstraßen L und B in Niederösterreich sind heute, Dienstag, überwiegend nass. In höheren Lagen im Waldviertel und im Alpenvorland muss mit matschigen Fahrbahnen bzw. Schneefahrbahnen gerechnet werden. Im Raum Gutenstein und Groß Gerungs gibt es abschnittsweise Glättebildung. Die erforderlichen Räum- und Streueinsätze sind überall im Gange.

08:54
 

Dutzende Feuerwehreinsätze in Salzburg

Nachdem das Tiefdruckgebiet "Sabine" am Montag in Salzburg nur für geringe Schäden gesorgt hat, hat in der Nacht eine neuerlich Sturmfront das Bundesland erreicht. Laut Auskunft des Landesfeuerwehrkommandos gingen gegen 3.00 Uhr die ersten Alarmierungen ein. In der Folge mussten Feuerwehrleute vor allem umgestürzte Bäume von Straßen, Stromleitungen und Dächern räumen.

07:26
 

"Sabine" wirbelt Ski-Rennen in Saalbach durcheinander

Das erste Abfahrtstraining der alpinen Skiherren am (heutigen) Dienstag in Saalbach-Hinterglemm ist abgesagt worden. Auf der Weltcupstrecke am Zwölferkogel müssen nach den Wetterbedingungen in der Nacht noch Präparierungsarbeiten vorgenommen werden. Für Mittwoch ist ein weiteres Training geplant. Für Donnerstag ist die Abfahrt angesetzt, für Freitag der Super-G.

Wegen Sturmtief "Sabine" erwarteten die Organisatoren in Saalbach-Hinterglemm eine turbulente Woche, ab Mittwoch sollte es aber besser werden und auch der Niederschlag nachlassen.

07:15
 

202 km/h auf den Schweizer Bergen

07:03
 

Jetzt kommt auch noch Schnee im Westen

Nass und stürmisch. Vor allem in den Morgen- und Vormittagsstunden bläst im Norden Vorarlbergs stürmischer Wind, im Montafon ist der Wind abgeschwächt. Am Nachmittag wird der Wind allgemein schwächer. Dazu ist es unbeständig mit Regen- und Schneeschauern. Schneefallgrenze 800 bis 1000 Meter. Tiefstwerte: -1 bis 5 Grad.

Auch in Tirol gibt's heute reichlich Niederschlag. Vor allem vom Außerfern bis zu den Kitzbüheler Alpen regnet und schneit es zeitweise, Schneefallgrenze je nach Wind 700 bis 1200 Meter. Inneralpin und in Osttirol bleibt es viele Stunden des Tages trocken und zeitweise kommt auch die Sonne zum Vorschein. Tiefstwerte: -2 bis 2 Grad. Höchstwerte: 6 bis 11 Grad, am wärmsten in Lienz.

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06:54
 

Alle Warnungen auf einem Blick

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06:24
 

"Sabine" hat seine Spuren in Deutschland hinterlassen

Die Kaltfront von Orkantief "Sabine" hat Deutschland verlassen - das stürmische Wetter ist aber noch geblieben. Im südlichen Teil der Republik meldeten die Einsatzstellen der Polizei auch in der Nacht auf Dienstag noch eine Vielzahl umgestürzter Bäume.

In der Region Freiburg und im Hochschwarzwald rückten Einsatzkräfte zu zahlreichen Einsätzen aus, viele Straßen waren am frühen Morgen noch gesperrt. Auch in Südbayern hielten auf Straßen liegende Bäume und Stromausfälle die Einsatzkräfte auf Trab.

06:19
 

Windspitezn bis zu 110 km/h

Vor allem im Westen des Landes, sowie entlang des Alpenhauptkamms wird es noch einmal kräftig stürmen. Auch heute können wieder Spitzen von 110 km/h erreicht werden.

06:17
 

Guten Morgen!

Nachdem es gestern bereits mehr als stürmisch war, müssen wir auch heute noch mit den Auswirkungen von Sturmtief "Sabine" Vorlieb nehmen.




 

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Wussten Sie schon ...

Eine Kaltfront ist in der Meteorologie dadurch definiert, dass die Kaltluft an einer vorhandenen Luftmassengrenze in Richtung der Warmluft fortschreitet. Eine Kaltfront bringt an den Orten, welche sie überquert, im Normalfall in allen Höhenschichten eine Abkühlung, jedoch ist dies nicht zwingend erforderlich. Tritt die Abkühlung nur in höheren Luftschichten auf, so spricht man von einer Höhenkaltfront. Vor allem im Winter kann es vorkommen, dass eine Kaltfront am Boden sogar einen Anstieg der Temperatur mit sich bringt, wenn die Front nämlich die zuvor während einer winterlichen Hochdruckwetterlage bodennah ausgekühlten Luftmassen verdrängt und durch maritime, etwas mildere Kaltluft ersetzt. Man nennt solche Fronten dann auch maskierte Kaltfronten. Desweiteren unterscheidet man nach der Norwegischen Schule Kaltfronten erster und Kaltfronten zweiter Art. Bei Kaltfronter erster Art schiebt sich die Kaltluft keilförmig unter die Warmluft (Anafront), während bei Kaltfronten zweiter Art die Warmluft über der Kaltluft abgleitet (Katafront). Kaltfronten sind in den meisten Fällen durch konvektive Bewölkung geprägt. Vor allem in der warmen Jahreszeit treten beim Durchgang von Kaltfronten Schauer und Gewitter (Kaltfrontgewitter) auf. Aber auch im Winter treten im Zusammenhang mit Kaltfronten gelegentlich Gewitter (Wintergewitter) auf.Der Luftdruck steigt nach dem Durchgang von Kaltfronten durch die einfließende Kaltluft auf der Rückseite der Kaltfront häufig stark an. Dies ist jedoch kein Hinweis auf ein nahendes Hoch, denn die hochreichenden Kaltluftmassen werden rasch durch den relativ warmen Boden labilisiert. Es bildet sich dann das typische Rückseitenwetter (Schauerwetter) aus.
 
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