04. November 2021 | 16:55 Uhr

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Bitte eincremen!

Achtung vor Strahlen! UV-Gefahr im Gebirge

Die Berge in Österreich – sie sind ein Traum. Leider aber auch ein Albtraum, wenn es um UV-Strahlen im Gebirge geht. Für alle die sich auf den Bergen herumtreiben gilt: Ein umfassender Sonnenschutz ist eine wichtige Sache, also bitte eincremen!

Der wolkenlose Himmel und Schnee auf den Bergen ist der Grund für einen sehr hohen UV-Index-Wert - wenn dieser Wert erhöht ist, dann gilt auch eine Sonnenbrandgefahr. Bewölkung kann die UV-Strahlung erheblich reduzieren - jedoch ist das nur bei einer dicken Wolkendecke der Fall. Dünner Nebel und nur eine leichte Bewölkung lassen noch immer einen hohen Anteil an UV-Strahlung durch. Größter Faktor für die hohe UV Belastung im Gebirge ist natürlich die Höhe - 1000 Höhenmeter verstärken die UV-Strahlung um 15 Prozent. Im Winter wird das Ganze noch durch den Schnee verstärkt, da Schnee die Strahlung reflektiert.

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Was genau ist der UV-Index?

Der UV-Index ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingeführt worden, um die Belastung durch UV-Strahlung besser zeigen zu können. Dieser Wert beschreibt die Stärke der UV-Strahlung an einem Tag. Der Wert 0 ist der niedrigste - am Äquator beträgt der Index bei klarem Himmel etwa 12 - das ist eine extreme UV-Strahlenbelastung. Im Sommer kommt es bei uns oft zu werten von 8 - Im Hochgebirge kann dieser Wert oft sogar 9 erreichen. Ab Stärke 8 kann es für den Menschen gefährlich werden - sofort können Augenentzündungen, Sonnenbrand, Sonnenallergie und weitere Auswirkungen auftreten. Jahre später kann es dann auch zu einer Linsentrübung und sogar einer Krebserkrankung kommen - sogar die DNA eines Menschens könnte verändert werden.

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Wie kann man der hohen UV-Belastung im Gebirge vorbeugen?

Experten schlagen vor, dass man sich auf Bergen nur mit Sonnenschirm, Hut und Kleidung herumtreiben soll. Weiters werden Sonnenbrillen mit UV-Schutzgläsern und Sonnencremen mit UV-A- und UV-B-Schutz und einem hohen Lichtschutzfaktor empfohlen.