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06. Dezember 2017 13:43
Zehntausende fliehen vor Buschbränden

Kalifornien-Feuer

Zehntausende fliehen vor Buschbränden

Flammen bedrohen Großstadt Ventura.

Der US-Bundesstaat Kalifornien kämpft erneut mit verheerenden Buschbränden. Nach Angaben der örtlichen Behörden mussten bis Dienstag Zehntausende Menschen ihre Häuser verlassen. Mehr als 150 Gebäude wurden demnach bereits zerstört. Mindestens ein Mensch kam durch die Feuer ums Leben.

Diashow Das ist die Feuerhölle von Kalifornien
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Heftige Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h fachten die Flammen an, die auf die Stadt Ventura im Süden des US-Bundesstaats vorrückten. Die Aussichten, die Brände rasch unter Kontrolle zu bekommen, seien "nicht gut", sagte der Feuerwehrchef von Ventura County, Mark Lorenzen. Dies hänge von "Mutter Natur" ab. Mehr als tausend Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Die Flammen erreichten nach Angaben des Feuerwehrchefs bereits den östlichen Stadtrand von Ventura. Die Stadt am Pazifischen Ozean hat rund 100.000 Einwohner.

Die Feuerwehr wies bis Dienstag mehr als 27.000 Menschen an, ihre Häuser zu verlassen. Das bisher einzige registrierte Todesopfer kam laut Lorenzen auf der Flucht vor den Flammen ums Leben, als sein Wagen sich überschlug. Der Gouverneur des Bundesstaates Kalifornien, Jerry Brown, verhängte den Notstand.

Bürgermeister rief zu Vorsicht auf

Die Flammen fraßen sich durch staubtrockenes Buschland fort. Der Norden des Bezirks Los Angeles lag unter dichtem Rauch. Der Bürgermeister von Los Angeles, Eric Garcetti, rief die Bevölkerung zu Vorsicht auf, weil durch Funkenflug jederzeit neue Brände aufflammen und sich kleine Brandherde rasend schnell ausbreiten könnten.

Die Region leidet bereits seit Jahren unter Dürre, was nach Angaben des Feuerwehrchefs die rasante Ausbreitung der Flammen begünstigte. Kalifornien war dieses Jahr bereits von verheerenden Bränden heimgesucht worden. Im Oktober kamen bei Flächenbränden in den weiter nördlich gelegenen Weinanbaugebieten mehr als 40 Menschen ums Leben.




 

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Yamase / Blizzards / Burane / Pamperos: bei allen vieren handelt es sich um Winde, die mit heftigen Kaltlufteinbrüchen einhergehen. Vom Blizzard ist Nordamerika betroffen. Blizzardwarnung wird ausgegeben, wenn zu erwarten ist, dass Winde mit mehr als 15.5 m/s und heftiger Schneefall die Sichtweite unter 140 m herabsetzen. In Ostrussland und Sibirien heissen derartige Ereignisse Burane, die Südamerikaner nennen sie Pamperos und in Japan heissen sie Yamase. All diesen Gegenden ist gemeinsam, dass die Gebirge (die Rocky Mountains, die Anden, die japanischen Inseln) Nord-Süd verlaufen und damit den Winden aus der kalten Polarregion frei Bahn in die Subtropen geben, wo sie auf feuchtwarme Luft treffen. Südeuropa und Indien dagegen sind von den Alpen bzw. vom Himalaya geschützt.
 
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