14. September 2017 07:50
Orkan über Deutschland: Zwei Tote
© APA/dpa/Christian Charisius
Orkan über Deutschland: Zwei Tote
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Rollstuhlfahrer kippt in Elbe - tot

Orkan über Deutschland: Zwei Tote

Orkantief 'Sebastian' raste am Mittwoch über Norddeutschland: zwei Todesopfer.

Böen von bis zu 140 Kilometern pro Stunde, Sturmflut und Stark­regen. Der Orkan fegte am Mittwoch über die Städte Bremen, Hamburg und nordseenahe Regionen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Meterhohe Monsterwellen krachten gegen weite Teile der Nordseeküste.

Katastrophenangst

In Hamburg sorgte der Sturm für zwei Todesopfer: Ein Fußgänger wurde von einem herabstürzenden Gerüstteil getroffen und tödlich verletzt. Im Stadtteil Blankenese stürzte ein Rollstuhlfahrer in die Elbe, ertrank.

Die Fährverbindungen zu den Nordseeinseln wurden eingestellt. Selbst der Autozug nach Sylt wurde gestoppt. Auch die Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern war betroffen.




 

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Yamase / Blizzards / Burane / Pamperos: bei allen vieren handelt es sich um Winde, die mit heftigen Kaltlufteinbrüchen einhergehen. Vom Blizzard ist Nordamerika betroffen. Blizzardwarnung wird ausgegeben, wenn zu erwarten ist, dass Winde mit mehr als 15.5 m/s und heftiger Schneefall die Sichtweite unter 140 m herabsetzen. In Ostrussland und Sibirien heissen derartige Ereignisse Burane, die Südamerikaner nennen sie Pamperos und in Japan heissen sie Yamase. All diesen Gegenden ist gemeinsam, dass die Gebirge (die Rocky Mountains, die Anden, die japanischen Inseln) Nord-Süd verlaufen und damit den Winden aus der kalten Polarregion frei Bahn in die Subtropen geben, wo sie auf feuchtwarme Luft treffen. Südeuropa und Indien dagegen sind von den Alpen bzw. vom Himalaya geschützt.
 

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