Die aktuellen Temperaturen der Landeshauptstädte
(Daten von 22:00 Uhr)
03. Jänner 2018 07:51
Orkan behindert Verkehr in Deutschland
© Getty Images

Umgestürzte Bäume

Orkan behindert Verkehr in Deutschland

Warnung vor umherfliegenden Gegenständen.

Orkanartige Böen sind Mittwochfrüh mit mehr als 120 Kilometern pro Stunde über den Westen Deutschlands gefegt. In Nordrhein-Westfalen kam es zu vielen Verkehrsbehinderungen durch Tief "Burglind". Laut Polizei standen etwa Straßen in Essen und Mülheim unter Wasser, Gegenstände flogen umher. Ein umgestürzter Baum blockierte die wichtige Regionalbahnlinie zwischen Aachen und Düsseldorf.
 
Auch auf den Autobahnen A44 zwischen Jülich und Aldenhoven und auf der A59 bei Duisburg kam es laut WDR und Radio Duisburg zu Behinderungen. Auf der A44 stürzte ein Hochsitz auf die Fahrbahn. Die Polizei in Nordrhein-Westfalen bat Autofahrer, besonders vorsichtig zu fahren.
 
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor umherfliegenden Gegenständen und umstürzenden Bäumen. "Die Böden sind durch den Regen der vergangenen Tage durchnässt, Bäume kippen leichter um", sagte der DWD-Meteorologe Robert Hausen in der Nacht auf Mittwoch. Vor allem in Wäldern solle man sich am Mittwoch lieber nicht aufhalten.
 

Deutsche Bahn sperrte zahlreiche Strecken

 

Die Deutsche Bahn hat wegen vom Sturmtief "Burglind" verursachter Schäden regional mehrere Strecken im Fernverkehr gesperrt. So stellte die Bahn am Mittwoch den Betrieb auf den Strecken von Köln nach Bonn, Aachen, Koblenz und Niederlahnstein sowie von Aachen nach Krefeld und von Kaiserslautern nach Ludwigshafen ein, wie das Unternehmen mitteilte.
 
Es sei noch nicht absehbar, wann die Verbindungen wieder voll befahrbar seien. Auch im Regionalbahnverkehr gab es eine Reihe von Streckensperrungen.



 

Das aktuelle Wetter

Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen

Österreich-Wetter

Zum Österreich-Wetter »

Wussten Sie schon ...

Yamase / Blizzards / Burane / Pamperos: bei allen vieren handelt es sich um Winde, die mit heftigen Kaltlufteinbrüchen einhergehen. Vom Blizzard ist Nordamerika betroffen. Blizzardwarnung wird ausgegeben, wenn zu erwarten ist, dass Winde mit mehr als 15.5 m/s und heftiger Schneefall die Sichtweite unter 140 m herabsetzen. In Ostrussland und Sibirien heissen derartige Ereignisse Burane, die Südamerikaner nennen sie Pamperos und in Japan heissen sie Yamase. All diesen Gegenden ist gemeinsam, dass die Gebirge (die Rocky Mountains, die Anden, die japanischen Inseln) Nord-Süd verlaufen und damit den Winden aus der kalten Polarregion frei Bahn in die Subtropen geben, wo sie auf feuchtwarme Luft treffen. Südeuropa und Indien dagegen sind von den Alpen bzw. vom Himalaya geschützt.
 
Es gibt neue Wetterdaten
auf wetter.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen

x Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.