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18. Juni 2017 20:42
Opfer verbrannten hilflos in den Autos
© AFP

Waldbrand in Portugal

Opfer verbrannten hilflos in den Autos

Das nächste Inferno schockiert Europa. In Portugal löste ein Blitz die tödlichen Flammen aus.

Die Flammen ­loderten bis zu 20 Meter hoch, die Menschen hatten keine Chance. 30 Opfer versuchten in ihren Autos der Katastrophe zu entkommen, sie wurden von den Flammen eingekreist. Zu Redaktionsschluss waren bereits 62 Todesopfer zu beklagen, ebenso viele waren verletzt.

Blitzeinschlag in einem Baum löste Inferno aus

Trockenes Gewitter. Die Ursache für den Brand im Zentrum des Landes ist ein Blitzeinschlag. Samstagnachmittag entlud sich über dem Gebiet ein „trockenes Gewitter“, bei dem es Blitz und Donner, aber keinen Regen gibt. Im Krisengebiet knapp 200 Kilometer von der Hauptstadt Lissabon entfernt, kämpften 1.600 Feuerwehrmänner mit 495 Löschfahrzeugen, 15 Flugzeugen und Hubschraubern gegen die Feuerwalze.

Am Sonntag loderten die Flammen immer noch. Viele Häuser in etwa 20 Ortschaften waren völlig verkohlt. „Das fühlt sich nicht wirklich an, nicht von dieser Welt“, sagte in Pedrógão Grande Bürgermeister Valdemar Alves. „Das ist ein echtes Inferno, so etwas haben wir noch nie gesehen.“




 

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Effekt aus der Physik (Akustik, Wellenoptik), entdeckt 1842 von Christian Doppler, österreichischer Physiker (1803-1853). Scheinbare Veränderung der Frequenz (Schwingungszahl) des Schalls oder einer elektromagnetischen Strahlung (Licht- und Funkwellen), die auftritt, wenn Beobachter und Wellenzentrum gegeneinander bewegt sind. Allgemein bekannt ist der akustische Doppler-Effekt: Bewegt sich ein Beobachter auf eine (ruhende) Schallquelle zu, dann treffen pro Sekunde mehr Wellen auf sein Ohr, als wenn er ruht, da er den Wellen entgegen geht. Bewegt er sich umgekehrt von der Schallquelle weg, treffen ihn je Sekunde weniger Wellen. Im ersten Fall wird er also einen höheren Ton wahrnehmen, im zweiten einen tieferen als im Fall der Ruhe. Die Frequenzverschiebung ist der Relativgeschwindigkeit proportional. Dies kann bei jedem vorbeifahrenden Fahrzeug beobachtet werden (Beobachter hier in Ruhe, Schallquelle in Bewegung). In der Radarmeteorologie von wichtiger Bedeutung: Von bewegten Niederschlagsteilchen wird die Wellenlänge des auftreffenden Radarimpulses verändert, sodaß die Wellenlänge des vom Empfangsteil aufgenommenen Rückstreusignals gegenüber dem ausgesandten Impuls verschoben erscheint. Da die Größe der Wellenlängenverschiebung durch ein bewegtes Objekt (ein vom Wind vertragenenr Tropfen) von dessen Geschwindigkeit bestimmt wird, kann das Doppler-Radar zur Windmessung herangezogen werden (hier aber auch nur für Bewegungen zur Radarstation hin oder von ihr weg). Der Doppler-Effekt in der Wellenoptik findet zB auch bei den Radargeschwindigkeitskontrollen der Polizei Anwendung.
 
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