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(Daten von 02:00 Uhr)
07. Dezember 2017 11:22
Wochenende bringt jede Menge Neuschnee
© TZOE/Artner

Winterlich und sehr kalt

Wochenende bringt jede Menge Neuschnee

Ab Freitag wird das Wetter winterlich und sehr kalt.

Das Wetter zeigt sich am Wochenende von seiner sehr winterlichen Seite. Bereits ab Freitag zieht eine Kaltfront mit Niederschlägen über Österreich. Am Samstag gibt es bei Schneefällen bis in tiefe Lagen Tiefstwerte von bis zu minus zehn Grad, die Höchstwerte liegen um den Gefrierpunkt. Ab Montag wird es milder, prognostizierte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Eine Kaltfront breitet sich am Freitag auf nahezu alle Landesteile mit dichten Wolken und Niederschlägen aus. Während in den nördlichen und westlichen Landesteilen bereits während der Vormittagsstunden der Niederschlag einsetzt, bleibt es weiter im Osten und Südosten bis in den Nachmittag hinein noch oft trocken. Bis zum Abend muss schließlich in allen Landesteilen recht verbreitet mit Niederschlag gerechnet werden. Die Schneefallgrenze sinkt bis zum Abend auf 300 bis 800 Meter Seehöhe. In der Nacht auf Samstag schneit es generell bis in tiefe Lagen. Der Wind dreht auf westliche Richtungen und frischt vor allem am Nachmittag oft mäßig, mitunter auch lebhaft auf. Die Temperaturen liegen in der Früh bei minus sieben bis plus ein Grad, tagsüber bei ein bis neun Grad.

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Wolken und Schnee

Der Samstag startet noch mit vielen dichten Wolken. Vor allem um den Alpenbogen schneit es noch zeitweise. Im Tagesverlauf beruhigt sich von Westen schließlich das Wetter langsam und die Chancen auf Sonnenschein steigen. Lediglich im Bergland kann es noch bis weit in den Nachmittag hinein schneien. Der Wind aus nordwestlichen Richtungen weht mäßig bis lebhaft. Minus zehn bis plus ein Grad zeigt das Thermometer in der Früh. Die Tageshöchsttemperaturen sind mit minus drei bis plus vier Grad erreicht.

Am Sonntag in der Früh und am Vormittag überwiegt oft noch der Sonnenschein, von Westen ziehen aber bereits Wolken einer Warmfront auf. Bis zum Abend breiten sich die Wolken auf das ganze Land aus und im Westen setzt gegen Abend auch schon Schneefall ein, der in den Niederungen aber rasch in Regen übergeht. Der Wind weht überwiegend schwach bis mäßig aus Südost bis Südwest. Nach minus zwölf bis minus zwei Grad zu Tagesbeginn sind am Nachmittag minus vier bis plus vier Grad zu erwarten.

Unsichere Prognose zum Wochenbeginn

Für Montag war die Prognose noch sehr unsicher. Der Tag startet aber meist mit dichten Wolken und von Süden setzt Regen ein, der sich tagsüber in Richtung Norden ausbreitet. In den Karawanken sind große Niederschlagsmengen möglich. Die Schneefallgrenze steigt tagsüber auf über 2.000 Meter Seehöhe an. Im Norden und Osten lockern die Wolken tagsüber auf. Der Wind weht oft nur schwach bis mäßig, am Alpenostrand aber stark aus südlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen liegen bei minus drei bis plus zwei Grad, die Tageshöchstwerte bei zwei bis 14 Grad, mit den hohen Werten im windigen Osten.

Am Dienstag zieht von Westen her eine Kaltfront über das Land. Damit überwiegen meist die Wolken und Regen oder Schneefall gehen nieder. Die Schneefallgrenze sinkt im Lauf des Nachmittags wieder unter 1.000 Meter Seehöhe. Der Wind weht meist schwach, im Norden auch mäßig aus West. Minus fünf bis plus elf Grad hat es in der Früh, drei bis zwölf Grad am Nachmittag, jeweils mit den hohen Werten im Osten.




 

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(ITC). Im Äquatorbereich fließen die Luftströmungen (Passate) in Bodennähe zusammen (konvergieren) und werden dadurch zum Aufsteigen gezwungen, was zu Wolkenbildung und Niederschlag führt. Diese ''äquatoriale Tiefdruckrinne'' wandert im Sommer nach Norden und im Winter nach Süden über den Äquator hinaus. In der ITC ist es überwiegend windschwach, es herrschen reichliche Quellwolken und vielfach Gewitter vor; sie wird über den Ozeanen auch Mallungszone (engl. ''doldrums'') genannt. Siehe Konvergenz.
 

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