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12. Oktober 2017 12:03
Unwetter zerstörte Flamingo-Eier: Jetzt gibt's doch noch Nachwuchs
© APA/TIERGARTEN SCHÖNBRUNN/DANIEL ZUPANC

Freude in Schönbrunn

Unwetter zerstörte Flamingo-Eier: Jetzt gibt's doch noch Nachwuchs

Nachdem die Eier im Frühjahr zerstört wurden, legten einige Paare neue.

Im Tiergarten Schönbrunn hat es ungewöhnlich spät Nachwuchs bei den rosa Flamingos gegeben. Normalerweise schlüpfen die Küken im Zoo im Mai. "Heuer gab es aber ein schweres Unwetter im Frühjahr und die ersten Eier wurden zerstört", erklärte Tiergarten-Direktorin Dagmar Schratter am Donnerstag. "Erfreulicherweise haben einige Paare noch einmal Eier gelegt."

Betreuung im "Kindergarten"

So sind Mitte September fünf Küken geschlüpft. Sie haben mittlerweile die Nester verlassen und sind gut dabei zu beobachten, wie sie von den erwachsenen Vögeln gemeinsam in einer Art Kindergarten betreut werden, durchs Wasser waten und alles erkunden.

Diashow Verspäteter Flamingo-Nachwuchs in Schönbrunn
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Verspäteter Flamingo-Nachwuchs in Schönbrunn
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Verspäteter Flamingo-Nachwuchs in Schönbrunn
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Verspäteter Flamingo-Nachwuchs in Schönbrunn

Noch sind die Küken mausgrau statt rosa. Das prächtige rosafarbene Gefieder lässt auch noch eine Zeit lang auf sich warten. Schratter: "Das unscheinbare graue Daunenkleid ist in der schlammigen Uferlandschaft eine gute Tarnung. Erst im Alter von drei Jahren bekommen sie ihre rosarote Farbe." Dafür sorgen im Freiland Farbstoffe in den Krebsen, die den Flamingos als Nahrung dienen. Im Zoo ist ein spezielles Futter für das strahlende Federkleid verantwortlich.

Bei den fünf Küken hat sich der flamingo-typische Schnabel, der wie ein Sieb funktioniert, noch nicht vollständig ausgebildet. Ihr Schnabel ist gerade und sie können noch nicht wie die erwachsenen Vögel Nahrung aus dem Wasser filtern. Deshalb werden sie in den ersten Wochen mit einer energiereichen Flüssigkeit aus dem Kropf der Eltern versorgt.




 

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Yamase / Blizzards / Burane / Pamperos: bei allen vieren handelt es sich um Winde, die mit heftigen Kaltlufteinbrüchen einhergehen. Vom Blizzard ist Nordamerika betroffen. Blizzardwarnung wird ausgegeben, wenn zu erwarten ist, dass Winde mit mehr als 15.5 m/s und heftiger Schneefall die Sichtweite unter 140 m herabsetzen. In Ostrussland und Sibirien heissen derartige Ereignisse Burane, die Südamerikaner nennen sie Pamperos und in Japan heissen sie Yamase. All diesen Gegenden ist gemeinsam, dass die Gebirge (die Rocky Mountains, die Anden, die japanischen Inseln) Nord-Süd verlaufen und damit den Winden aus der kalten Polarregion frei Bahn in die Subtropen geben, wo sie auf feuchtwarme Luft treffen. Südeuropa und Indien dagegen sind von den Alpen bzw. vom Himalaya geschützt.
 

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