18. März 2017 21:14

Unwetter-Warnung für ganz Österreich

Unwetter-Warnung für ganz Österreich
© Berufsfeuerwehr Wien

Nach dem Sauwetter-Wochenende geht es zwar wechselhaft, aber äußerst mild weiter.

Blizzard „Stella“ machte sich vor allem in Wien heftig bemerkbar: Verkehrssperren und herabfallende Mauerteile forderten die Feuerwehr am Samstag zum Dauereinsatz heraus. In Rudolfsheim-Fünfhaus stürzte eine Giebelmauer auf das Nachbarhaus. Lose Bauteile am Stephansplatz sorgten für einen weiteren Großeinsatz.

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Am Sonntagvormittag ändert sich am Regenwetter an der Alpennordseite noch nichts, bis Mittag lässt der Regen aber von Westen her deutlich nach. Die Schneefallgrenze bewegt sich anfangs zwischen 1000 und 1500m, im Westen steigt sie aber rasch gegen 2000m. In Vorarlberg und Tirol beginnen die Wolken bereits ein wenig aufzulockern. Am Nachmittag beruhigt sich das Wetter auch im Osten langsam, hier klingt der Regen aber erst zum Abend hin ab. Im Süden bleibt es trocken und auch hier werden im Lauf des Tages die sonnigen Phasen länger. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus westlichen Richtungen, im Süden bleibt es eher schwach windig. Frühtemperaturen 2 bis 9 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 bis 17 Grad.

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Nach den Wetter-Eskapaden ist dann aber ab Montag endlich Schluss mit dem Winter. Pünktlich zum astronomischen Frühlingsbeginn (20. März) steigen die Temperaturen auf 20 Grad.

Sonnenschein
In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland sind in der Früh noch letzte Regenschauer möglich, im Laufe des Tages lockert es aber auf. Am Dienstag ist es sonnig, und das Quecksilber im Thermometer klettert sogar auf 21 Grad. In der Nacht auf Mittwoch erreicht uns dann aber die nächste Schlechtwetterfront, die es vor allem im Westen und Süden regnen lässt.




 

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Yamase / Blizzards / Burane / Pamperos: bei allen vieren handelt es sich um Winde, die mit heftigen Kaltlufteinbrüchen einhergehen. Vom Blizzard ist Nordamerika betroffen. Blizzardwarnung wird ausgegeben, wenn zu erwarten ist, dass Winde mit mehr als 15.5 m/s und heftiger Schneefall die Sichtweite unter 140 m herabsetzen. In Ostrussland und Sibirien heissen derartige Ereignisse Burane, die Südamerikaner nennen sie Pamperos und in Japan heissen sie Yamase. All diesen Gegenden ist gemeinsam, dass die Gebirge (die Rocky Mountains, die Anden, die japanischen Inseln) Nord-Süd verlaufen und damit den Winden aus der kalten Polarregion frei Bahn in die Subtropen geben, wo sie auf feuchtwarme Luft treffen. Südeuropa und Indien dagegen sind von den Alpen bzw. vom Himalaya geschützt.
 

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