Es gibt neue Nachrichten
09. Juli 2018 12:41
Sommer macht Urlaub – jetzt dominieren Gewitter
© APA

Hartnäckiges Tief

Sommer macht Urlaub – jetzt dominieren Gewitter

Hartnäckiges Tief sorgt für viel Regen und Gewitter.

Nein, es sei ihm nicht wirklich vergönnt. Nachdem österreichweit die Sommerferienzeit angebrochen ist, verabschiedet sich justament auch der Hochsommer in den Urlaub. Viel Regen oder zumindest dichte Bewölkung bei zumindest moderaten Temperaturen prognostizierte nämlich die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Sonntag. - Die Details:

Der Montag startet im Norden bereits mit ein paar Wolken und lokalen Regenschauern. Überall sonst scheint die Sonne länger, ehe sich dann aber verbreitet einige Quellwolken entwickeln. Am Nachmittag ist dann vor allem in der Osthälfte mit einzelnen Regenschauern zu rechnen, vom Mühlviertel bis zum Wienerwald sind auch Gewitter möglich. Am sonnigsten bleibt es im äußersten Westen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest bis Nord. Die Frühtemperaturen liegen bei elf bis 18 Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei 21 bis 29 Grad.

Gewitter überrollen Österreich

Im Westen und Norden ziehen am Dienstag schon in der Früh und am Vormittag ein paar dichte Wolken durch, auch lokale Regenschauer sind möglich. Überall sonst ist es noch länger sonnig, ehe sich dann ausgehend vom Bergland verbreitet Quellwolken entwickeln. Vor allem in den Bergen ist mit Regenschauern, an der Alpensüdseite mit Gewittern zu rechnen. Im Flachland bleibt es tagsüber oft noch trocken, in der Nacht breitet sich dann aber über dem Osten und Südosten teils großflächiger Regen aus. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Süd bis Nordwest. Die Frühtemperaturen betragen zehn bis 18 Grad, die Tageshöchsttemperaturen 21 bis 29 Grad.

Unbenannt-7.jpgMit einem Klick auf die Grafik gelangen Sie zur interaktiven Version der Karte.

Während sich am Mittwoch im äußersten Westen sich bereits am Vormittag die Sonne durchsetzt, dominieren überall sonst zunächst dichte Wolken. Mit ihnen regnet es außerdem häufig. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt im Wiener Becken, am Alpenostrand sowie im Grazer Becken. Erst nachmittags verlagert sich das Niederschlagsgebiet schließlich mehr und mehr an die Alpensüdseite. Damit steigen überall sonst die Chancen auf sonnige Auflockerungen. Bei generell nur schwachem Wind liegen die Frühtemperaturen zwischen 13 und 18 Grad. Mit 16 bis 24 Grad sind die Tageshöchsttemperaturen erreicht.

Hochsommer macht Pause

Am Donnerstag scheint unter schwachem Hochdruckeinfluss bis zum Abend häufig die Sonne. Allerdings können sich im Tagesverlauf vor allem über den Alpengipfeln sowie auch im Grenzgebiet zu Tschechien Quellwolken bilden, die lokal für Regenschauer, im Südwesten mitunter sogar für Gewitter sorgen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis Nordwest. Nach neun bis 15 Grad in der Früh werden bis zum Nachmittag 21 bis 29 Grad erreicht.

Neben Sonnenschein machen sich am Freitag bis zum Abend in nahezu allen Landesteilen immer wieder auch ein paar dichtere Wolken bemerkbar. Mit ihnen muss vor allem im Westen und Südwesten verbreitet, sonst zumindest lokal mit Regenschauern oder mit Gewittern gerechnet werden. Weitgehend trocken bleibt es lediglich im Norden und Osten. Dazu weht schwacher bis mäßiger Wind aus West bis Nordwest. Die Temperaturen umspannen in der Früh elf bis 17 Grad, nachmittags 22 bis 30 Grad.




 

Das aktuelle Wetter

Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen

Österreich-Wetter

Zum Österreich-Wetter »

Wussten Sie schon ...

Bezeichnung für die konvektive Vertikalbewegung von Luftteilchen, die durch die starke Erwärmung des Bodens und der darüberliegenden Luftschichten infolge der Sonneneinstrahlung hervorgerufen wird. Voraussetzung für die Ausbildung der Thermik ist eine labile Temperaturschichtung der Luft: Ein infolge Überhitzung am Boden aufsteigendes Luftpaket ist in jeder Höhe wärmer und leichter (geringere Dichte) als die Umgebungsluft, so daß es ständig weiter zu steigen bestrebt ist. Steht genügend Luftfeuchtigkeit zur Verfügung, bilden sich thermische Bewölkung (Cumulus-Wolken) und in weiterer Folge auch Wärmegewitter aus. Die besten Bedingungen für die Entwicklung von thermischen Aufwinden sind an Strahlungstagen um die Mittagszeit und über Gebieten, deren Oberfläche sich sehr stark erwärmt (Sand, trockene Erde, Getreidefelder, Felsen, Häuser); die als Ausgleich erforderlichen Abwinde treten in der Nachbarschaft (Wiesen, Wälder, Gewässer) auf. Die überhitzte Luft löst sich in Form großer Warmluftblasen (''Thermikblasen'') von 200 bis 500m Druchmesser vom Boden ab und steigt mit rund 3 bis 5m/s Geschwindigkeit auf, wobei sie sich ausdehnt und abkühlt.
 
Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum