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12. Februar 2018 06:49
Schneefälle sorgen für Verkehrschaos
© Asfinag

A10 gesperrt

Schneefälle sorgen für Verkehrschaos

Am Montag ist verbreitet mit starkem Schneefall zu rechnen. 

Starker Schneefall hat Montagfrüh zu massiven Verkehrsbehinderungen in Kärnten geführt. Laut Angaben des ÖAMTC musste die Tauernautobahn (A10) in Richtung Salzburg bei Feistritz und Villach gesperrt werden: Bei Feistritz war ein Lkw umgestürzt, die Auf- und Abfahrten waren vorerst nicht geräumt. Zu mehreren Unfällen war es auf der Südautobahn (A2) am Packsattel gekommen.
 
Gesperrt werden musste auch die Seeberg Straße (B82) im Bezirk Völkermarkt, hier hatte sich ein schwerer Unfall ereignet. Kettenpflicht für Lkw herrschte Montagfrüh auf der A2 beim Gräberntunnel. Auf höhergelegenen Straßen mussten alle Fahrzeuge Ketten anlegen: Etwa auf der Weißensee Straße, am Nassfeld, auf der Turracher Höhe, am Katschberg, auf der Koralm Straße, am Klippitztörl, am Wurzenpass und am Plöckenpass. Der Paulitschsattel musste wegen Schneeglätte sogar in beiden Richtungen gesperrt werden.
Gesperrt werden musste in der Früh auch die Arlberg-Schnellstraße (S16). Bei Bings hatte sich bei Schneefahrbahn ein Unfall ereignet. 
 

Die Prognose im Detail

Am Montag schneit es im Westen, entlang der Alpennordseite sowie im Süden häufig, teils auch kräftig. Die Schneefallgrenze liegt zwischen tiefen Lagen und 600 Metern. Im Norden und Osten fällt nur wenig Niederschlag. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nord. Die Frühtemperaturen reichen von minus drei bis plus zwei Grad, die Tageshöchsttemperaturen von null bis fünf Grad.
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Wien: Meist bleibt es dicht bewölkt, ab und zu regnet es geringfügig, zum Abend hin mischen im Wienerwald auch allmählich ein paar Schneeflocken mit. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen 0 bis 2 Grad, Tageshöchsttemperatur bis zu 5 Grad.

Niederösterreich: Der Himmel ist meist mit dichten Wolken überzogen und es gibt vor allem im Bergland zeitweise etwas Schneefall, unterhalb von 400 bis 600m ist Regen dabei, nur wenig Niederschlag gibt es im Nordosten. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis West bis Nordwest. Frühtemperaturen minus 1 bis plus 2 Grad, Tageshöchsttemperaturen 2 bis 5 Grad

Burgenland: Es bleibt meist trüb und im Süden gibt es zeitweise Schneeregen, sonst ist der Niederschlag seltener und weniger. Die Schneefallgrenze liegt meist zwischen 300 und 500m. Der Wind weht schwach, im Norden und in der Landesmitte am Nachmittag auch mäßig aus Nordwest bis Nord. Frühtemperaturen minus 1 bis plus 1 Grad, Tageshöchsttemperaturen 2 bis 5 Grad.

Oberösterreich: Ausgebreitete Wolken bedecken meist den Himmel. Zeitweise kann es ein wenig schneien oder regnen, im südlichen Bergland schneit es länger anhaltend. Am Nachmittag werden die Wolken über dem Flachland dünner. Die Temperaturen betragen am Morgen -2 bis 1 Grad und erreichen tagsüber -2 bis 3 Grad.

Steiermark: Am Montag sind die Wolken den ganzen Tag über dicht und in der Steiermark schneit es recht verbreitet leicht. Am wenigsten schneien wird es voraussichtlich im Nordosten. Höchstwerte um 0 Grad.

Kärnten: Am Montag sind die Wolken in Kärnten dicht und von der Früh weg schneit es recht verbreitet leicht. Vorübergehend ist in Unterkärnten auch mäßiger Schneefall möglich. In Summe sind im ganzen Land ein paar Zentimeter Neuschnee zu erwarten. Am meisten dürfte es im Osten schneien. Die Temperaturen ändern sich tagsüber kaum und liegen meist um 0 Grad.

Salzburg: Aus meist dichten Wolken schneit es vor allem in den Gebirgsgauen häufig. Im Flachgau macht der Schneefall längere Pausen. Die Temperaturen betragen am Morgen -6 bis 0 Grad und erreichen tagsüber -2 bis 2 Grad.

Tirol: Lagen. Dazu ist es winterlich kalt. Tiefstwerte: -5 bis 0 Grad, Höchstwerte: -3 bis +1 Grad.

Vorarlberg: Über dem Ländle ist es stark bis dicht bewölkt und es schneit mit leichter bis mäßiger Intensität und das bis in tiefe Lagen. Dazu ist es winterlich kalt. Tiefstwerte: -4 bis 0 Grad, Höchstwerte: -2 bis +2 Grad.

 

Die weitere Prognose

Im Westen und Südwesten setzt sich am Dienstag bereits am Vormittag die Sonne durch. Sonst ist der Himmel von kurzen Auflockerungen abgesehen oft wolkenverhangen und von Salzburg ostwärts schneit es noch örtlich ein wenig, im Tagesverlauf ist vor allem im Nordburgenland und im östlichen Niederösterreich auch mäßiger Schneefall möglich. Der Wind kommt schwach bis mäßig, am Alpenostrand und im Burgenland auch lebhaft, aus West bis Nord. In der Früh hat es zwischen minus sechs und null Grad, in schneebedeckten Aufklarungsgebieten im Westen und Südwesten auch unter minus zehn Grad. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen zwischen minus eins und plus drei Grad.
 
Am Mittwoch hält sich über der Osthälfte Österreichs anfangs noch schwacher Störungseinfluss mit dichten Wolken und unergiebigem Schneefall vor allem am Alpenrand. Sonst startet der Tag verbreitet sonnig, auch lokale Talnebel lösen sich rasch auf. Bis zum Abend lichten sich auch im Osten letzte Wolkenreste, die Schneefälle klingen vollständig ab. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten und Südosten zeitweise lebhaft, aus Nordwest. Die Frühtemperaturen befinden sich zwischen minus 14 und minus vier Grad, am Nachmittag hat es zwischen minus drei und plus vier Grad.
 
Den Westen Österreichs erreicht am Donnerstag eine weitere Störung mit rasch ansteigenden Schneefallgrenzen. Somit regnet es zwischen Vorarlberg und dem Salzkammergut bis auf etwa 1.500 Meter. Vor allem während der Morgenstunden besteht auf gefrorenem Boden Glättegefahr. Im Osten zeigt sich außerhalb der Nebelzonen häufig die Sonne, es wird schwach windig. In der Früh hat es minus zwölf bis minus drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen von Ost nach West reichen von null bis plus sieben Grad.
 
In einer markanten Westströmung liegt am Freitag eine Störung mit dichten Wolken und verbreiteten Niederschlägen an der Alpennordseite. Die Schneefallgrenzen liegen tagsüber dabei im Westen um 1.300 Meter, im Osten um 400 Meter. Ergiebiger regnen und schneien kann es dabei im Nordstau. Alpensüdseitig ist es zumeist trocken und auch nur veränderlich bewölkt. Nebelfelder lösen sich hier ebenfalls rasch auf. Es bleibt schwach windig mit Frühtemperaturen von Ost nach West bei minus vier bis plus vier Grad und Tageshöchsttemperaturen von einem bis acht Grad.



 

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