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12. August 2017 20:23
Perseiden: Sternschnuppen-Regen über Österreich
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Himmels-Spektakel

Perseiden: Sternschnuppen-Regen über Österreich

In der Nacht auf Sonntag sind die sogenannten Perseiden besonders gut zu sehen.

Alle Jahre wieder bescheren uns die Perseiden ein regelrechtes Himmels-Spektakel. Der Höhepunkt des Sternschnuppen-Regens wird in der Nacht auf Sonntag erreicht. Bei dem alljährlichen Phänomen kreuzt die Erde die Bahn des Kometen Swift-Tuttle. Dieser hinterlässt Staubteilchen im All, welche auf die Erdatmosphäre treffen und durch Luftmoleküle zum Leuchten gebracht werden.

Besonders gute Sicht

Auch in der heutigen Nacht sind die sogenannten Perseiden gut zu beobachten. Zwischen 21 und 24 Uhr soll der Sternschnuppen-Schauer trotz des hellen Mondes besonders gut sichtbar sein. Vor allem im ländlichen Bereich ist das Phänomen spektakulär, da dort weniger Lichtverschmutzung am Himmel herrscht als in Großstädten, wo künstliches Licht den Blick in den Nachthimmel behindert.

Das Planetarium Wien, das auch zur Sternschnuppenparty lädt, gab den Tipp: "In einer dunklen Nacht fern von künstlichem Licht kann etwa alle zwei Minuten eine Erscheinung erwartet werden.




 

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Yamase / Blizzards / Burane / Pamperos: bei allen vieren handelt es sich um Winde, die mit heftigen Kaltlufteinbrüchen einhergehen. Vom Blizzard ist Nordamerika betroffen. Blizzardwarnung wird ausgegeben, wenn zu erwarten ist, dass Winde mit mehr als 15.5 m/s und heftiger Schneefall die Sichtweite unter 140 m herabsetzen. In Ostrussland und Sibirien heissen derartige Ereignisse Burane, die Südamerikaner nennen sie Pamperos und in Japan heissen sie Yamase. All diesen Gegenden ist gemeinsam, dass die Gebirge (die Rocky Mountains, die Anden, die japanischen Inseln) Nord-Süd verlaufen und damit den Winden aus der kalten Polarregion frei Bahn in die Subtropen geben, wo sie auf feuchtwarme Luft treffen. Südeuropa und Indien dagegen sind von den Alpen bzw. vom Himalaya geschützt.
 

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