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10. November 2017 06:19
Leichtes Erdbeben im Karwendel in Tirol
© ZAMG

Stärke 2,5

Leichtes Erdbeben im Karwendel in Tirol

Die Erdstöße erreichten eine Magnitude von 2,5.

In Tirol hat es in der Nacht auf Freitag erneut ein leichtes Erdbeben gegeben. Wie der Österreichische Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) meldete, erreichten die Erdstöße im Karwendel eine Magnitude von 2,5.

Keine Schäden bekannt

Zu dem Beben kam es um 02.33 Uhr. Das Epizentrum lag etwa 10 km nördlich von Hall in Tirol. Die Erschütterungen wurden ersten Meldungen zufolge sowohl im Raum Hall als auch in Scharnitz (Innsbruck-Land) von einigen Personen verspürt. Schäden an Gebäuden sind keine bekannt und laut ZAMG bei dieser Stärke auch nicht zu erwarten. Der Österreichische Erdbebendienst ersuchte, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage auszufüllen oder schriftliche Meldungen an die Adresse Hohe Warte 38, 1190 Wien zu schicken.

Bereits am Donnerstagvormittag waren in Tirol ebenfalls Erdstöße registriert worden. Bei dem Beben der Magnitude 2,2 im Raum Fulpmes handelte es sich laut ZAMG um ein Nachbeben nach dem Erdbeben am vergangenen Freitag.




 

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Der Luftdruck nimmt mit der Höhe ab. Während auf den sogenannten Bodenwetterkarten der gemessene Luftdruck als Isobaren (Linien gleichen Luftdrucks) eingezeichnet ist, werden in der Atmosphäre Isohypsen (Linien gleicher Höhe) angezeigt, bei denen der Luftdruck stets den gleichen Wert hat. Nehmen wir mal das sogenannte 850hPa-Niveau. An jedem Punkt der Karte werden 850 hpa gemessen, die angezeigten Linien geben die Höhe an, in welcher dieser Wert jeweils gemessen wird. Es gibt mehrere klassische Niveaus: 850h Pa, 700 hPa, 500 hPa, 300 hPa, 200 hPa und 100 hPa. Als Schichtdicke bezeichnet man die Höhendifferenz zwischen zwei Luftdruckniveaus. Beispiel: 850 hPa in 1500m Höhe, 500 hPa in 5500m Höhe. Die Schichtdicke zwischen diesen beiden Niveaus beträgt also 4000m. Und noch eine Faustregel: Je größer die Schichtdicke ist, desto wärmer ist es zugleich in der Atmosphäre - je kleiner sie ist, umso kälter ist dieselbe. In hochreichender Kaltluft werden meist nur geringe Schichtdicken angetroffen - in stabilen Hochs sind die Schichtdicken in der Regel sehr groß.
 

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