21. April 2017 10:35

Hype um Freibad-Start in Wien

Hype um Freibad-Start in Wien
© TZ ÖSTERREICH (Archiv)

Tausende Badefreunde wollen am Samstag dem Schlechtwetter trotzen.

Trotz des Wintereinbruchs in dieser Woche mit Neuschnee auch in Wien und einer wenig erfreulichen Wetter-Prognose für Samstag (Regen und maximal 12 Grad) will das Schönbrunner Bad in Hietzing schon am Samstag aufsperren - als erstes Freibad Österreichs.

Die Eröffnung dürfte ein Publikumsmagnet werden, denn zu der Veranstaltung kündigten sich bereits 178 Facebook-User (Stand Freitagvormittag) an. Mehr als 1.000 weitere bekundeten ihr Interesse. Mit "Winter 2.0", Punsch und Eintritt zum Kinderpreis von 4 Euro wirbt das Privat-Bad um Hartgesottene, die ihre gestählten Körper auch bei Kälte entblößen. Auch Eisschwimmer haben sich bereits angesagt.

"Seit 16 Jahren öffnen wir Ende April und wir werden es auch heuer so machen", erklärt Josef Ebenbichler im Gespräch mit ÖSTERREICH. "Die aktuelle Wassertemperatur liegt nur bei 16 Grad. Alle, denen das zum Schwimmen noch zu kalt ist, können unseren Fitness-, Sauna-oder Wellnessbereich nutzen", so Ebenbichler.

Die Wetter-Prognose für das Wochenende in Wien

Am Samstag sind ein paar sonnige Wolkenlücken jederzeit möglich. Insgesamt nimmt aber die Bewölkung von Norden her zunächst weiter zu, mitunter regnet es leicht, in Schauern kurzzeitig auch etwas stärker. Im Laufe des Nachmittags klingen die Niederschläge wieder ab. Dazu bläst lebhafter, stellenweise auch recht kräftiger Westwind. Frühtemperaturen um 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen um 12 Grad.

Am Sonntag ziehen mit wechselnder Bewölkung vorerst noch einzelne kurze und leichte Regenschauer durch. Später kann sich aber mehr und mehr die Sonne durchsetzen. Der Wind bläst lebhaft, zeitweise auch kräftig aus West bis Nordwest. Frühtemperatur um 3 Grad, Tageshöchsttemperaturen dann bei 11 Grad.




 

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Mit der Jahreszeit wechselndes, großräumiges Windsystem, das sich vor allem in den tropischen und subtropischen Regionen der Erde zum Ausgleich der Temperaturunterschiede zwischen Land und Meer ausbildet. Monsunwinde wehen stets vom kälteren zum wärmeren Untergrund, weshalb man z.B. in Indien zwischen dem vom Meer kommenden, regenbringenden Sommer- und dem in entgegengesetzter Richtung wehenden, trockenen Wintermonsun unterscheidet. Die Passate wehen über den indischen Ozean (Südostwinde), überqueren den Äquator (Richtungswechsel), und erreichen Indien, nachdem sie sich über dem Meer mit Wasserdampf angereichert haben. Der indische Subkontinent erlebt seine Regenzeit. (Cherrapunji, mit 10 420 mm pro Jahr der niederschlagreichste Ort der Erde, erhält den grössten Teil des Wassers im Sommer, ab dem Monat Juni.)
 

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