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09. August 2018 19:54
Heute schon wieder Tropennacht
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Rekord mit 17 Tropennächten

Heute schon wieder Tropennacht

Rekord mit 17 Tropennächten an der Messstation Innere Stadt eingestellt.

In der Wiener Innenstadt ist die Temperatur in der Nacht auf Donnerstag nicht unter 23,8 Grad gesunken. Hier gab es nun bereits die 17. Tropennacht in Folge, wodurch der Rekord an dieser Messstelle aus dem Sommer 1994 eingestellt wurde. Das teilte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mit. Insgesamt wurden an 22 Messstationen Tropennächte in Österreich festgestellt.

Wien-Donaufeld auf Platz 2

Auf dem zweiten Rang lag Wien-Donaufeld, wo nicht weniger als 22,2 Grad gemessen wurden, gefolgt von Bad Deutsch-Altenburg in Niederösterreich mit 21,5 Grad. Immerhin auf 19,9 Grad sanken die Temperaturen in Jauerling und Krems (beide NÖ), Neusiedl am See, Podersdorf und Rechnitz (alle Burgenland). Damit verpassten diese Orte knapp die 20-Grad-Grenze zur "offiziellen" Tropennacht. Die kühlste Nacht unter 1.000 Metern Seehöhe wurde in Radstadt in Salzburg gemessen: dort hatte es mit 11,2 Grad eine angenehme Schlaftemperatur.

Die längste ununterbrochene Reihe von Tropennächten in Österreich stammt aus dem Sommer 1994 von der nicht mehr existenten Wetterstation in der Wiener Währinger Straße mit 18 Tropennächten. Dieser Bestwert wird in der Inneren Stadt in der Nacht auf Freitag ziemlich sicher erreicht, aber nicht übertroffen, so die ZAMG. Am Freitag wird nämlich etwas Abkühlung erwartet.



 

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Als Böenwalze (''sqall line'') wird eine besonders ausgeprägte, dunkelfarbige Wolkenform bezeichnet, die unmittelbar vor dem Herannahen einer heftigen Gewitterfront auftritt. Sobald in einer Gewitterwolke Niederschlag einsetzt, kühlen Regen und Graupel oder Hagel den entgegenströmenden Aufwind ab und drehen ihn um. Dieser kalt gewordene Abwind stürzt dann in die Tiefe. An der Erdoberfläche breitet sich die Kaltluft nach allen Seiten in einer flachen Schicht aus und hebt die dort auf die Gewitterwolke zuströmende feuchtwarme Luft an, wodurch es zu Kondensation, also Wolkenbildung kommt; es bildet sich ein sog. Böenkragen, eine bogenförmige Wolkenwalze (''arc cloud''). Die damit verbundene Staubaufwirbelung kann die Bodensichtweite extrem einschränken. Eine Böenwalze gilt für die Luftfahrt als besonders gefährlich (Windscherung, also plötzlicher Rückenwind bei Start und Landung, und starke Turbulenz). Siehe Downdraft.
 
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