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07. September 2018 11:06
Erste Trends: So wird das Wetter im Winter
© DWD, MPI-M, UHH

Wettertrends klären auf

Erste Trends: So wird das Wetter im Winter

Erste Prognosen deuten darauf hin, dass der Winter wärmer sein könnte als sonst.

Wie wird das Wetter im Winter wohl werden? Genaue Vorhersagen lassen sich über einen solch langen Zeitraum natürlich noch nicht treffen, vorsichtige Trends können Experten allerdings schon nennen. Experten gehen davon aus, dass es in Mitteleuropa einen milden Dezember geben wird. Weiße Weihnachten wird es in Österreich in weiten Teilen Landes wieder nicht geben. In höheren Lagen sind diese allerdings durchaus möglich.

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"El Nino" bringt wohl späten Winter

In diesem Winter weist der "El Nino" namens "Modoki" auf einen später einsetzenden Winter hin. "El Nino" führt gewöhnlicherweise dazu, dass sich die Wasseroberfläche des Pazifiks vor der südamerikanischen Küste stark erwärmt. Bei der Modoki-Variante ist dies allerdings nicht der Fall. Durch diesen steigt die Oberflächentemperatur in der Mitte des Pazifiks. Experten leiten daraus ab, dass es lange warm bleibt.

Langfristige Wettertrends lassen allerdings regionale Begebenheiten außen vor. Jahreszeitenvorhersagen sind laut Experten in etwa so treffsicher wie Dreitages-Prognosen.




 

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Die Verwendung von Radar zur Ortung von Wolken und Niederschlag sowie von Radiosonden im Höhenwetterdienst. Das Radar (''radio detection and ranging'') hat sich in der Meteorologie zur Erfassung und Kurzfristvorhersage von Niederschlagsgebieten ausgezeichnet bewährt. Es beruht auf dem Prinzip, daß ein vom Gerät ausgesandter elektromagnetischer Impuls von den fallenden Niederschlagsteilchen, d.h. von Regentropfen, Schneeflocken, Graupel- oder Hagelkörnern zurückgestreut wird und somit ein Teil der abgestrahlten Energie vom Empfangsteil des Radars wieder aufgenommen und gemessen wird. Die Theorie zeigt, daß die Echointensität mit der Niederschlagsintensität und der Entfernung der Niederschlagsgebiete in der sog. Radargleichung verknüpft ist. Da sich die Entfernung aus der ( halben ) Laufzeit der Impulse zwischen Aussendung und Empfang ergibt und die Echointensität vom Gerät gemessen wird, läßt sich somit die Niederschlagsintensität mit der Radargleichung abschätzen. Außerdem kann die Zugbahn der Regengebiete und Schauerzellen auf dem Radarschirm laufend verfolgt und aus ihr die weitere Verlagerungsrichtung und Verlagerungsgeschwindigkeit bestimmt und für Kurzfristprognosen verwendet werden.
 
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