16. Juli 2017 15:47
Diese Woche schwitzen wir in Afrika-Hitze
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Sahara-Winde kommen

Diese Woche schwitzen wir in Afrika-Hitze

Vor allem im Osten heiße Temperaturen.

Die aus Afrika kommende heiße Luft heizt uns in der kommenden Woche ordentlich ein: schon zu Wochenbeginn wird es wieder sommerlich und wärmer. Das prognostizieren Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Sonntag. Die Temperaturen steigen bis Donnerstag auf 35 Grad im Osten Österreichs.

Am Montag ist es im Westen und Süden meist sehr sonnig. Im Norden und Osten ziehen vorübergehend lockere Wolkenfelder durch, im Bergland entstehen Quellwolken. Die Schauerneigung ist jedoch gering, vielerorts bleibt es durchwegs trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig aus uneinheitlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen betragen sieben bis 16 Grad, die Tageshöchsttemperaturen 23 bis 29 Grad.

Der Dienstag wird zunächst durchwegs sommerlich und oft auch sonnig. Ab Mittag bilden sich allerdings ausgehend vom Bergland im Westen und Südwesten mehr Quellwolken als zuletzt - einzelne von ihnen türmen sich bis in große Höhen und können schließlich in kleinräumigen Schauern oder Wärmegewittern enden. Der Wind weht die meiste Zeit über schwach, im Donauraum und im Nordburgenland mitunter auch mäßig aus Ost bis Südost. Die Frühtemperaturen liegen zwischen elf und 18 Grad, die Tageshöchsttemperaturen erreichen 26 bis 32 Grad.

Am Mittwoch streift im Norden eine Störungszone vorbei und bringt an der Alpennordseite sowie im Norden und Osten vorübergehend eine etwas erhöhte Schauer- und Gewittertätigkeit, vor allem im Bergland. Insgesamt ist es aber oft wieder sonnig und heiß, ungetrübt sonnig besonders im Süden und Südosten. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West. In der Früh liegen die Temperaturen zwischen 14 und 20 Grad, die Tageshöchsttemperaturen reichen von 27 bis 33 Grad.

Am Donnerstag entstehen am Nachmittag an der Vorderseite einer Störungszone in der Westhälfte zahlreiche Regenschauer und Gewitter. Weiter im Osten und Südosten ist die Gewitterneigung deutlich geringer, hier bleibt es oft strahlend sonnig und heiß. Im Westen frischt mäßiger Westwind auf, sonst ist es windschwach. Die Frühtemperaturen liegen bei 14 bis 20 Grad, die Tageshöchsttemperaturen klettern auf 26 bis 35 Grad - mit den höchsten Werten ganz im Osten.

In der Früh können am Freitag im Norden noch Reste nächtlicher Gewitter durchziehen. Tagsüber wird es aber überall sonnig, ehe sich ausgehend vom Bergland am Nachmittag wieder zahlreiche Regenschauer und Gewitter entwickeln. Im Osten bläst vorübergehend lebhafter Westwind, sonst ist es nur schwach windig. Von 14 bis 21 Grad in der Früh steigen die Temperaturen im Tagesverlauf auf bis zu 26 bis 33 Grad.




 

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Die ''Höhenwetterkunde'' erforscht die freie Atmosphäre mit physikalischen Methoden und technischen Hilfsmitteln. Wetterballone (Radiosonden) tragen die Meßinstrumente in die Atmosphäre, ein mitgeführter Sender überträgt laufend die Meßdaten zur Erde. Aerologische Aufstiege mittels Radiosonden werden in der Regel zweimal täglich durchgeführt und messen Luftdruck, Temperatur, Feuchtigkeit und Wind bis in durchschnittlich 30 km Höhe. Meist werden noch zwei weitere Aufstiege ohne Meßgeräte durchgeführt, die nur Winddaten (aus der Radarpeilung) liefern. Weltweit gibt es ca. 500 aerologische Aufstiegsstationen. Diese besonders für die Luftfahrt wichtigen Daten werden durch Fermessungen von Satelliten aus ergänzt. Der Zustand der freien Atmosphäre kann auch vom Erdboden aus mittels Wind-Profiler gemessen werden.
 

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